Die Kirche Roms kann’s nicht lassen – Bis zum bitteren Ende

Bischof-Zeremonie

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Die römisch-katholische Kirche wird ihre seit rund 17 Jahrhunderten gefahrene Schiene bis zum „bitteren Ende“ weiter verfolgen. Alte, mittelalterliche Dogmen wurden nie zurückgenommen, neue kamen hinzu. Die Bischöfe als „göttliche Boten“ sind frisch bestätigt worden. Es fehlt jetzt nur noch der vollständig nachgezogene zweite Fuß des Vatikans auf der Plattform der staatlichen Machtausübung.

Die Kirche Roms ändert sich nie!

„Übermut tut selten gut“, so ein bekanntes Sprichwort. Die Menschheit spürt den bei diesem Spruch äußerst großen Kern der Wahrheit bereits seit rund 1.700 Jahren, dank der römisch-katholischen Kirche. Ein Übermut in Form von Überheblichkeit, Arroganz und chronischer Blasphemie. Den Schaden hatten im Laufe der Historie die Menschen in einer Anzahl im Milliardenbereich, wobei konservativ geschätzt rund 100 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Wer dies nicht überblickt, muss bereits der weit verbreiteten Geschichtsvergessenheit erlegen sein.

Vatican Basilica
Der Vatikan – Historisch gesichert unveränderlicher Charakter

„Die Kirche hat sich geändert“, so ein mögliches Argument, insbesondere von jenen, die sich gemäß dem Vorbild Charta Oecumenica in der Ökumene engagiert sind und damit automatisch das Papsttum als Oberhaupt anerkennen (Info).

Nach außen hin mag diese behauptete „Besinnung auf eine gezeigte Heiligkeit“ durchaus zutreffen. Doch was hat sich an den Dogmen und den Zielen dieser Kirche jemals geändert? Ist auch nur eine der bei den zahlreichen Konzilen des Mittelalters verabschiedete Doktrin jemals verworfen worden? Geschweige jene, die in der selbst überreichten „Unfehlbarkeit“ aus dem Bischofssitz herausgerufen wurden (ex cathedra)? Es liegt auf der Hand, dass der heute nur noch einzige Unterschied zu dem Zeitalter, welches die Historiker als das „finstere Mittelalter“ bezeichnen, lediglich in der noch (relativ) beschränkten Machtausübung liegt.

Die Renaissance ist im vollen Gange

Inzwischen stehen vom Vatikan beinahe beide Füße wieder auf der Plattform der politischen Machtausübung. Es ist lediglich noch nicht derart offenkundig praktiziert, wie es noch zur Zeit des Lehen-Prinzips und der vom Papst gekrönten Oberhäupter der Fall gewesen ist. Doch selbst diese noch geübte Zurückhaltung schwindet zusehends, wie es die vergangenen Jahre insbesondere mit der Kooperation zwischen den Staatsoberhäuptern und insbesondere dem Weltwirtschaftsforum (WEF) gezeigt haben (Info).

Die Franziskus-Revolution: In den letzten 10 Jahren hat der Papst die wahre Macht der Kirche wiedererlangt„, titelte im Frühjahr 2023 das Jesuiten-Magazin „America – Jesuit Review“ (Info). Es handelt sich um den „Verein“, aus dem auch Jorge Mario Bergoglio, alias Papst Franziskus, entsprungen ist.

„Skrupellose Frechheit siegt“

Joker-Clown
Die ‚1-äugige Philosophie‘ dieser Kirche kann das versprochene Heil nicht erbringen

Wie diese Kirche auf die Heilsbotschaft des Evangeliums blickt, zeigen bereits die „einfachen“ Kleriker in deren Priester-Kaste. „Pater“ John Anthony O’Brian galt als ein „fortschrittlicher katholischer Gelehrter“. Er hinterließ der Menschheit rund 40 Bücher rund um seine gelebte Glaubenswelt innerhalb der Kirche Roms. In „The Faith of Millions – The Credentials of the Catholic Religion“ aus dem Jahr 1938 erklärte O’Brian die von ihm angesprochenen Nicht-Katholiken, was es mit der „Heiligen Messe“ so auf sich hat (6. Ausgabe, Seite 270):

