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Drei Engels Botschaft – Die letzte Warnung

Die Drei Engels Botschaft gehört zu den wichtigsten Warnungen und auch Aufforderungen in der gesamten Bibel. Mit dem Fortschreiten der Zeit erhält diese Botschaft dreier Engel immer mehr an Gewicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die ersten zwei Botschaften bereits brandaktuell sind.

Die Bibel gibt Auskunft über das was kommen wird

Laute Botschaft
Diese letzte Warnung kann nicht laut genug ausgesprochen werden

Die Zeichen der in der Bibel angekündigten Zeit werden immer offensichtlicher. In allgemeinen Umrissen waren die bisherigen Entwicklungen in dieser Welt längst beschrieben bzw. vorhergesagt. Die Details zu den einzelnen Ereignissen beschreibt die Geschichte selbst. Unterm Strich ist es eigentlich egal, über welche Ereignisse die einzelnen Schritte vollzogen werden. Die Heilige Schrift gibt Auskunft über das was kommen wird und dies trifft auch mit Sicherheit ein, so wie auch die bisherigen Prophetien allesamt eingetroffen sind. Noch betreffen einige Vorhersagungen die (nahe) Zukunft und deren Eintreffen ist sicher.

Die Bibel gibt hierüber vor allem im letzten Buch der Offenbarung Auskunft. Immer mehr Menschen könn(t)en diese Botschaft lesen, da das Evangelium seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine massive globale Verbreitung gefunden hat. Im Buch der Offenbarung ist auch die als letzte Warnung zu verstehende „Drei Engels Botschaft“ enthalten.

Die Drei Engelsbotschaften warnen eindringlich

Mit der Drei Engels Botschaft handelt es sich nicht um eine eigenwillige Lehre oder Auslegung der Bibel. Die drei Engel sind im Buch der Offenbarung in Kapitel 14 sehr genau beschrieben. Warum diese Botschaft bzw. eindringliche Warnung von den institutionellen Kirchen nicht deutlich hervorgehoben werden, dürfte wohl der intensiv verfolgten Ökumene geschuldet sein. Doch für diese Entwicklung in den großen Kirchen hat der zweite Engel die richtige Botschaft parat.

Eingeleitet werden die drei eindringlichen Engels Botschaften in Offenbarung 14 mit:
„Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk“

Die Botschaft des ersten Engels

Offenbarung 14, 7:

„Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!“

Eine zutreffende Stelle dazu im AT ist 2. Moses 20, 2-3: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“
In der ersten Engels Botschaft ist klar der Aufruf enthalten, den einen und einzigen lebendigen Gott anzubeten und niemanden bzw. nichts anderes. Dazu steckt in dieser Warnbotschaft auch der Hinweis, dass es sich mit Gott auch um unseren Schöpfer handelt. Die Stunde seines Gerichts ist inzwischen tatsächlich schon gekommen. Das Gerücht, das Untersuchungsgericht werde erst nach der Wiederkehr Jesu gehalten, ist schlicht falsch. Bei Seiner Wiederkunft sind die Urteile bereits gesprochen und dies setzt logischerweise ein vorab gehaltenes Gericht voraus. Der Prophet Daniel gab bereits Auskunft darüber, wann dieses Gericht beginnen wird. In Daniel 8,14 heißt es: „Er sprach zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden“. Ein Abend und Morgen sind 1 Tag. Prophetische Tage sind als Jahre auszulegen. Damit ist ein Zeitraum von 2300 Jahren ausgedrückt und zwar ab dem Zeitpunkt, an dem der zum damaligen Zeitpunkt zerstörte Salomon-Tempel und Jerusalem wieder aufgebaut werden. Das war gemäß der Chronik das Jahr 457 v. Chr. Rechnerisch ergäbe dies das Jahr 1843 n. Chr. Allerdings gilt das nur bei einer normalen Berechnung, bei der es einen „Null-Durchgang“ gibt. Doch es gibt kein Jahr 0. Nach 1 v. Chr. folgt unmittelbar 1 n. Chr. Somit gilt die Aussage Daniels für das Jahr 1844 n. Chr. Die Wiederrechtfertigung (Reinigung) des Heiligtums entspricht der einmal im Jahr (Yom Kippur, Versöhnungstag) vorgenommenen Reinigung des Allerheiligsten im Tempel bzw. der vorherigen Stiftshütte von allen angesammelten Sünden. Das Untersuchungsgericht begann somit im Jahr 1844 n. Chr. und läuft seither. Somit ist die erste Engels Botschaft schon längst aktuell.

Die Botschaft des zweiten Engels

Offenbarung 14,8:

„Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat!“
Passende Parallele dazu im AT ist Daniel 5, 25: „So lautet aber die Schrift, die geschrieben steht: Mene, mene, tekel upharsin!
Die heute geläufige Bezeichnung „Menetekel“ hat ihren Ursprung in Daniel 5,25. Mit diesem Schriftzug erhielt der damalige König Babylons, Belsazar, die Nachricht über seinen bevorstehenden Untergang. Tatsächlich wurde Babylon noch in der folgenden Nacht von den Medo-Persern eingenommen und Belsazar starb. Der Ausdruck „Mene“ ist zweimal ausgeführt und bezieht sich auch auf den Vater von Belsazar, Nabunides. Es war eine Parallel-Herrschaft beider. Während der Vater sich um die religiösen Belange kümmerte, war der Sohn auf den staatlichen Part der Regierung ausgerichtet. Die Herrschaft Babylons umfasste somit die weltlichen wie auch die religiösen Belange. Beide waren zum Untergang verurteilt.
Deshalb ruft der zweite Engel in der Offenbarung für Babylon auch „gefallen“ zweimal aus. So wie die römisch katholische Kirche zwischen 538 n. Chr. und 1798 n. Chr. die religiöse wie auch die weltliche Herrschaft ausübte, wird auch das finale „Babylon“ beide Aspekte vereinen. Dies ist inzwischen der Fall, wenn noch nicht offenkundig, aber dennoch fakt. Die aktuellen „Könige der Erde“ geben sich beim Vatikan gegenseitig die Klinke in die Hand. Dass sich die Regierungs- und auch Konzernchefs à la couleur vom Papst die Absolution abholen, glaubt wohl wirklich niemand. Die plasphemischen Irrlehren Roms und die inzwischen offen geführte Rebellion gegen Gott auch seitens der Regierungen ist nicht mehr zu übersehen. Dazu zählen auch die längst zur Mutterkirche zurückgekehrten EV-Kirchen. Das von Gott längst abgefallene moderne System Babylons ist tatsächlich gefallen, gefallen.

Die Botschaft des dritten Engels

Offenbarung 14,9-11:

„Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.“
Passende Stelle dazu im AT ist 2. Moses 31,13: „Rede du zu den Kindern Israels und sprich: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heiligt.“

Die römisch katholische Kirche beansprucht für sich selbst, die Autorität zu besitzen, die von Gott geforderte Heiligung des 7. Tages (Samstag) einfach auf den 1. Tag (Sonntag) verlegen zu können. Dies geschah bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus. Rom erklärt diese Verlegung als das Zeichen ihrer Autorität. Nun stehen sich die Autoritäten Gottes und Seine Satzungen und die Autorität Roms und dessen Satzungen gegenüber. Es liegt nun in der Entscheidung des Menschen, ob er sich für Gott oder für Rom (das Tier) entscheidet. Der dritte Engel warnt eindringlich vor der Annahme des Malzeichen des Tieres und meint damit klar die Entscheidung für die (vermeintliche) Autorität Roms. Damit lehnt der Mensch Gott und Seine Autorität ab. Dies führte zwangsläufig ins Verderben.

Ausreden werden unbegründet und wirkungslos sein

Immer weniger Menschen können begründen, die letzten Warnungen der „3 Engels Botschaft“ nicht kennen zu können. Der Weltverband der Bibelgesellschaften (UBS, United Bible Societies) zählt inzwischen rund 5,7 Milliarden Menschen, die einen Zugang zum Alten Testament sowie zum Neuen Testament in ihrer jeweiligen Muttersprache haben. Anteilig ist das Neue Testament demnach in mehr als 1.540 Sprachen erhältlich und einzelne Bibel-Schriften zusätzlich in gut 1.160 Sprachen. Bei global rund 7.350 Sprachen ist die Bibel bzw. Teile daraus somit in 46 Prozent der unterschiedlichen Sprachen erhältlich. Eine vollständige Übersetzung der Heiligen Schrift gibt es inzwischen in über 690 Sprachen. Tendenz weiter ansteigend, auch wenn es noch eine Menge zu tun gibt.

Argumente für die Wahrheit der Bibel

Die weltweite Verbreitung der Bibel konnte trotz aller Widerstände und Gegenmaßnahmen seitens des Papsttums vor und insbesondere nach der Reformation im 16. Jahrhundert nicht verhindert werden. Dennoch zeigen die destruktiven Maßnahmen große Wirkung. Nachdem der Verbot der Bibel und die Eindämmung deren Verbreitung zum Scheitern verurteilt waren, setzte die „Hüterin des kath. Katechismus“ auf den Bildungsweg. Inzwischen ist das einst als einziges im Bereich der Archäologie verwendete „Standardwerk“ zu einem „märchenhaften Nachschlagewerk“ degradiert worden.

Da hilft selbst die nachweisliche Erfüllung ausnahmslos sämtlicher in der Bibel enthaltenen Prophezeiungen nicht weiter, wenn nur noch wenige Menschen dazu bereit sind, selbst in den Schriften zu lesen und zu forschen. Unschlagbar überzeugend dahingehend sind auch die Beschreibungen im Buch der Offenbarung, insbesondere im Kapitel 13. Die dort vor rund 2.000 Jahren vorhergesagten Ereignisse bzw. Entwicklungen erfüllen sich seit Beginn 2021 vor sämtlichen gläubigen und auch ungläubigen Augen. Die einen staunen, die anderen sehen die Vorhersagen erneut bestätigt und der „große Rest“ hat überhaupt keine Ahnung.

Bibelkenntnis lässt Entwicklungen erkennen

Wer sich nicht um die Aussagen in der Bibel kümmert, für den besteht die große Gefahr, das „Malzeichen des Tieres“ entweder unbewusst, oder gar mit voller Absicht anzunehmen. Das gilt für die Annahme des Malzeichens an der Stirn ebenso wie für Annahme an der Hand. Der Druck auf die Menschen wird zwar gemäß Offenbarung 13, 16-17 extrem groß sein, aber dennoch hebt die Offenbarung hervor, dass die Menschen das Malzeichen des Tieres unterm Strich selbst annehmen werden:
„Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“

Es wird allerhöchste Zeit, die Bibel in die Hand zu nehmen und selbst zu lesen und sich nicht von den Botschaften der „modernen Theologie“ in die Irre führen zu lassen. Mein persönlicher Tipp zum „Einstieg“: Das Buch Daniel (Altes Testament) und mit diesen Infos gleich mit dem Buch der Offenbarung (Neues Testament) weitermachen.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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