Olli Dürr Gesell. Entwicklungen EKD erklärt Taufe als All-Erlösung & Eintrittskarte ins Himmelreich

EKD erklärt Taufe als All-Erlösung & Eintrittskarte ins Himmelreich

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Die Taufe sei ein sicherer Weg zur Erlösung und damit ein Freifahrtschein direkt ins Himmelreich. Man brauche lediglich Liebe zu spüren und auch zu zeigen. Die EKD-Ratsvorsitzende erzählte diesen bequemen „All-Erlösungs“-Irrweg einem Millionenpublikum.

EKD-Botschaft – „Dauererrettung“ durch Taufe

Leider werde im Verständnis der „offiziellen Evangelikalen“ der großen Landeskirchen ein jeder Mensch automatisch errettet, wenn dieser sich nur taufen lässt. Wie anhand einer einmal erworbenen Eintrittskarte, sei dem Menschen nach der Taufe das Himmelstor mit Garantie geöffnet. Ein paar Tropfen Wasser auf den Kopf genügten und damit sei auch schon das Heilversprechen Jesu das ganze Leben hindurch gesichert. Eine derartige These vertritt offenkundig auch die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) Annette Kurschus. Im reichweitenstarken TV-Sender ZDF erklärte sie den Anwesenden und auch mehr oder weniger „unfreiwilligen Rundfunkbeitragsleistenden“ im Rahmen eines Fernsehgottesdienstes den „Himmelsreich-Freifahrtschein“ anhand eines ohnehin unbiblisch zelebrierten Rituals.

Mit der Taufe erhalte der Mensch die Zusage Gottes, geliebt und begleitet zu sein. Die von den evangelischen Kirchen abgehaltenen „Tauffeste“ an Seen, Flüssen, Freibädern und in Kirchen gehörten zu den verschiedenen Ideen, die Folgen der Taufe „spürbar und erfahrbar“ zu machen.
Als wenn Gott nur die getauften Menschen liebte!

Christus – „Dieser Mann am Kreuz“

Die Bedeutung der Taufe erklärt die EKD-Ratsvorsitzende folgend:

Ich bin getauft, das heißt: Ich gehöre zu Christus, diesem Mann am Kreuz. Er gibt mir Stärke von seiner Stärke. Mein Lebensweg ist durch die Taufe fest mit seinem Weg verbunden – und das heißt: Mein Leben läuft auf das Leben zu. Sogar durch den Tod hindurch.

Privater Glaube der EKD-Ratsvorsitzenden?

Blumig Botschaft

Blumige Botschaft über Allzeit-Erlösung durch einmalige Handlung der Taufe

Diese Aussage der EKD-Ratsvorsitzenden ist ein Zeugnis für ihr tiefes „Missverständnis“ des Evangeliums und ist fatal insbesondere für alle Menschen, die darin bestrebt sind, sich dem christlichen Glauben nähern zu wollen. Für alle „halbgaren“ Christen bietet dieses „Bekenntnis“ der evangelischen „Theologin“ eine Bestätigung ihres fadenscheinigen Wandels in der Selbstgerechtigkeit. Mal wohlwollend davon ausgehend, dass Kurschus mit „Christus“ auch den biblischen Jesus Christus meint und nicht einen x-beliebigen „Gesalbten“, wie es in manchen Kreisen so gehandhabt wird, ist die Beschreibung, „diesem Mann am Kreuz“, dann doch sehr abwertend und auch entlarvend. Kurschus erklärt hier die Taufe als ein Mittel, für den Empfang der Stärke „dieses Mannes“, den sicheren Weg der Erlösung und dies das ganze Leben über anhaltend. Sie hätte es auch kürzer ausdrücken können: „Nach der Taufe erhält der Mensch die rettende Stärke dieses am Kreuz hängenden Mannes und ist für immer gerettet“.

Der Glaube an die Stärke der Schwäche

Immerhin erwähnt Kurschus nach diesem Evangeliums-Desaster auch den Glauben. Allerdings in einer Form, die auf einer der Varianten der extrem liberalen sog. Theologie beruht. „Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz“, so der von einer Konfirmandin ausgesuchte Taufspruch aus Psalm 28. Kurschus erklärt die Aussage dieses Verses auf ihre Weise. Demnach beschreibe die Stärke nicht „sture Kraftmeierei“, sondern dies sei die Stärke des Herzens, eine Glaubenskraft. Diese Kraft sei nicht sofort zu sehen, deshalb hielten manche diese Kraft für eine Schwäche. Die Ratsvorsitzende erklärt das genauer:

Für diese Schwäche wurde Jesus ausgelacht, angeklagt und gefoltert. Er war sogar so stark, sich für diese Schwäche umbringen zu lassen. Für etliche war das der Beweis, was für ein schwacher Typ er war, dieser Mann am Kreuz, ein Verlierer. Für uns Christen beweist es die Macht der Liebe, die in ihm war und bis heute nicht totzukriegen ist

Emotions-Glaube – Schmachtende Liebe

Hier ist sie wieder, diese Liebe, welche allein ausreichte, um damit geradewegs ins Himmelsreich zu gelangen. Eine rein auf Emotionen gründendes Pseudo-Evangelium. Man brauche diese Liebe nur zu spüren, es erleben, dann gehöre man zu den Erlösten und dies für immer. So kann dann auch Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Sein Leben und Sein Blut für unsere Sünden gegeben hat, auch einfach als „dieser Mann am Kreuz“ bezeichnet werden. Seine Schwäche war gemäß Kurschus-Evangelium in Wirklichkeit Seine Stärke und für diese in Liebe zelebrierte Haltung habe Er sich umbringen lassen. Seine Liebe und Stärke übertrage dieser Wanderprediger bei der Taufe an den Menschen. Das war’s auch schon. Welch ein Irrsinn!

