Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Falsche Interpretation Buch Daniel 8 – Das beständige Opfer

Falsche Interpretation Buch Daniel 8 – Das beständige Opfer

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Falsche Bibelübersetzungen bieten eine Grundlage für völlig falsche Annahmen und Interpretationen. Ein markantes „Missverständnis“ bietet das „beständige Opfer“ in Daniel Kapitel 8. Hier wurde das Heidentum des antiken Roms als Priestertum Jesu Christi missinterpretiert. Die korrekte Darstellung des hebräischen Textes bietet zudem auch die verständliche Grundlage für die Prophetie in Daniel 12 und das Jahr 508n.Chr.

Übersetzungsfehler in den Bibeln

Die heutigen Bibeln wurden bereits zahlreichen Änderungen unterworfen. Diese Modifikationen beschränken sich jedoch nicht auf Umformulierungen für ein flüssigeres Lesen oder ein einfacheres Verständnis, sondern beinhalten auch Verdrehungen des Kontexts, Weglassungen und sogar auch Ergänzungen, um den Leser in eine gewünschte Denkrichtung zu lenken. Diese Hinzufügungen erfolgen meist in Klammersetzung, um den dahinter steckenden Sinn darzulegen. Übersetzer der Bibel aus dem Hebräischen, Aramäischen und dem Griechischen stehen oft vor der Gratwanderung, Ausdrücke, Grammatik und auch nicht vorhandene Zeichensetzung in die jeweils zu übersetzenden Sprache zu übertragen, ohne dabei die Aussage zu verfälschen.

Auch mutwillige Änderungen

Schrift lesen

Die Bibel muss sorgfältig gelesen werden

Massive Abweichungen vom Wahrheitsgehalt sind in der Regel bereits im Grundtext (Originaltext) zu finden. Zu diesen infiltrierten Grundtexten zählen insbesondere die Septuaginta sowie die Grundlagen aus den Händen von Nestle und Aland. Während sich die „wissenschaftliche Theologie“ anhand der Septuaginta (Infos) rühmt, basieren leider die meisten modernen Bibelausgaben (Neues Testament) auf den Vorstellungen von Nestle und Aland (mehr Infos).

Falsche Annahmen

Verfälschungen von biblischen Aussagen müssen nicht zwangsläufig vorsätzlich sein. Bereits eine falsche Annahme des Übersetzers reicht bereits aus, um einen Zusammenhang nicht korrekt zu erkennen. Die Folge ist dann eine Wortergänzung im biblischen Text, der den Leser die gleiche falsche Annahme des Übersetzers annehmen lässt. Zu den bereits im 19ten Jahrhundert vorsätzlich vorgenommenen Änderungen kann getrost das sog. „Comma Johanneum“ gezählt werden (1. Joh.5,7-8). In den meisten modernen Bibelversionen ist die Aussage der „3 Zeugen im Himmel“ herausgenommen worden, während der Textus Receptus diese Passage noch enthält. Zu den missverstandenen und eher nicht vorsätzlichen Suggestionen zählt die Passage Daniel 8,11-13.

Heidentum als Jesu Priestertum gedeutet

Wolf im Schafspelz

Die christlich aussehende Verpackung verdeckt die heidnischen katholischen Dogmen

Die missverstandenen Aussagen in den Versen 11 bis 13 im Buch Daniel Kapitel 8 sind in nahezu sämtlichen Bibeln zu finden. Selbst in den auf dem Textus Receptus basierenden Bibeln ist in Verbindung mit „Täglichen“ bzw. „Beständigen“ etwas von einem „Opfer“ zu lesen. Auch die englische Version von King James enthält das Wort „Opfer“ in Verbindung mit dem „Täglichen“ bzw. „Beständigen“, obwohl das Wort „Opfer“ im originalen hebräischen Text gar nicht vorhanden ist. Das Wort „Beständige“ bzw. „Tägliche“ ist dagegen im hebräischen Grundtext vorhanden. Die Septuaginta ist hier eine Ausnahme. Diese Version lässt das ursprüngliche Wort „Tägliche“ einfach wegfallen und nutzt dagegen alleinstehend das hinzu gedichtete Wort „Opfer“. Damit vertuscht die Septuaginta den tatsächlichen Kontext und erhebt die Suggestion des Übersetzers als geschriebenes Wort Gottes.

Daniel 8,11-13 Grundtext

Daniel 8,11-13

Daniel 8,11-13 Übersetzungen

Folgend einige Beispiel-Übersetzungen und deren Interpretationen des Grundtextes für Daniel 8,11-13.

