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Beweise für Gott – Wissenschaft selbst gibt Antwort


Gott könne man nicht beweisen. Eine Fiktion für Gläubige, so eine weit verbreitete These. Der Gottesbeweis könne ebenso wenig erbracht werden, wie der Beweis der Nicht-Existenz Gottes. Eine vermeintliche Pattsituation. Doch der Schein trügt. Die Beweise für Gott liefert die eigentlich leugnende Wissenschaft selbst.

Mit Philosophie kommt man nicht weit – Dann eben Fakten

Wissenschaft
Den Gottesbeweis erbringt die Wissenschaft selbst

Für den Gottesbeweis bedarf es keinerlei philosophische Ansätze. Auf diesem Feld streiten sich die Geister und am Ende bleiben nur Ansichten und Meinungen übrig. Ein wirkliches Ergebnis bleibt aus. Zahlen und Fakten sprechen aber durchaus eine klare Sprache, welche den Beweis für die Existenz Gottes zweifelsfrei offenlegen.

Beweise für Gott gibt es über mehrere Wege. Einmal kann anhand von der beobachtbaren Wirklichkeit ein mathematischer Beweis für die Existenz Gottes herangezogen werden und ein weiterer Weg ist die Anwendung der Naturwissenschaft.

Nachweis Gottes anhand von Zahlen & Mathematik

Eine völlig nüchterne Betrachtung der beobachtbaren Wirklichkeit ist die Verwendung der „trockenen“ Mathematik. So hat sich der Informatiker und ehem. Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig Werner Gitt die in der Bibel und Umwelt vorzufindenden Zahlen genauer angesehen und entsprechende Wahrscheinlichkeitsberechnungen angestellt.

Wahrscheinlichkeit der Prophetie-Erfüllungen

Da die Bibel von Gott nicht zu trennen ist, sollten in der Heiligen Schrift eigentlich auch klare Hinweise für die wahrhaftige Existenz Gottes zu finden sein. Immerhin handelt es sich mit dem Inhalt der Bibel auch um das Wort Gottes. Werner Gitt hat sich deshalb speziell der Anzahl der in der Bibel vorzufindenden und auch erfüllten Prophetien angenommen. Wie wahrscheinlich ist das Eintreten sämtlicher in Erfüllung gegangener Prophetien? Der Informatiker setzte dafür eine sehr faire Wahrscheinlichkeit von 50:50 (v=0,5) für die Erfüllung einer einzelnen Prophetie ein. Die Dake’s Bibel nennt eine Zahl von 3.268 erfüllte Prophetien. Der Rest ist im Prinzip simple Mathematik. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Prophetien erfüllt werden liegt bei:
0,53268 bzw. bei rund 1,7 x 10-984

Größenordnung jenseits der Vorstellungskraft

Die „984“ über der 10 sieht noch relativ übersichtlich aus, entzieht sich aber dennoch jeglicher menschlicher Vorstellungskraft. Werner Gitt überlegte sich deshalb ein „Ameisen-Modell“ mit der diese Dimension evtl. etwas greifbarer gemacht werden kann. Ein Haufen schwarzer Ameisen und eine einzige rote Ameise. Wie groß muss die Zahl der schwarzen Ameisen sein, damit die Chance, mit der die einzige rote Ameise darin per einmaligen Griff herausgezogen werden wird, der Wahrscheinlichkeit der erfüllten Prophetien entspricht? Eine Badewanne voll schwarzer Ameisen (rund 36 Millionen) und eine einzige rote Ameise entspräche einer Wahrscheinlichkeit von 2,8 x 10-8.

Weltraum
Selbst 1 Universum ist zu klein

Damit noch weit entfernt. Gitt näherte sich anhand seiner Berechnungen dem Ziel über weitere vergleichende Schritte. Das Ergebnis ist jedoch ernüchternd. Selbst wenn das ganze bekannte Universum mit schwarzen Ameisen gefüllt wäre, liegt die Chance, die einzelne rote Ameise heraus zu picken, bei 8,3 x 10-86. Das reicht immer noch nicht. Insgesamt wären 5 x 10896 Universen notwendig, um das Ameisen-Modell „anschaulich“ darzustellen. Eine Größenordnung, die nicht einmal ein Modell zur annähernden Vorstellung zulässt. Die Ameisen ließen sich gar nicht soweit verkleinern, um deren Platzbedarf in den vorstellbaren Bereich zu verschieben. Die kleinste der Physik bekannte Einheit liegt im Bereich von 10-34.
Ergo: Die erfüllten Prophetien der Bibel können nicht als Zufall abgetan werden. Dies ist schlicht unmöglich. Wenn der Zufall ausscheidet, dann bleibt nur noch Gott als Erklärung übrig.

Beweise für Gott anhand der Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaft wie die Wissenschaft im Allgemeinen ist säkular geprägt. Alles lässt sich anhand des Beobachtbaren erklären und so wie speziell im Bereich der Evolutionstheorie hat Gott in der Wissenschaft keinen Platz. Allerdings schreibt sich die Wissenschaft selbst vor, dass es sich nur um Wissenschaft handelt, wenn eine Theorie durch nachvollziehbare und auch wiederholbare Versuche nachgewiesen werden kann. Andernfalls handelt es sich um eine Geisteswissenschaft. Somit fielen in diese Kategorie u.a. Evolution, Geologie, Urknalltheorie, Archäologie.

