Das beständige Gebet ist unverzichtbar für den Glauben und die geistliche Entwicklung. Keine Option, sondern essenziell. Es ist “lediglich” wichtig zu wissen, dass für die Anbetung Gott die ungeteilte Monopolstellung innehat und auch mit Gehorsam Gott gegenüber verbunden sein muss.
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Beten ist tatsächlich nicht nur Dekoration
Das Gebet ist keine Option, in der Tat. Der Autor eines Beitrages im katholischen Magazin “CNA”, ein Priester und Professor an der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Universität Urbaniana (PUU), weist zurecht darauf hin, dass das Gebet von essenzieller Bedeutung ist (Quelle). Unablässiges Beten, so auch die Aufforderung Jesu Christi. Hierzu erzählte Er Seinen Jüngern ein Gleichnis, das vom “ungerechten Richter” (Lukas 18,1-8). Über den Bezug zum Gebet ließ Jesus keine Zweifel offen:
“Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, daß es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden;” (Lukas 18,1)
Auch der Ausführung des Autors, dass durch das Gebet eine Herzenshaltung gepflegt werde, welche alle Dinge Gott überlässt und das Vertrauen in Gott stärkt, kann durchaus entsprochen werden. “Sogar” Lukas 18,8 zitiert der Professor korrekt:
“Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“
So einige moderne Bibelübersetzungen haben die Aussage in diesem Vers verwässert, in dem impliziert wird, dass die Frage “einen Glauben” betreffe. Tja, Glauben wird Jesus Christus bei Seiner Wiederkunft eine ganze Menge finden. Es fragt sich nur, welchen Glauben, bzw. an was? Deshalb liegt die Betonung auf “den Glauben”.
Und es wird doch problematisch

Aber dann kommt der katholische Priester mit seinen Abschlussworten doch ziemlich ins Schludern. “Gott ist treu”, so der Autor, “aber sind wir treu? Beweisen wir es im Gebet! Und wenn der Menschensohn wiederkommt, wird er unseren Glauben auf Erden finden?”.
Ja, bestimmt, leider. Es müsste schon sehr viel passieren, bis sich rund 1,4 Milliarden Menschen zum Evangelium besinnen und dem “katholischen Glauben” den Rücken kehren. Selbst wenn es zu einer großen Welle der Erkenntnis kommt, und das wird es auch, bleibt leider ein großer Anteil, der nach wie vor an der katholischen Doktrin festhält, samt dem ganzen Aberglauben.
Die letzten Züge des prophetischen Verlaufs der 6. Posaune gibt hierzu einen wichtigen Hinweis.
“Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände, so daß sie nicht mehr die Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die weder sehen, noch hören, noch gehen können.” (Offenbarung 9,20)
Hierbei ist nicht von den 7 letzten Plagen (Offenbarung 16) die Rede, sondern ein weiteres Ereignis, bzw. eine über die Menschen einstürzende verderbliche Lehre, die wiederholt bewirkt, dass ein Drittel der Menschen (geistlich) getötet werden (Offenbarung 9,18). Zudem sind die Urheber dieser Lehre mit “feurige und violette und schwefelgelbe Panzer” (Offenbarung 9,17) sehr schön dargestellt. Es ist eine Lehre Babylons, bestehend aus dem Drachen, das Tier und dem falschen Propheten. Im Klartext, das Zusammenwirken von Satan, das Papsttum und das Tier aus der Erde (USA).
Einfach nur das Evangelium

Anstatt dem katholischen Glauben anzuhängen, wäre die Annahme des Evangeliums ohne Zweifel die einzig richtige Wahl. Der “Glaube Roms” und das Evangelium stehen sich diametral gegenüber (Info). So ertönt auch kurz vor dem Ende der Gnadenzeit, knapp bevor Gott das Gericht über die Erde losbrechen wird (7 letzten Plagen), der allerletzte, wirklich finale Aufruf, aus Babylon so schnell wie möglich hinauszukommen.
Offenbarung 18,4-5:
“Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“
Nein! Nicht den katholischen Glauben will Jesus Christus bei Seiner Wiederkunft vorfinden, sondern DEN Glauben, so wie es im Evangelium enthalten ist. Nicht auszudenken wäre, wenn bei den ersten Anzeichen Seiner Ankunft die Menschen “ihren” Glauben auslebten, indem sie mit einem Rosenkranz um die Hand gewickelt sich bei Maria bedankten, ihren Sohn nun endlich geschickt zu haben.
Dabei ist kaum ein Utensil derart geeignet, das praktizierte Heidentum zu demonstrieren, wie eine Gebetskette, alias Rosenkranz (Info).
Nicht nur das “irgendwie Beten”
Der Autor bedient sich einer Aussage eines “heiligen Alfons”. Dieser habe lapidar gesagt: “Wer betet, wird gerettet, wer nicht betet, wird verdammt.” Das stimmt allerdings nur bedingt. Denn die Frage lautete hier nicht nur, zu wem man betet, sondern auch, ob die Bedingungen überhaupt erfüllt sind, dass Gott überhaupt Gehör schenkt.
“Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, daß er nicht hört!” (Jesaja 59,1-2)
und ganz besonders:
“Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz, dessen Gebet sogar ist ein Greuel.” (Sprüche 28,9)
Raus aus Babylon

In ständiger Sünde verharren, wie z.B. Götzendienst (u.a. Eucharistie), das Gebot Gottes nicht nur missachten, sondern wider besseren Wissen mit den Füßen treten, machen es sehr, sehr unwahrscheinlich, dass Gott tatsächlich Beachtung schenkt. Den “katholischen Glauben” zu haben und auszuleben, erfüllt alle Voraussetzungen, dass die eigenen Gebete für Gott zu einem Gräuel werden (Info).
Der einzige Ausweg deshalb ist, den römisch-katholischen Katechismus ganz weit wegzulegen und dafür die Bibel in die Hand zu nehmen, und zwar möglichst bald und nicht erst abzuwarten, bis der finale Aufruf ertönt, aus diesem Gefängnis der unreinen und verhassten Vögel herauszukommen. Denn kommt man auch nur kurze Zeit später selber darauf, dann ist die Erkenntnis, getäuscht worden zu sein, bereits zu spät!
Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Vögel. Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.
Offenbarung 18,2-3
Bibelverse aus Schlachter 2000
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