Schlachter 2000:

„11 Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das beständige [Opfer] weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet.
12 Und das Heer wurde dahingegeben samt dem beständigen [Opfer] wegen des Frevels, und [das Horn] warf die Wahrheit zu Boden, und sein Unternehmen gelang ihm.
13 Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein anderer Heiliger fragte den Betreffenden, der redete: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von dem beständigen [Opfer] und dem verheerenden Frevel, daß sowohl Heiligtum als auch Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird?“

Luther 2017:

„11 Ja, es wuchs bis zum Fürsten des Heeres und nahm ihm das tägliche Opfer weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums.
12 Und es wurde ein frevelhaftes Opfer an die Stelle des täglichen Opfers eingesetzt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden. Und was es tat, gelang ihm.
13 Ich hörte aber einen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach zu dem, der da redete: Wie lange gilt dies Gesicht vom täglichen Opfer, vom verwüstenden Frevel und dass Heiligtum und Heer ausgeliefert und zertreten werden?“

Die Luther 2017 hat die Suggestion als solche nicht markiert, sondern diese als geschriebenes Wort übernommen. Der Leser erfährt nicht, dass es sich um einen Hinweis, nicht aber um die Meinung (Eingebung) des Übersetzers handelt.

Einheitsübersetzung 2016:

„11 Sogar bis zum Fürsten des Himmelsheeres reckte es sich empor; es entzog ihm das tägliche Opfer und verwüstet wurde sein Heiligtum.
12 Und ein ⟨Opfer⟩dienst wurde verbrecherisch gegen das regelmäßige ⟨Opfer⟩ eingerichtet. Und ⟨das Horn⟩ warf die Wahrheit zu Boden und hatte Erfolg.
13 Und ich hörte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem – dem Redenden ⟨nämlich⟩ –: Bis wann ⟨gilt⟩ die Vision von dem regelmäßigen ⟨Opfer⟩ und von dem entsetzlichen Verbrechen, dass sowohl das Heiligtum als auch der ⟨Opfer⟩dienst zur Zertretung preisgegeben sind?“

Elberfelder:

„11 Selbst bis an den Obersten des Heeres wuchs er ⟨empor⟩. Und er nahm ihm das regelmäßige ⟨Opfer⟩ weg, und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzt.
12 Und ein ⟨Opfer⟩dienst wurde verbrecherisch gegen das regelmäßige ⟨Opfer⟩ eingerichtet. Und ⟨das Horn⟩ warf die Wahrheit zu Boden und hatte Erfolg.
13 Und ich hörte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem – dem Redenden ⟨nämlich⟩ –: Bis wann ⟨gilt⟩ die Vision von dem regelmäßigen ⟨Opfer⟩ und von dem entsetzlichen Verbrechen, dass sowohl das Heiligtum als auch der ⟨Opfer⟩dienst zur Zertretung preisgegeben sind?“

King James Version:

„11 Yea, he magnified [himself] even to the prince of the host, and by him the daily [sacrifice] was taken away, and the place of his sanctuary was cast down.
12 And an host was given [him] against the daily [sacrifice] by reason of transgression, and it cast down the truth to the ground; and it practised, and prospered.
13 Then I heard one saint speaking, and another saint said unto that certain saint which spake, How long [shall be] the vision [concerning] the daily [sacrifice], and the transgression of desolation, to give both the sanctuary and the host to be trodden under foot?“

Septuaginta (LXX):

„11 And until the chief captain shall have delivered the captivity: and by reason of him the sacrifice was disturbed, and he prospered; and the holy place shall be made desolate.
12 And a sin-offering was given for the sacrifice, and righteousness was cast down to the ground; and it practised, and prospered.
13 And I heard one saint speaking, and a saint said to a certain one speaking, How long shall the vision continue, the removal of the sacrifice, and the bringing in of the sin of desolation; and shall the sanctuary and host be trampled?“

Die Septuaginta übernimmt die Suggestion als geschriebenes Wort und lässt dafür den tatsächlichen Inhalt einfach weg.

Das Missverständnis des „beständigen Opfers“

Fragestellungen

Suggestionen können auch in die Irre führen

Die Folge dieser Suggestion „Opfer“, welches im ursprünglichen Bibeltext des Alten Testaments gar nicht existiert, hatte zur Folge, dass mit dem „täglichen Opfer“ bzw. dem „beständigen Opfer“ das Opfer Jesus Christi gemeint wurde. Im eigentlichen Sinne ist diese Folge der Wegnahme des „einmaligen und endgültigen“ Opfers Jesu Christi anhand des heidnischen Opfer-Rituals der Eucharistie zwar nachvollziehbar, aber das „Beständige“ bzw. das „Tägliche“ hat hier eine völlig andere Natur, da sie in einem anderen Zusammenhang steht.