Die Wahrheit geht völlig unter

Kein Wort darüber, dass Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes, das Wort Gottes, der Mensch gewordene Gott selbst ist (Johannes 1). Kein Wort darüber, dass Jesus Christus, unser Schöpfer, Sein Leben und Sein Blut für unsere Sünden hingegeben hat, damit wir durch Seine Gnade gerettet werden KÖNNEN. Das enthält auch einen rechtlichen Aspekt, da die Gnade der ewigen Gerechtigkeit Gottes gegenübersteht. Doch mit der gerechten Strafe für die Sünde, den Tod für unsere Sünden, hat Jesus Christus sich das Recht teuer erkauft, uns bei Bewahrung der Gerechtigkeit begnadigen zu KÖNNEN. Mehr Infos über die Glaubensgerechtigkeit gibt es hier.

Kein Wort der Wahrheit über die Gründe der Widersacher Jesu, Ihn hinrichten lassen zu wollen. Nichts von alle dem ist von Kurschus auch nur im Ansatz erwähnt. Als wenn sie die Menschen nur möglichst weit weg von der Wahrheit bringen wolle.

Die All-Erlösung durch Taufe?

Pride Heart

Das Liebesherz der EKD ist natürlich bunt und auch noch Pride

Der Glaube wurde von Kurschus immerhin angesprochen, aber dies in dem fatalen Kontext einer vermeintlichen „All-Erlösung“ für jeden Täufling. „Einmal gerettet, immer gerettet“ gelte für jeden Gläubigen. Die Betonung liegt allerdings auf WAHREN Gläubigen. Das betrifft nicht diejenigen, die in ihrem „Liebestaumel“ gen Himmel blicken und „dem Mann am Kreuz“ entgegen schmachten. Ein wahrer Glaube enthält den Glauben an Jesus Christus, DER eingeborene Sohn Gottes, der Sein Leben für uns gegeben hat, der am dritten Tag in Fleisch und Blut auferstanden ist. Ein wahrer Glaube beschreibt nicht nur den Glauben an Jesus Christus als „ermordeter Wanderprediger“, sondern an Sein für uns geflossenes Blut.

„Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren,“
Römer 3,25

Das Fatale an dieser von der EKD-Ratsvorsitzenden verbreiteten Variante einer „universellen Erlösung durch gefühlte und gezeigte Liebe“ ist, dass diese irregeleiteten Menschen in ihren Sünden verbleiben, ohne dass dies ihnen überhaupt bewusst ist. Sie wenden aufgrund ihrer irrtümlichen Sicherheit des „gerettet seins“ nicht einmal Gedanken darüber auf. Was ist Sünde? Die Übertretung des Gesetzes (siehe 1. Johannes 3,4). Sind die Gesetze beseitigt? Nein!

„Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.“
Römer 3,31

Wahrer Glaube erzeugt Liebe und Gehorsam

Bis buchstäblich zum Schluss ermahnt die Bibel, die Gebote Gottes einzuhalten. Der wahre Glaube erzeugt automatisch die Liebe und dies wiederum drückt sich automatisch in der Einhaltung der Gebote aus. Wer also behauptet, er kenne Jesus Christus, hält aber die Gebote nicht, ist ein Lügner(!) Dieser belügt sich womöglich selbst in seinem Irrtum. Denn wer Jesus Christus wirklich kennt und Ihn auch liebt, will gar nichts anderes als auch Seine Gebote zu halten. Das beschreibt den in der Bibel immer wieder zu findenden Gehorsam.

„Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;“
1. Johannes 2,4
„Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!“
Offenbarung 14,12
„Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“
Offenbarung 22,14

EKD wiederholt diesen Irrweg

Pseudotaufe

Pseudo-Taufe eines Säuglings ohne Glaubensbekenntnis, Umkehr, Reue und Buße

Dieser Unsinn der „alles erlösende Taufe“ erklärt die EKD nach den Schilderungen der Ratsvorsitzenden über ihre privaten Ansichten zum Glauben noch einmal separat. Demnach werde dem Getauften zugesprochen, dass dieser nun zu Christus (welcher Christus?) gehöre und dieser ihn erlöst habe. Dies gelte ein Leben lang. Das im Taufgottesdienst vorgenommene Beträufeln des Kopfes des Täuflings mit einigen Tropfen Wasser gehe, so die EKD, auf die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer zurück, so wie es in der Bibel geschildert werde.
Eine glatte Unwahrheit. Die Handlung an sich fand statt, aber es war ein Untertauchen und kein Anspritzen mit ein paar Tropfen Wasser. Die von dieser Kirche praktizierte „Taufe“ kann nie und nimmer das Symbol Sterben (Untertauchen) und Auferstehung (Auftauchen) Jesu erfüllen. Es handelt sich somit um eine Pseudo-Taufe nach den heidnischen Vorgaben der römisch katholischen Mutterkirche. So geht richtige Taufe!

Die Kirchen der EKD haben sich im Zuge der Ökumene schon längst von der Wahrheit des Evangeliums abgewendet und betätigen sich heute nur noch als Verkünder und Handlanger der Doktrinen der Mutterkirche Roms.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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