Wenn der Priester die gewaltigen Weihungsworte spricht, greift er in den Himmel, holt Christus von seinem Thron und stellt ihn auf unseren Altar, damit er erneut als Opfer für die Sünden der Menschen geopfert wird. Es ist eine Macht, die größer ist als die der Monarchen und Kaiser. Es ist größer als das der Heiligen und Engel, größer als das der Seraphim und Cherubim. Tatsächlich ist sie sogar größer als die Macht der Jungfrau Maria. Denn während die Heilige Jungfrau der menschliche Agent war, durch den Christus ein einziges Mal Mensch wurde, holt der Priester Christus vom Himmel herab und macht ihn auf unserem Altar als ewiges Opfer für die Sünden der Menschen gegenwärtig – nicht nur einmal, sondern tausendmal! Der Priester spricht und siehe da! Christus, der ewige und allmächtige Gott, neigt sein Haupt in demütigem Gehorsam gegenüber dem Befehl des Priesters.

Weitere derartige „Kaliber“ bietet dies römisch-katholische Kirche mehr als nur ausreichend (Info). Nun könnte man ansetzen, dass dies die Einzelmeinung eines geistlich Verirrten darstellte, aber auch die brandaktuellen Ansichten dieser Kirche stehen den Anwandlungen dieses Kirchen-Vertreters O’Brian sehr nahe.

Bischöfe sind „göttliche Boten“

Bischof-Zeremonie
Mit Sicherheit ein Bote – Mit Sicherheit nicht der Gott der Bibel

„Wenn Bischöfe buchstäblich Engel sind“, so der Titel des katholischen Magazins „Catholic.com“, vom 05. Februar 2024 (Quelle). Für diese schon auf den ersten Blick gewagte These bedient man sich auf eine (neue) Interpretation der Schreiben an die 7 Gemeinden in Offenbarung 2 und 3. Anhand von Briefen soll Johannes an die Gemeinden Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea jeweils eine Nachricht zukommen lassen. Ein jeder Brief beginnt mit einem ähnlichen Satz wie z.B.: „Dem Engel der Gemeinde von Ephesus schreibe:“. Nun käme es nur darauf an, wie das Wort „Engel“ interpretiert wird.

Im Griechischen steht für Engel „angelos“, bzw. „aggelos“ („αγγελω“) und bedeutet Botschafter oder einfach Bote, oder auch im Kontext einen Pastor. So sind die in der Bibel beschriebenen Engel, wie z.B. Engel Gabriel, ebenfalls Botschafter. Eben solche als Botschafter des Himmels.

Etwas „Advertising“ für sein Buch

Der Autor dieser im katholischen Magazin erschienenen Geschichte ist Joe Heschmeyer. Ein Beitrag offensichtlich nicht ohne Eigennutz. Er stellt darin sein Buch „The Early Church Was the Catholic Church“ vor, das auch gleich für 17,95 US-Dollar bestellt werden könnte. Der Autor stellt unterschiedliche Interpretationen des Wortlauts „Engel“ vor, favorisiert jedoch „die Engel als Bischöfe zu lesen“ als die beste Interpretation. Immerhin stellt er klar, dass es sich nicht um buchstäbliche Engel handeln könne. Dies ließe sich daran erkennen, weil Jesus diese „Engel“ vor einer möglichen Gefangenschaft und einer scheinbar geistlichen Lauheit warnte.

Die Verbindung der „Engelschaft“ mit der „Priesterschaft“ in Form eines Bischofs schafft der Autor anhand eines entscheidenden Fehlers. Er zitiert Maleachi 2,7 (hier die deutsche Schlachter 2000):
Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren, und aus seinem Mund soll man das Gesetz erfragen; denn er ist ein Bote des Herrn der Heerscharen.„.

„Erwischt!“ – Eine gnostische Quelle

Der Autor zitiert den Vers aus der Septuaginta. Im (englischen) Wortlaut sehr ähnlich und im Inhalt identisch. Aber er beruft sich auf den Grundtext und dort findet der Autor das griechische Wort „ἄγγελος“, also wieder ein Engel. Die Septuaginta (LXX) ist eine Bibel mit einem Alten Testament, das im Zeitraum um rund 250 v.Chr. im Raum Alexandria vom Aramäisch-Hebräischen ins Griechische übersetzt wurde. Alexandria war die Hochburg des Gnostizismus.

