Olli Dürr Gesell. Entwicklungen EKD Tauf-Events – Verramschen wie Popcorn und Mandeln

EKD Tauf-Events – Verramschen wie Popcorn und Mandeln

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Die evangelischen Kirchen veranstalten im Jahr 2023 verstärkt Tauf-Events in einer teils ausgefallenen Umgebung. Sinn und Zweck der Taufe werden hier völlig verleugnet und „geistlich verramscht“ wie Popcorn und gebrannte Mandeln auf der Kirmes.

Tauf-Events der besonderen Art

Das Jahr 2023 wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) als das „Jahr der Taufe“ ausgerufen, ganz so wie Papst Franziskus „einfach so“ den Zeitraum zwischen 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 als das „Jahr der Barmherzigkeit“ definiert hatte. Aus diesem Grund veranstalten die evangelischen Kirchen vermehrt „Tauf-Events“ der besonderen Art. In Berlin können sich spontan Interessierte in der Gemeinde Sankt Marien-Friedrichswerder in Berlin-Mitte seit Anfang 2023 auf die Schnelle taufen lassen. „Pop-Up-Taufe“ nennt sich für Schnellentschlossene diese Wasser-Besprenkelung. Die einen entscheiden sich während des sonnigen Wochenendspazierganges für ein Eis, die anderen für ein Fastfood-Restaurant und einige eben für die „Taufe“.

Highlight: Fernsehturm-Taufe

Fernsehturm Stuttgart

Ein besonderer Ort zur Taufe – Aber ebenso nutzlos

Am Samstag hielten bundesweit 1.000 evangelische Gemeinden eine „Sonder-Tauf-Veranstaltung“. Wer sich taufen lassen wollte, brauchte einfach nur zu kommen. Als ein besonderes Highlight wird nun die Tauf-Veranstaltung im Stuttgarter Fernsehturm in 144 Meter Höhe dargestellt. Zu dieser Lokation erschienen 44 Täuflinge, wie evangelisch.de berichtet.
Ein ungewöhnlicher Ort, so die Feststellung des Bischofs der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Ernst-Wilhelm Gohl. Dennoch ein passender Ort, da dies ein symbolisch gut gewählter Platz zwischen Himmel und Erde sei.

Eigenwillige Erklärung der Tauf-Symbolik

Den gleichen Charakter wie diese sogenannten Tauf-Veranstaltungen aufzeigen, haben auch die Aussagen der „evangelischen Geistlichen“ über den Sinn und Zweck einer Taufe. Für den Württemberger Bischof Gohl sie die Taufe ein „Zeichen, dass Gott uns annimmt, wie wir sind“.
Für die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus stellt die Taufe eine Verbindung des eigenen Lebens mit Jesus Christus dar. „In der Taufe wird dem Menschen ein- und für allemal zugesagt und durch das Zeichen des Wassers bekräftigt: ‚Nichts und niemand kann dich aus der Hand Gottes reißen. Dein Leben läuft auf das Leben zu – sogar durch den Tod hindurch.'“ Kurschus zeige sich dankbar für die „vielen originellen Ideen der Kirchengemeinden in diesem Aktionsjahr“.

Sinnbefreite Erklärung

Die Aussage des Bischofs macht überhaupt keinen Sinn. Die Initiative zur Taufe ist vom Täufling zu ergreifen. Mit dem Akt der Taufe handelt es sich nicht um ein Zeichen Gottes, sondern um eine Handlung des Täuflings und des Pastors. Wenn Gott nicht jeden Menschen annähme, müsste Er die Taufe somit auf irgendeinem Wege unterbinden. Also ist diese Erklärung des Württemberger „Aufsehers“ völliger Quatsch, der nicht annähernd an die wahre Symbolik der Taufe herankommt.

Kurschus setzt wieder mal einen oben drauf

Sonnen-Verehrung

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Die EKD-Ratsvorsitzende setzt dem auch noch einen oben drauf. Sie hält mir ihrer Aussage einmal völlig offen, wer diese von ihr geschilderten Zusage erteilt (hier mal Gottes Zusage vermutet) und dann formatiert sie auch noch das Wasser als Symbol dieser Zusage um. Es stimmt, dass nichts und niemand einen Menschen aus Gottes Händen entreißen kann, aber mit dieser Darstellung der Taufe schon das ewige Leben als Garantie-Leistung zu versprechen, ist nicht nur grober Unfug, sondern auch ein verderblicher Irrtum. Von Vorsatz will man jetzt noch nicht sprechen.

