Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Finaler Aufruf: Die Erste Botschaft der Engel

Finaler Aufruf: Die Erste Botschaft der Engel

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Finale Aufrufe der Bibel an die Menschheit sind im Buch der Offenbarung zu finden. Folgend ist die Bedeutung der sog. Ersten Botschaft des Engels erklärt. Lediglich ein einziger Vers, aber mit einer Menge an Informationen.

Das Buch der Offenbarung

Das Buch der Offenbarung wird heute behandelt als ein mysteriöses, mit vielen Geheimnissen behaftetes Schreiben des Johannes. Eingeordnet in die Reihen der mystischen Schriften eines Nostradamus, aber noch viel weniger beachtet. Ein populärer Titel des letzten Buches der Bibel, „die geheime Offenbarung des Johannes“, kann widersprüchlicher nicht sein. „Geheim“ und „Offenbarung“ passen zusammen wie Wasser und Feuer, wie Weiß und Schwarz.

Offenbarung

Offenbarung – Das wichtigste Buch für unsere Zeit

Andere wiederum behaupten, die Offenbarung enthalte lediglich Geschichten über Engel und deren einzige Huldigung Gottes. Alle möglichen Dichtungen über dieses Buch sind zu lesen, aber nur sehr wenige Hinweise, dass dieses Buch randvoll gefüllt ist mit Prophetien zur aktuellen Zeit. Vor rund 2.000 Jahren niedergeschriebene Vorhersagen, die teils in der Vergangenheit erfüllt wurden und andere wiederum erst in der Zukunft zum Tragen kommen. Nur eine Minderheit derjenigen, die das Buch der Offenbarung tatsächlich als ein Buch der Prophetien erkennen, begreifen die Vorhersagen auch als ein Bestandteil der Gegenwart. Die irrtümliche Regel ist aber, Vergangenes und Künftiges, aber das Hier und Jetzt sei ausgeschlossen.

Die Botschaften der Engel in Kapitel 14

Eine überaus wichtige Botschaft an die Menschen der jüngeren Geschichte, der Gegenwart und der voraussichtlich nicht mehr lang anhaltenden Zukunft sind die sog. Drei Botschaften der Engel im Kapitel 14 (weitere Infos). Nacheinander erscheinen dem Johannes in der Vision seiner Prophetie drei Engel mit einer bestimmten Botschaft. Vielmehr handelt es sich um eindringliche Warnungen.

Der erste Engel erscheint

Message

Der erste Engel verkündet seine Botschaft

Johannes sah einen Engel „inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen“ (Offenbarung 14,6). Schon diese Beschreibung enthält eine gewichtige Botschaft: „ewiges“ Evangelium. Das Evangelium hat Bestand seit den Anfängen der Menschheit. Es beschreibt den einzigen (!) Erlösungsweg für die gefallene Menschheit. Eine Andeutung für das Evangelium ist bereits unmittelbar nach dem Sündenfall im Garten Eden zu lesen, 1. Moses 3,15:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Im Garten Eden kündigte Gott bereits Jesus Christus an, der einst für unsere Befreiung von den Sünden am Kreuz sterben wird. Der Sieg über Sünde und den großen Widersacher (Evangelium = „gute Nachricht [vom Sieg]“). Diese Botschaft, der Weg zur Erlösung, hat sich über die Jahrtausende um keinen Strich geändert und es wird auch nichts daran geändert, bis alles geschehen ist. Das „ewige“ Evangelium und damit auch heute und morgen uneingeschränkt gültig.

Die Botschaft des ersten Engels

Der erste erschienen Engel von den Dreien hat folgende Botschaft, Offenbarung 14,7:

Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!

Diese Botschaft, bzw. Warnung ist laut und vor allem klar ausgesprochen. Die Menschheit hat sich selbst eine Unzahl von eigenen „Göttern“ erschaffen und sie beten diese auch in irgendeiner Form an (Götzendienst). Doch es gibt nur den einen wahren, lebendigen Schöpfer-Gott. Alle anderen „Gottheiten“ sind Fantasiekonstrukte der Menschen. Sie sind nur eine Fiktion und ebenso sinnlos ist auch die Anbetung der sinnbildlichen Darstellungen aus totem Material (Holz, Stein, Metall, Ton, etc.).

Es gibt nur den einen wahren Schöpfer-Gott

Der Engel identifiziert den einzigen, wahren und lebendigen Gott anhand Seiner Schöpfung. Er erschuf alles Sichtbare und Unsichtbare dieser Welt. Nur Ihm gebührt die Anbetung, so wie es auch das Erste Gebot deutlich beschreibt (Info). Götzen dagegen sind reine Fiktionen. Sie denken nicht, sehen nicht, sprechen nicht, können nichts.