Schlachter 2000 gemäß Grundtext angepasst

Nimmt man nun die Verse Daniel 8,11-13 gemäß der Version Schlachter 2000 und streicht die Suggestionen weg (da im Urtext gar nicht vorhanden), dann ergäbe dies folgendes Resultat:

„11 Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das Beständige weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet.
12 Und das Heer wurde dahingegeben samt dem Beständigen wegen des Frevels, und [das Horn] warf die Wahrheit zu Boden, und sein Unternehmen gelang ihm.
13 Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein anderer Heiliger fragte den Betreffenden, der redete: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von dem Beständigen und dem verheerenden Frevel, daß sowohl Heiligtum als auch Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird?“

Was ist das „Beständige“ bzw. „Tägliche“?

Ziegenbock

Der Ziegenbock steht in Daniel 8 als Symbol für Griechenland

Für die Identifizierung des „Beständigen“ bzw. „Täglichen“ muss ein paar Verse zurückgegangen werden, um den Kontext zu erkennen. Daniel 8,8-10:
„8 Der Ziegenbock aber wurde über die Maßen groß; als er aber am stärksten war, zerbrach das große Horn, und es wuchsen an dessen Stelle vier ansehnliche Hörner auf, nach den vier Himmelsrichtungen hin.
9 Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn hervor, das tat außerordentlich groß gegen den Süden und gegen den Osten und gegen das herrliche [Land].
10 Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und warf von dem Heer und von den Sternen etliche auf die Erde und zertrat sie.“

Wie bereits in Daniel 2 und 7 erkenntlich ist, folgten nach dem Reich Babylon die Reiche Medo-Persien, Griechenland und Rom. In Daniel 8 ist Griechenland als der Ziegenbock dargestellt, der gemäß Daniel 8,5-8 das Reich Medo-Persien (dargestellt als Widder mit zwei Hörnern) besiegte. Wie auch die Historie zeigt, erreichte das griechische Reich eine bis dahin noch nicht gekannte Ausdehnung. Nach dem Tod Alexander d. Großen wurde das griechische Reich in vier kleinere Reiche aufgeteilt (Daniel 8,8). Das Reich Griechenland wurde vom aufkommenden Rom erobert (das kleine Horn in Daniel 8,9). Das „Imperium Romanum“ erreichte in seiner größten Ausdehnung bis dahin noch nie gekannte Dimensionen. Ganz Nordafrika (Süden), im Osten bis kurz vor Indien und auch die Eroberung Israels bzw. Judäas (herrliche Land). Rom überrannte einen Herrscher nach dem anderen und hat deren Länder vereinnahmt.

Korrekter Vers Daniel 8,11

Der Blick auf Daniel 8,11 zeigt zwischen den deutschen Übersetzungen und der King James Version einen erheblichen Unterschied. Beide Verse enthalten nun nicht mehr das im Urtext nicht existierende Wort „Opfer“.
Schlachter 2000:
„Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das Beständige weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet.“

King James Version (ins. Deutsche übersetzt):
„Ja, er erhob sich sogar zum Fürsten des Heeres, und durch ihn wurde das Tägliche weggenommen und der Ort seines Heiligtums zerstört.“

Während in der Schlachter 2000 dem Fürsten das „Beständige“ (Tägliche) weggenommen wurde, sagt die King James Version aus, dass das „Tägliche“ durch den Fürsten weggenommen wurde.

Die Historie gibt preis, dass hier die englische King James Version den korrekten Zusammenhang beschreibt.

Das Papsttum im fließenden Übergang

Papsttum

Das Papsttum nahm das Heidentum in sich auf

Dieser aufkommende „Fürst“, der sich bis zum „Himmel“ hinaufwagte ist nichts anderes als das aufkommende Papsttum. Das „Tägliche“ bzw. „Beständige“ ist deshalb das Heidentum.
Paulus hat bereits zu seiner Zeit das aufkommende als Christentum verpackte Heidentum kommen sehen. 2. Thessaloniker 2,7-8:
„Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird,“

Paulus sprach vom kaiserlichen (heidnischen) Rom als vorherrschende Autorität, die den bereits wirkenden „Gesetzlosen“ noch zurückhält. Wenn aber das römische Kaisertum beseitigt ist, dann erhält der „Gesetzlose“ freie Hand und kann sein Wirken entfalten. Dieser „Gesetzlose“ wird von dieser Zeit an bis zum „jüngsten Tag“ existieren und auch sein Unwesen treiben.
Das heidnische Rom hielt somit das päpstliche Rom noch zurück.