Sollte diese Taufe auch noch mit dem ominösen Taufspruch des Pastor einhergehen, wie dieser kürzlich vom Evangelischen Pressedienst erklärt wurde, wäre dieses ganze „Tauf-Event“ für den Täufling die absolute Katastrophe.

Eine wirkliche Taufe setzt Glauben voraus

Grundsätzlich nimmt Gott wirklich einen jeden Menschen an, auch so wie dieser ist. Zu keinem einzigen Menschen sagt aber Gott, dass dieser so bleiben könne wie er bisher war. Die Taufe ist die Neugeburt des Menschen. Das Wasser symbolisiert nicht die Zusage Gottes für eine solche „Allheils-Theologie“, wie sie von der EKD verbreitet wird, sondern den Tod Jesus Christi durch das Untertauchen in das Wasser und die Auferstehung Jesu Christi durch das Auftauchen aus dem Wasser. Deshalb ist ein Teekännchen voll Wasser über den Kopf gar nicht in der Lage, diese wichtige Symbolik zu erfüllen. Die biblische und damit einzig richtige Taufe ist das Untertauchen ins Wasser.

Der vom Pastor für die richtige Taufe verwendete korrekte Taufspruch lautet: „Ich taufe Dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Bibel sagt auch nichts über die Taufe von Menschen, die sich auf die Schnelle dazu entscheiden und vielleicht das Besondere wie eine Taufe im Fernsehturm erleben wollen. Die Taufe ist die Übergabe des eigenen Lebens an Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes. Diese Tatsache wird von Kurschus und Konsorten offenbar geleugnet und gemieden wie „der Teufel das Weihwasser“. Zur Übergabe des eigenen Lebens gehört die Umkehr vom bisherigen Leben. Die Anerkennung der eigenen Schuld (Sünden), die Bekennung der Schuld an Jesus Christus und die Bitte um Vergebung (Reue). Dazu kommt auch noch das öffentliche Bekenntnis für Jesus Christus (Zeugnis Jesu) und die Erklärung sowie Bereitschaft, im wahren Glauben in Seine Fußstapfen treten zu wollen.
Das alles, geschweige Jesus Christus selbst, sind weder vom Bischof, noch von der EKD-Ratsvorsitzenden auch nur am Rande erwähnt.

Schnell-Taufe führt zu nichts

Schwarze Ewigkeit

EKD führt die Menschen ins ewige Nichts

Dass nicht jeder „einfach so“ getauft werden kann, wenn sich dieser „auf die Schnelle“ dazu entschließt, ohne zu wissen, um was es überhaupt geht und was elementar wichtig ist, zeigt eine kleine Passage aus Apostelgeschichte Kapitel 8, Verse 36-38. Ein Kämmerer aus Äthiopier wollte sich vom Apostel Philippus taufen lassen. Ganz so einfach war dies jedoch nicht:

„Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden? Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist! Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.“

EKD führt Menschen ins absolute Nichts

Genau hier liegt das inzwischen offenkundige „Problem“ der evangelischen Kirchen. Es handelt sich um die Tatsache, dass Jesus Christus der Mensch gewordene Sohn Gottes ist und dies zur Taufe auch vom Täufling in seinem Glauben bezeugt werden muss. Der Sohn Gottes und auch Mensch gewordenes Wort Gottes (Joh. Kapitel 1) muss zugunsten der Ökumene strikt geleugnet werden. Dies auf Kosten der durch einer erlogenen „Allheils-Theologie“ im Irrglauben gehaltenen und damit verlorenen Menschen. Diese wachen nicht „durch den Tod hindurch“ in einer himmlisch heilen Welt auf, sondern zur Kenntnisnahme des Urteilspruches und im Anschluss geht’s ins absolute Nichts (die ewig quälende Hölle gibt es nicht).

Die Evangelischen Kirchen sind längst gefallen, gefallen.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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