Die damaligen Schriftgelehrten waren in Lehre, Lebenswandel und Philosophie durch und durch vom Hellenismus geprägt. Die Zahl der im Umkreis von Alexandria lebenden Juden war um ein zig Vielfaches größer als deren Zahl in und rund Jerusalem. Wie weit weg die Septuaginta von den Originalschriften liegt, beweist dies Ausgabe in sich selbst. Allein die Entstehungsgeschichte der Septuaginta liest sich wie „1000 und 1 Nacht“ (Info). Für die Geistlichen der römisch-katholischen Kirche aber eine Wonne und ein Tummelplatz wie Alice im Wunderland.

Ein gnostisches Septuaginta-Problem

So kommt es auch zu einer Diskrepanz, wenn man sich Maleachi 2,7 im masoretischen Text, also im überlieferten Original betrachtet. Hier erscheint für das Wort Priester im Hebräischen „ko-hane'“ („כֹהֵן“). Das heißt nichts anderes – man staunt – als „Priester“.

Im Hebräischen steht „Priester“, die Gnostiker zauberten daraus einen „Engel“ und die römisch-katholische Kirche klammert sich daran wie ein Faultier am hängenden Ast. Daraus basteln sich die Dogmatiker der Inquisition eine eigene, gefälligst auch von anderen zu glaubende Welt.

Allein dieser in der Kirche Roms strukturiert organisierte Fehlgriff zu gnostischen Quellen erlaubt diese Konstruktion einer Verbindung zwischen katholischen Priestern und Engeln. Also die Rolle des Bischofs als „legitim göttlicher Bote“. Das Erstaunliche: Es gibt Menschen, die glauben solches Zeug aus den Mündern und Federn katholischer Kleriker und Theologen noch immer.

Die Vermittlung derartigen Unsinns funktioniert auch nur dann, wenn man nicht selbst das Evangelium in die Hand nimmt, um auch selbst festzustellen, dass das irdische Priestertum mit dem Tod und der Auferstehung und der darauf erfolgten Himmelfahrt Jesus Christi abgeschafft wurde. Dazu reicht bereits das Schreiben im Buch an die Hebräer völlig aus (für den Anfang).

Die Kirche Roms wird es durchziehen

Pfad
Der Pfad dieser Kirche führt in die Dunkelheit

Von dieser Schiene wird aber die römisch-katholische Kirche nie, nie und niemals abweichen. Das ist in ihren Genen so festgelegt, in der Bibel auch eindrücklich so beschrieben (Info). Denn rund drei Viertel Heidentum in ihren Lehren und Traditionen lassen eine Nähe zum Evangelium erst gar nicht zu. Das begann bereits mit der Zeit seit dem Ende der ersten großen Christen-Verfolgung durch die Römer und hält an, bis buchstäblich zum „Jüngsten Tag“.

Seit der Spätantike kämpft die Kirche Roms gegen das Evangelium mit Anwendung jeglicher erdenkbarer und auch vorher undenkbarer Gewalt an (Info). Das primäre Ziel, alles „Geopolitische“ drumherum sind nur Mittel zum Zweck, ist die Verfolgung der einst noch übrigen treuen Zeugen Jesu Christi, die auch die Gebote Gottes und nicht die Satzungen des Papsttums halten wollen. Offenbarung 12,17:
Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.

Bis dahin bleibt noch Zeit, sich einfach nur aufzuraffen, die Bibel selbst in die zu Hand nehmen, und das Wort Gottes mit eigenem Verstand unter Gebet für den Heiligen Geist zu lesen. Es rentiert sich durchaus, auch am einstigen Jubel teilhaben zu können.

Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde verderbte mit ihrer Unzucht, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gefordert!
Offenbarung 19,2

Bibelverse aus Schlachter 2000

Die Kirche Roms kann’s nicht lassen – Bis zum bitteren Ende
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