Die Historie beschreibt die Entwicklungen

Im Jahr 330n.Chr. verlegte Kaiser Konstantin seinen Regierungssitz von Rom nach Konstantinopel. Der Bischof von Rom erhielt dadurch größere Spielräume. Als letztendlich das weströmische Reich zerfiel, entstanden daraus 10 germanische Stämme. Allesamt Heidenvölker, auch das Frankenreich (Franken) unter dem König Chlodwig. Der Katholizismus hatte es mit den Heidenvölkern zu tun. Im Jahr 496 bekehrte sich Chlodwig zum Katholizismus und war seither dem Papsttum dienlich zur Hand, um die aufsässigen Heidenvölker zu unterwerfen. Chlodwig erhielt den Titel „Christlichste Majestät“ und „Ältester Sohn der Kirche“.

An diesem Punkt ist der Aspekt interessant, dass Frankreich heute vom Papsttum auch als die „älteste Tochter der Kirche“ bezeichnet wird (Beispiel)

Bis zum Jahr 508n.Chr. waren die Westgoten, die Burgunder, Britannien und auch die römischen Garnisonen im Westen unterworfen. Das Papsttum hat das Heidentum fast gänzlich überwunden. Doch damit wurde das Heidentum nicht aus der Welt geschaffen. Er folgte eine Fusion des alt-römischen Heidentums mit dem bis dahin schon ohnehin „verselbstständigten“ Katholizismus. Das Heidentum ging gänzlich im Papsttum auf und dieses verlieh dem „Gräuel“ lediglich das Aussehen von Christentum. Im Jahr 538n.Chr. wurden die letzten „Reste“ der Heiden überwunden und der Papst erhielt vom Kaiser Justinian (oströmisches Reich) den Titel „Korrektor der Häresie“. Damit hatte der Bischof von Rom nicht nur die höchste Stellung der Kirche inne, sondern auch noch die Deutungshoheit über den (diktierten) Glauben. Zusammen mit der nun auch gewonnen politischen Macht, gab es keinen nennenswerten Widerstand mehr. Die Kirche Roms konnte ihre beispiellose Tyrannei beginnen.

Der Verwüster bleibt bis 1798

Vatikan-Petersplatz

Der Verwüster fand in 1798 vorübergehendes Ende

Daniel 8,12, King James Version (dt. übersetzt):
„Und es wurde ihm ein Heer gegeben gegen das Tägliche wegen der Übertretung, und es warf die Wahrheit zu Boden; und es wurde praktiziert und gedieh.“
Der aufkommende „Fürst“ nahm das Heidentum (Tägliche, Beständige) hinweg, nahm es in sich auf und stampfte im Anschluss die Wahrheit des Evangeliums nieder. Das Papsttum führte an diesem Punkt die „Eucharistie“ weitere absonderlichen Rituale ein. Der Beginn eines Aufstieges der römisch-katholischen Kirche, welche im sog. „finsteren Mittelalter“ mündete und erst im Jahr 1798, wiederum durch einen Franzosen, ein (vorübergehendes) Ende fand.

Das prophetische Jahr 508

Das Jahr 508n.Chr. ist daher relevant und auch zutreffend für die Prophetie in Daniel 12,11-12:
„Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] beseitigt und der Greuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1 290 Tage. Wohl dem, der ausharrt und 1 335 Tage erreicht!“
Auch hier steht das Wort „Opfer“ als eine irrtümlich Suggestion und gehört da nicht rein. Der Vers müsste deshalb heißen:
„Und von der Zeit an, da das Beständige beseitigt und der Greuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1 290 Tage. Wohl dem, der ausharrt und 1 335 Tage erreicht!“
Ab dem Jahr 508 dauert es 1290 Jahre, bis dieser Verwüster (Papsttum) ein (vorübergehendes) Ende findet. Also im Jahr 1798. Weitere 35 Jahre dauert es, bis das Heiligtum im Anschluss wieder bereinigt wird. Also im Jahr 1843. Die Bereinigung beginnt gemäß Daniel 8,14 im Jahr 1844 (mehr Infos).

Zusammenfassung:

  • Das „beständige [Opfer]“ (oder ähnliche Formen) ist eine falsche Darstellung

  • Das Wort „Opfer“ kommt im hebräischen Grundtext nicht vor

  • Damit kann mit „beständiges Opfer“ oder „tägliches Opfer“ nicht das Priestertum Jesu Christi gemeint sein

  • „Beständiges“ oder „Tägliches“ ist das Heidentum des römischen Reiches

  • Das Papsttum hat das Heidentum beseitigt und damit auch einverleibt

  • Das Papsttum praktiziert das Heidentum, lässt es aber als Christentum erscheinen

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