Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Evangelische Kirche mit okkulter Taufformel?

Evangelische Kirche mit okkulter Taufformel?

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Der Evangelische Pressedienst erklärt die Taufe und liefert eine derart falsche und skurrile Taufformel ab, dass hier die Thesen von sog. „Theosophen“ der okkulten Szene zum Vorschein kommen.

Taufen im Sommer oft wieder im Freien

Nun sollen im Sommer 2023 wieder einige Taufzeremonien der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) vollzogen werden. Diese als Taufen bezeichneten „Besprenkel to Go“ finden in der sommerlichen Jahreszeit oft im Freien an Gewässern statt. Für den Evangelischen Pressedienst (epd) wieder ein Anlass daran zu erinnern, was eigentlich die Taufe bezweckt, wie evangelisch.de berichtete.

Taufe von Kleinkindern und Erwachsenen

Pseudo Taufbecken

Ein typisches Becken für Pseudo-Taufen

Demnach zähle die Taufe zu den grundlegenden Ritualen der christlichen Kirchen. Sie gelte für Kleinkinder ebenso wie für die erwachsenen Menschen. In der Regel werden bereits Kinder getauft, doch andere Kirchen bevorzugen die Taufe von Erwachsenen.

Das Wasser symbolisiere die „Reinigung und Erneuerung des Lebens durch Jesus Chritus“. Die Taufe sei ein Ausdruck für die Begleitung Gottes des Menschen sein Leben lang.

Besprenkeln und Taufformel

Der Kopf des Täuflings werde vom Pastor oder der Pastorin mit Wasser übergossen oder der ganze Körper werden in Wasser eingetaucht. In diesem Zuge spricht der Pastor die Formel:

„Ich taufe dich im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“

Die Bibel habe überliefert, dass Jesus Christus, der sich von Johannes dem Täufer taufen ließ, dieses Vorbild zur Taufe gab.

Jesus Christi Anleitung ignoriert

Der Evangelische Pressedienst stellt immerhin richtig fest, dass Jesus Christus selbst die Art und Formel zur Taufe vorgab. Man fragt sich aber, warum die „Redakteure“ dieses Dienstes nicht einfach in die Bibel blicken, um den ganzen Vorgang wahrheitsgetreu wiedergeben zu können.

Nirgends in der Schrift ist etwas vom Beträufeln oder nur Wasser über den Kopf zu lesen. Die Taufe wird ausnahmslos mit Untertauchen vollzogen. Nirgends in der Bibel ist etwas von der Taufe Kleinkinder oder gar Säuglinge zu lesen. Stets erfolgt die Taufe des Erwachsenen bzw. mündigen Menschen. Die Taufe selbst symbolisiert mit dem Untertauchen ins Wasser den Tod Jesu und das Auftauchen aus dem Wasser die Auferstehung Jesu. Die Neugeburt des Menschen in Jesus Christus. Ein Vorgang, der niemals mit einfachem Beträufeln wiedergegeben werden kann.

Symbolik der Taufe missinterpretiert

Okkulte Sonnenanbetung

EV-Kirchen üben sich in okkulter und ’sonniger‘ Allerlösung-Rhetorik

Eine Taufe im Sinne des epd garantiert auch gewiss nicht die beständige Begleitung Gottes, was auch immer diese „Evangelikalen“ damit meinen. Vor der Taufe ist es eine Voraussetzung, dass der Mensch seine Sünden an Jesus Christus bekannt hat und um Vergebung bat. Voraussetzung ist auch, dass sich der Mensch an Jesus Christus übergeben möchte und ihn öffentlich bekennt, bzw. Zeugnis Jesu trägt. Etwas, was Kleinkinder und Säuglinge niemals erfüllen können. Genauere Infos über die Taufe gemäß Bibel gibt es hier.

Ein „Pseudo-Gott“ über dem Vater?

Die „Granate“ ist aber dieser zitierte ominöse „Taufspruch“. Der tatsächlich von Jesus Christus vorgegebene Taufspruch ist in Matthäus 28,19 zu finden und lautet:

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der von der epd vorgegebene Taufspruch beginnt mit: „Ich taufe dich im Namen Gottes des Vaters„!
Wer soll dieser „Gott des Vaters“ sein?! Selbst wenn nach „Gottes“ ein Komma fehlen sollte, passt dieser Spruch dennoch hinten und vorne nicht. Warum wird nicht einfach diese überaus wichtige Formulierung eins zu eins von der Anleitung Jesu übernommen? So gäbe es nicht einmal Missverständnisse und Fehlinterpretationen.

Theologen oder Theosophen?!

Okkulter Untergrund

Okkultisten könnten mit dem epd-Taufspruch etwas anfangen

Diese von den „evangelischen Redakteuren“ zitierte Taufspruch passte aber allemal mit der Philosophie der im Jahr 1844 aus dem Boden gestampften Glaubensgemeinschaft der Baha’i und den Ausführungen der sog. „Theosophen“ (Satanisten) wie Helena Petrovna Blavatzky sowie eines Aleister Crowley zusammen. Ohne jetzt ins Detail zu gehen, existiert jedoch für diese bekennenden Anhänger des Widersachers durchaus eine höhere Instanz über den „Vater“. Was hat diese Formulierung im Taufspruch einer sog. evangelischen Institution verloren?!

Die evangelische Kirche ist tatsächlich schon gefallen, gefallen.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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