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Corona-Pandemie hat viele Gottesdienstbesucher vergrault

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Die Corona-Pandemie hat auch bei den Kirchen und Gläubigen tiefe Spuren hinterlassen. In den USA ist die Zahl der Gottesdienstbesucher während der Covid-Monate stark zurückgegangen und hat auch nach dem Ende der erklärten Pandemie nicht mehr das vorherige Niveau erreicht

US-Kirchen zählen deutlich weniger Gottesdienstbesucher

Island-Kirche
In den Kirchen ist es lichter als vor Corona geworden

Die politisch diktierten Covid-Maßnahmen haben die Menschen nicht nur teilweise aus dem öffentlichen Leben verbannt, sondern auch dafür gesorgt, dass die Kirchen auch weit über die Maßnahmen-Aufhebungen hinaus wesentlich ausgedünnt wurden. Gemäß einer neuen Studie, sieht heute rund jeder dritte US-Amerikaner auch nach der Aufhebung von Sperren keinen Grund mehr für den Gottesdienst in einer Kirche. Dies Ergaben die Untersuchungen des „Survey on American Life des American Enterprise Institute“.

Anstieg nach Corona-Ende nur verhalten

Nach dem erklärten Ende der Corona-Pandemie stieg die Zahl der Kirchengänger zwar wieder an, aber das Niveau verblieb unter dem Stand zum Zeitpunkt der ersten diktierten Lockdowns. So gingen nach jeweils eigenen Angaben im Sommer 2020 nur 13 Prozent der US-Amerikaner zu einem Gottesdienst. Bis zum Frühjahr 2022 stieg der Anteil auf 27 Prozent an. Ein Drittel (33 %) gab dagegen an, nie an einem Gottesdienst teilzunehmen. Vor der Pandemie lag deren Anteil bei 25 Prozent.

Die Kirchen in den USA zählten im September 2020 im Schnitt 63 Prozent des normalen Aufkommens an Gottesdienstbesuchern. Im August 2021 lag der Anteil bei 73 Prozent und im Laufe des Jahres 2022 kletterte der Anteil auf 85 Prozent. Immerhin ein Anstieg, aber immer noch unter dem Wert wie vor der Pandemieerklärung.

Digitaler Weg zur Gottesdienstteilnahme

Das digitale Zeitalter macht auch vor den Kirchen nicht Halt und dies betrifft vor allem die jüngere Generation in der Gesellschaft. In den USA sind lt. „American Bible Society“ rund 40 Prozent der Erwachsenen der sog. Generation Z ab 18 Jahren überwiegend online beim Gottesdienst. Doch auch die Älteren nutzen den „bequemen Kirchengang“ per Medium. So bleiben „Kirchgänger“ im Alter ab 77 Jahren anteilig zu 36 Prozent von Kirchengebäuden fern und verbleiben bei ihren digitalen Endgeräten.
Allerdings sehen zwei Drittel (66 %) der Generation Z und der sog. Millennials keinerlei Anlässe mindestens einmal monatlich entweder zur Kirche zu gehen oder am Gottesdienst auf digitalen Wege teilzunehmen.

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