Diese Aufforderung und zugleich Warnung des Engels richtet sich somit an alle Menschen, die sich einer Fiktion hingegeben haben, nicht aber dem wahren Gott und Schöpfer. Das gilt insbesondere für die Menschen, die aus einem Geschöpf Gottes einen (fiktiven) Schöpfer machen. Dazu zählt die Naturverehrung mit der Sonne im Zentrum. Diese weit verbreiteten Glaubensgruppen stellen die Sonne als einen „Sonnen-Gott“ über den wahren Schöpfer.

Okkulte Sonnenanbetung

Heidnische Sonnenverehrung wird zentrales Thema werden

Diese Sonnen-Verehrung ist schon seit der Antike bekannt und auch weit verbreitet. Für die Unverwechselbarkeit und auch eindeutigen Anerkennung Seiner Autorität hat Gott hierfür schon bei Seinem Schöpfungsakt einen Tag der Ruhe eingerichtet. Der Siebente Wochentag, bzw. der Sabbat. Die Anerkennung und Heiligung des Sabbats ist damit automatisch die Anerkennung des wahren Schöpfer-Gottes. Alternativen sind von Gott niemals eingeführt worden („ewige Evangelium“). Vielmehr waren es die Menschen, die sich einen alternativen Tag zur Heiligung erwählten und damit auch eine (fiktive) Autorität anerkennen (Info).

Die Stunde Seines Gerichts ist gekommen

In der ersten Engelsbotschaft steckt ein weiteres enorm wichtiges Detail. Der Engel spricht von einem Gericht Gottes, das bereits gekommen ist. Allein dieser Satz hebelt eine jegliche These aus, die besagt, es werde kein Gericht kommen. Gott liebt alle Menschen und daher werde es zu einer All-Versöhnung kommen. Für andere ist es ein Hinweis bzw. eine Erinnerung, dass überhaupt ein Gericht stattfinden wird. Zusätzlich widerspricht diese klare Engelsbotschaft der Behauptung, es werde erst nach der Rückkehr Jesu Christi ein Gericht kommen.

Diese erste Botschaft des Engels erfolgt jedoch, bevor Jesus Christus erscheint und dennoch hat das Gericht bereits begonnen. Wie auch anders sollte es möglich sein, dass bei der Rückkehr Jesu Christi zwischen erlösten und verlorenen Menschen unterschieden werden kann? Das wird festgestellt, bevor(!) Jesus Christus in Seiner ganzen Herrlichkeit in den Wolken des Himmels erscheinen wird.

Ein Gericht basiert auf Regeln, also Gesetze. Ohne Gesetze gäbe es auch keinen Richterspruch. Das allein weist darauf hin, dass die Gesetze (Gebote) Gottes mitnichten von Jesus Christus außer Kraft gesetzt wurden (Info).

Die vor allem im Brief an die Hebräer beschriebene Lehre über das „Himmlische Heiligtum“ in Verbindung mit der Vorhersage des Propheten Daniels (Kapitel 8,14), weisen deutlich darauf hin, dass das in der Ersten Engelsbotschaft angekündigte Gericht tatsächlich schon im Gange ist (Info).

Alle Menschen sind angesprochen

Crowd

Es sind alle Menschen betroffen

In der ersten Botschaft des Engels erscheint ein weiterer Aspekt. Warnungen und Aufruf betreffen nicht eine kleine Auswahl eines ausgesuchten Volkes, sondern die gesamte Menschheit. Der unmissverständliche Hinweis steckt bereits in Offenbarung 14,6:
[…] und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.„.

Bis zu diesem Zeitpunkt werden alle Menschen die Botschaft des Evangeliums kennengelernt haben. Die Entscheidung über Ablehnung und Annahme trifft ein jeder Mensch individuell für sich selbst.

Zusammenfassung Botschaft des ersten Engels:

– Nur dem wahren Schöpfer-Gott gebührt die Ehre der Anbetung
– Der Aufruf gilt für ausnahmslos alle Menschen
– Das Gericht findet bereits statt
– Gott hat Sein persönliches Autoritäts-Kennzeichen (Sabbat)

Die zweite und dritte Engelsbotschaft

Die Botschaft des zweiten Engels – Info
Die Botschaft des dritten Engels – Info
Weitere Infos über die Drei Engelsbotschaft – Hier

Bibelverse aus Schlachter 2000

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