Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Franziskus erinnert an Christenverfolgungen und verschweigt

Franziskus erinnert an Christenverfolgungen und verschweigt

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Papst Franziskus erinnert anlässlich eines Treffens mit Vertretern der United Bible Societies an die Christenverfolgungen zur heutigen Zeit sowie zu den Zeiten des Frühchristentums. Dabei übersieht der Pontifex wohl „versehentlich“ die über viele Jahrhunderte angedauerte Schreckensherrschaft seiner eigenen Institution. Er verschweigt es einfach.

Von der Gegenwart bis zurück zu den Anfängen

Folter durch Kirche

Kirche selbst war großer Auftraggeber für Folter und Tod ihrer Missliebigen

Eine Delegation der „United Bible Societies“ (UBS) besuchte am Donnerstagmorgen den Papst Franziskus im Vatikan. Für den Pontifex Anlass, um an die heute verfolgten Christen zu erinnern, wie Vatikan News berichtete. Franziskus spannte auch einen Bogen zu den Verfolgungen der ersten Christengemeinden. Die heutigen Herausforderungen ähnelten jenen der entstehenden Kirche, so Franziskus.

Nach Pfingsten verbreiteten die Apostel das Krygma „in der Kraft und unter der Führung des Heiligen Geistes“. Das hob die Bedeutung der Heiligen Schrift im Licht des Geheimnisses Jesu Christ hervor. Im Frühchristentum flohen die damaligen Gläubigen „mit diesem Wort als einzigem Gepäck.“

Franziskus spricht „geheimnisvoll“

Warum Papst Franziskus vom „Geheimnis“ des Jesu Christi spricht, wird wohl sein eigenes Geheimnis bleiben. Jesus Christus hat sich unmissverständlich als der Sohn Gottes offenbart und stand mit Seinen Handlungen und Botschaften in der Öffentlichkeit. Er hat nichts im Geheimen getan (siehe Joh. 18.20). Leider hat Papst Franziskus den Bogen von der Gegenwart bis zu den Anfängen des Christentums etwas überspannt. Er ließ einfach die Zeit dazwischen aus, insbesondere diejenige, welche heute als das „dunkle Zeitalter“ genannt wird.

Die Kirche Roms selbst war größter Verfolger

Keine andere Macht hat die Träger des (wahren) Evangeliums so erbittert, nachhaltig und grausam verfolgt wie das Papsttum. Derlei Ambitionen begannen bereits im ersten Jahrhundert nach Christus. Die Achse Rom – Alexandria mit ihren gnostischen Fantasien und Schriften sorgten schon sehr früh für Unbehagen bei den Menschen, die an der unverfälschten Botschaft Jesu festhielten. Dazu war der Widersacher Gottes anhand der Beschreibungen in der Heiligen Schrift eindeutig zu identifizieren.

So war es auch kein Zufall, dass die größten Christenverfolgungen unter den noch römischen Kaisern eher im Ost-Reich stattfanden als im Territorium West-Roms. Schon sehr früh sorgten die Bischöfe von Rom für ein Hochhalten des Sonntags als zu heiligender Feiertag, während im Ost-Reich das Halten des Sabbats (7. Wochentag, Samstag) von den Frühchristen noch selbstverständlich gehalten wurde. Eben so wie es das Evangelium auch im Neuen Testament vorgibt. „Dieses Wort als einziges Gepäck“ trifft auf die Waldenser ganz besonders zu. Eine Volksgruppe, die sich aufgrund der Verfolgungen seitens der kath. Kirche in den Bergen der Süd-Ost-Alpen verstecken mussten. Das päpstliche Rom radierte die Waldenser wie die Albigenser und Hugenotten einfach aus.

Der Pöbel hatte einfach Kirchenregeln zu folgen

Die Predigten hielten die kath. Priester im vom Volk unverstandenen Latein. Der Pöbel hatte sich an das Kirchengesetz zu halten, nicht aber an das Evangelium. Der Besitz der Bibel war ohnehin verboten. Die Übersetzung der Bibel in die jeweilige Muttersprache wurde von der Kirche mit dem Tod auf dem Scheiterhaufen beantwortet. Die Inquisition verschärfte die Notlage der Menschen noch viel mehr. Zwischendrin gab es für ein gründliches „Aufräumen“ auch mal einen „Hexenhammer“. Die Gräueltaten der röm. kath. Kirche während ihrer deutlich mehr als 1.200-jährigen Schreckensherrschaft lassen sich gar nicht alle aufzählen.

Heute die Methoden einer Zirze

Zwar gibt sich diese Kirche, welche den Namen Jesu Christi für ihre Zwecke notorisch missbraucht, heute weitaus freundlicher als zu Zeiten der irdischen Finsternis im Mittelalter, aber das Ziel blieb wie auch die beständigen Blasphemien unverändert. Das Verlorengehen der Menschheit. Damals mithilfe von Verfolgung, Folter und Mord, heute mit der verlockenden Strategie einer Zirze („bezirzen“). Eine antike Zauberin aus der griechischen Mythologie und Tochter des „Sonnengottes“ Helios. Der Name Zirze ist entlehnt aus dem Lateinischen „Circe“ und wandelte sich später in „Kirke“. Eine noch heute in Schottland verwendete Bezeichnung für Kirche.

Moderne Bibelübersetzungen sollten gemieden werden

Was die Delegation der UBS beim Papst überhaupt wollte bzw. sollte, kann nur gemutmaßt werden. Die neuesten Bibelübersetzungen sind im Rahmen der Ökumene vom Papsttum offiziell genehmigt. Also ein klares Alarmzeichen. Die maßgeblichen Veränderungen in den neuen Bibelübersetzungen gemäß den Vorstellungen von Nestle und Aland müssen für das richtige Verständnis des Evangeliums sorgfältig gemieden werden.

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