Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Etablierung Ersatz-Religion ist einfach und oft unbemerkt

Etablierung Ersatz-Religion ist einfach und oft unbemerkt

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Die Etablierung einer Ersatz-Religion ist einfacher als gedacht. Dies ist sogar in der Art möglich, dass nur sehr wenige Menschen bemerken, einer Religion anzugehören. Somit ist steht der Begriff „Atheismus“ auf sehr wackeligen Beinen.

Religion ist breiter gefasst

Beim Stichwort Religion kommen einen in der Regel Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus in den Sinn. Manchen fällt noch Baha’i, Gnostizismus und Ethnische Glaubensrichtungen ein. Doch die Religion an sich kann ein weitaus breiteres Feld abdecken.

Wikipedia definiert Religion folgend (Quelle):

Religion ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte sowie häufig auch an heilige Objekte darstellt.

Die Lehren einer Religion über das Heilige und Transzendente sind nicht beweisbar im Sinne der Wissenschaftstheorie, sondern beruhen auf dem Glauben an Mitteilungen bestimmter Vermittler (Religionsstifter, Propheten, Schamanen) über intuitive und individuelle Erfahrungen.

Somit braucht ein „Prediger“ oder ein Verfechter einer einst aufgestellten These, mag sie noch so abstrus sein, lediglich eine bestimmte Anzahl von Anhängern zu gewinnen, um hier von einer Religion sprechen zu können. Sie alle haben die gleiche Weltanschauung, deren Glaube basiert auf definierten Kräften und sie halten gemeinsam ein womöglich erklärtes Erkennungszeichen in die Höhe.

Kirche Roms ist Vorreiterin

Nun hat die römisch katholische Kirche eindrucksvoll belegt, dass man nur genügend Macht in der Vertretung ihres eigensinnigen Glaubens erreichen braucht, um die eigene Doktrin auch unter Einsatz von (teils mörderischer) Gewalt an Mann, Frau und Kinder zu bringen. Andersgläubigen und Ablehnenden drohten härteste Sanktionen bis hin zu Gefängnis, Folter und Tod.

Im Allgemeinen war für die „freiwillige“ Gefolgschaft der Menschen die Angst ein Trumpf im Ärmel. Hölle und Fegefeuer sind in einer von der Wahrheit ferngehaltenen Gesellschaft echte Zugpferde für die Verbreitung einer allgegenwärtigen Angst. Eine lähmende Angst, die den Menschen beinahe schon automatisch in eine devote Haltung übergehen lässt.
Das ist geschriebene Geschichte und kann auch bei ausgeprägtem „Guten Willen“ nicht revidiert werden. Man kann sich bestenfalls an die geschriebene Geschichte nur „anders daran erinnern“.

Religiös ohne es zu wissen

Fussballfanatiker

Fußball-Fanatiker üben im Prinzip eine Religion aus

In diesem Sinne erfüllt bereits ein jeder Fußballclub mit ihrer Fangemeinde die Ausübung einer Religion. Dies ist bei den großen, internationalen Fußballvereinen ganz besonders der Fall. Die eingefleischten Fans vergöttern ihre Fußball-Helden, lassen über die Spieler nichts Schlechtes kommen, verfolgen ein jegliches Match, hängen von ihren Idolen Poster auf, geraten bei jedem Sieg in Ekstase bzw. fallen bei verlorenen Matches in eine tief depressive Stimmung und deren Erkennungsmerkmal, die Vereinsfahne hängt an Balkon und First. Das Zusammentreffen der Fans zweier konkurrierender Clubs endet nicht selten in handgreiflichen Auseinandersetzungen. Man identifiziert sich förmlich mit diesen Vereinen und richtet sogar das Leben danach aus.

„Idole“ sind nicht nur Vorbilder

Die Bezeichnung „Idol“ wird in der deutschen Sprache und im allgemeinen Sprachgebrauch als „Vorbild“ verwendet. Dies ist aber erst seit jüngerer Zeit der Fall. Aufgetaucht ist dieses Wort erst im 18. Jahrhundert und der Volksmund verdrängte die bisherige Bedeutung dieses Wortes für „Abgötterei“ und „Götzendienst“.

Man könnte das Thema Fußball ersetzen durch Handball, Golf, Formel 1 und auch Klimaschutz. Vor allem das Feld der „Klimakrise“ steht unter Verdacht, die Merkmale einer Religion zu erfüllen. Angefeuert wird diese Theorie insbesondere von den Institutionen, die auf dem Feld der „Theologie“ große Erfahrungen haben. Allen voran sind es die römisch katholische Kirche und ihre Vertreter der protestantischen Institutionen.

Die Angst zu Beginn und als Begleitung

Sanduhr

Die Zeit läuft bis zur Katastrophe ab. Verknappung für die Angst

Für die Schaffung einer derartigen Ersatz-Religion könnte zu Beginn wieder die Angst ein machtvolles Instrument sein. Thesen in der Dauerschleife wie „wir sind die letzte Generation, die noch etwas bewirken können“ und „wir haben nur noch 10 Jahre Zeit“, begannen bereits vor über 20 Jahren. Dies alles begleitet von punktuellen und lokalen Bildern einzelner Natur- und Wetterereignisse. So wie die Inzidenzzahlen während der „Pandemie“ in den vergangenen gut 2 Jahren zum Aufstehen, über den Tag verteilt und kurz vorm Bett gehen zu hören, sehen und lesen waren, so werden voraussichtlich auch die Schreckensmeldungen über x-beliebige Auswirkungen des tobenden Klimawandels einprasseln. Von den bisher terminlich prophezeiten Katastrophen ist nicht eine einzige eingetroffen. Aber egal, die Vorhersagen folgen im fliegenden Wechsel. Nun ist das 2030 das Jahr „X“, in dem alles den Bach runtergeht, wenn „wir uns“ nicht sofort mit aller Macht diesem Wandel entgegen stemmen.

Hiermit sind nun bereits Dogmen definiert und dies gleich in Verbindung mit einer Klima-Weltuntergangsthese. Erwiesen sind diese nicht, es handelt sich um Modellrechnungen. Aber man muss nur daran glauben.

Prediger und Verkünder einer Lehre

Klima-Eisberg

Botschaft: Zuerst wird das Eis schmelzen, dann wird die Erde brennen

Eine jede Religion braucht Prediger und Verkünder für das glaubhafte Verbreiten von definierten Dogmen. Hierfür passen zum parallel aufgebauten Narrativ der „letzten Generation“ natürlich auch junge Menschen. Ganz vorne dabei Greta Thunberg, die einst jugendliche Hauptverkünderin der Klima-Hypothese. Sie verkündete die „warnende Botschaft“ vor Gremien, Versammlungen und sogar vor der gesamten UN-Delegation.

Die Medien geben hierbei kräftige Schützenhilfe, unterlassen es aber zu hinterfragen, wie eine Minderjährige es bis zum Rednerpult der UN schaffen kann. Kann das jeder? Gibt es dafür passende Anmeldeformulare? Wie funktioniert das? Wer oder welche Organisation hat so einen heißen Draht, dass einem jungen Mädchen diesen Auftritt ermöglicht? Ist gar ein heißer Draht nicht notwendig, da die UN ohnehin zum eigenen Repertoire gehört? Das erscheint aber nicht wichtig, sondern nur die Botschaft des Klima-Evangeliums.

Verkünderin ist nun Ehrendoktor der Theologie

So hat Greta Thunberg für ihren „kompromisslosen und konsequenten Einsatz“ zur Verbreitung der Klima-Thesen auch prompt von der Universität Helsinki die Ehrendoktorwürde in Theologie erhalten. Besser kann man den Charakter dieser Riesen-Kampagne nicht beschreiben.

Ausgesuchte Prediger

Prediger

Eine jede Religion hat ihre Verkünder und Prediger

Zu den weiteren Predigern dieser Thesen zählen Al Gore, Charles III. und im deutschsprachigen Raum auch Eckart von Hirschhausen. Dieser von Gönnern alimentierte TV-Komiker und „Arzt“ sucht ohnehin die Nähe zur Kirche, um die Notwendigkeit einer „gesunden Erde“ über das Gebiet der Theologie an die Menschheit zu bringen. Und mit der evangelischen Kirche hat Hirschhausen auch einen sehr engagierten Mitstreiter dieser Dogmen gefunden und dies alles „im Namen der Wissenschaft“.

Kirchen werden zu Mitstreitern

So werden auch gerne Kirchen für die Versammlung von sog. Klimaaktivisten hergegeben, inkl. Brotzeit, Kaffee und Kuchen. Im Rahmen des Kirchentages 2023 erhielt in der evangelischen Kirche St. Sebald in Nürnberg nun auch „Klimaaktivistin“ Luisa Neubauer für die Verkündigung der Klima-Brisanz ein Podium bereitgestellt. Auch sie bekräftigte eindrucksvoll die wahre Natur dieser „Bewegung“ als eine mögliche Religion der Neuzeit. „Der entscheidende Hebel der Klimawende liegt nicht bei der Technologie, sondern dort, wo wir gemeinsam sozialen Wandel organisieren. Die klimabewegte Zivilgesellschaft ist der heilige Gral“, so Neubauer. Sie forderte die Menschen dazu auf, nun im „Kampf gegen die Erderwärmung“ gemeinsam zu handeln.

Die „Mutter aller exklusiven Dogmen“

Pharaonischer Schrein

Die „Mutter aller exklusiven Dogmen“ sitzt in Rom

Beim Thema Umwelt- und Naturschutz nicht nur ganz vorne dabei, sondern auch Initiator und Koordinator ist die Kirche Roms. Über mehr als 1.200 Jahre lang hat diese Institution nicht nur einen sehr exklusiven „Glauben“ gepflegt, sondern auch noch definiert, dass dies von den Menschen geglaubt werden muss. Dieses „Vorrecht“ lässt sich diese Kirche natürlich nicht nehmen. So gibt es schließlich die Inquisition auch noch heute, lediglich unter der Bezeichnung „Kongregation für Glaubenslehre“. Der Papst war schon immer der oberste Dogmen-Verkünder und auch dies trifft heute noch zu.

Mit der Enzyklika „Laudato si'“ (2015) brachte Papst Franziskus die neuzeitlichen Dogmen auf Papier. Es handelt sich um eine „Umwelt- und Naturschutz-“ Enzyklika. Ausgearbeitet wurden in diesem Zuge auch gleich „10 Grüne Gebote„, die es strikt einzuhalten gilt. Wie dies gesellschaftlich umgesetzt werden kann, reichte Franziskus im Jahr 2020 mit seiner Enzyklika „Fratelli Tutti“ nach. Natur-, Klima- und Erdschutz innerhalb einer vereinten „Menschheitsfamilie“.

Wesentlich ist jedoch, dass mit diesen Enzykliken die Glaubensgrundlage vorgegeben worden ist. Die Inquisition überwacht die Einhaltung dieser „Glaubensrichtlinien“ und prangert sämtliche Abweichler davon mit allen Mitteln an. Hierfür sind die Abteilungen der sog. Fakten-Checker eingerichtet worden, in Zusammenarbeit mit den Medien.

Zusammenfassung

Die mit massiven Kampagnen begleitete „Klima-Bewegung“ weist in der Summe folgende Eigenschaften auf:

  • Es gibt eine Glaubensgrundlage

  • Es gibt zahlreiche Symbole (Fridays for Future, Scientists for Future, etc.)

  • Es gibt Verkünder dieser Glaubensgrundlage

  • Es gibt eine gläubige Gemeinschaft

  • Es gibt Verteidiger dieser Glaubensgrundlage

  • Es gibt Anprangerung und Diffamierung von Abweichlern

  • Es gibt Auszeichnungen im Bereich Theologie

  • Es gibt Thesen über „Heiligen Gral“

  • Es gibt Kirchen, die diese Thesen „theologisch“ unterstützen

Fazit: Sämtliche Merkmale einer Religion sind von der „Klima-Bewegung“ im vollen Umfang erfüllt. Ein jeder Atheist sollte sich ernsthaft hinterfragen, ob der „Atheismus“ bei ihm überhaupt zutrifft und dieser nicht unbemerkt einer Religion aus den römisch katholischen Federn anhängt. Vor allem sollte dieser darauf achten, nicht eines Tages in die Fußstapfen der Verfolger zu treten und dies im irrigen Glauben, etwas Gutes zu tun.

„sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!“
Römer 1,25

Katastrophen werden jedoch eintreten

Das Dilemma wird sein, es kommt tatsächlich zu massiven Verwerfungen in der Natur. Sei es in Form von extremen Stürmen, Dürrekatastrophen, Erdbeben, Vulkanausbrüche oder sonstige Erschütterungen, es ist in der Bibel vorhergesagt und wird auch eintreffen wie eine jede bisherige erfüllte Prophetie der Bibel. Wer der Auslöser der Katastrophen ist, mag eigentlich egal sein, es wird passieren. Der „Initiator“ in Rom kennt die Prophetien ebenfalls. Die offizielle Schuld für diese Naturkatastrophen werden dem „Klimawandel“ zugeschoben. Wer sich jetzt noch dagegen stemmt, ist damit per Definition nicht nur ein „Querdenker“, sondern unmittelbar eine Gefahr für das Allgemeinwohl. Die Verfolgungen werden beginnen und dies mit großer Unterstützung der Allgemeinheit.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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