Wissenschaftler straucheln durch Wissenschaft

Die Vertreter der Evolutionstheorie ebenso wie die Verteidiger der Urknalltheorie geraten aber dann in Bedrängnis, wenn deren wissenschaftlich anmutenden Thesen mit den Regeln der Wissenschaft gemessen werden. Da helfen auch nicht mehr künstlich geschaffene Bezeichnungen, wie z.b. „Singularität“, um nicht erklärbare Phänomene wissenschaftlich aussehen zu lassen. Inzwischen sind Astrophysiker an den Punkt gelangt, die Singularität nicht mehr als eine „unendlich verdichtete Energie- und Masse“ zu erklären, sondern als das pure Nichts. Denn um das heute beobachtbare Universum zu erklären, sei das „Nichts“ vor dem Urknall nicht nur eine Option, sondern unbedingt erforderlich.

Das Gesetz der Entropie

Den Geisteswissenschaftlern kommt ein handfestes Naturgesetz in die Quere, die sog. Entropie. Mit der Entropie handelt es sich um einen Ausdruck für thermodynamische Zustände innerhalb eines physikalischen Systems. Wird dieses geschlossene System sich selbst überlassen, steigt die Entropie stetig an. Dieser Anstieg ist unvermeidlich, es handelt sich mit der Entropie um ein nicht verhinderbares Naturgesetz. Vorhandene Energien mit unterschiedlichen Potenzialen haben stets das Bestreben für den Ausgleich. So wie zwei mit untereinander verbundene Wasserbehälter mit unterschiedlichem Wasserfüllstand für einen Ausgleich sorgen, bleibt Energie nur solange wirksam bis die Potenzialunterschiede ausgeglichen sind. Ebenso wie das Wasser in den Behältern mit nun ausgeglichenem Füllstand noch vollständig vorhanden ist, bleibt im ausgeglichenem Zustand auch die Energie vollständig erhalten. Allerdings passiert nichts mehr. Das Wasser fließt nicht mehr und analog dazu sorgt auch die nach wie vor vorhandene Energie für keinerlei Veränderungen mehr. Es ist alles ausgeglichen, alles ist gleichmäßig verteilt. Damit beschreibt die Entropie auch den Grad der Ordnung.

Für Naturgesetze gibt es keinerlei Ausnahmen. Sie sind unveränderlich und unabhängig von der Zeit. Die Existenz von Naturgesetzen ist unabhängig von Beobachtung und Formulierung.

Naturgesetz gilt für das gesamte Universum

Das Naturgesetz gilt auch für riesige Dimensionen wie das Universum. Der Energieausgleich, bzw. die ansteigende Entropie endet einst im totalen Stillstand. Es ist alles gleichmäßig verteilt. An diesem Punkt strauchelt aber die „gottlose“ Urknalltheorie. Wenn morgen das Weltall um ein weiteres Stück ausgeglichener bzw. unordentlicher ist, dann ist es nur folgerichtig, dass es gestern noch etwas ordentlicher war. Man braucht diesen Gedanken (geisteswissenschaftlich) zeitlich nur weit genug zurückverfolgen, um schließlich vor dem „Urknall“ zu stehen. Zwingend logisch muss zu diesem Zeitpunkt die perfekte Ordnung vorzufinden sein. Eine Ordnung innerhalb eines mathematischen Punktes, sofern man bei der Definition einer Singularität bleibt. Doch woher soll diese Ordnung in Perfektion gekommen sein? Darauf weiß die Wissenschaft keine Antwort, denn Ordnung bzw. Information kann nicht aus Materie entstehen. Die Wissenschaft einigte sich deshalb auf die Variante „das Weltall entstand aus dem Nichts“. Denn wo nichts war, ist nachher alles möglich. Aktuelle geistige Errungenschaften werden gewöhnlich als Wahrheit verkauft und in den Lehrstätten auch so vermittelt. Bis eben eine neue Erkenntnis das Gegenteil beweist.

Argumente unterschiedlich beurteilt

Der große Unterschied: Postuliert die Wissenschaft das Entstehen des Weltalls aus dem Nichts, kann sie sich den Applaus der Öffentlichkeit und Fachmedien sicher sein. Die Feststellung, dass Gott die Welt aus dem Nichts geschaffen hat, stößt jedoch regelmäßig auf Spot und Häme. Obwohl die Wissenschaft die Antwort über einen Urheber schuldig bleibt. Das unerklärte Nichts erscheint attraktiver als ein erklärbarer Schöpfer-Gott.

Evolutionstheorie hat auch Probleme

Ein weiteres Naturgesetz handelt von Informationen. Diese Größe hat weder Masse noch hat sie Energie, ist aber dennoch existent. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Wissenschaft bekannt, dass es sich mit dem Prinzip der Genome (DNS, etc.) um reine Information handelt. Verwirklicht sind diese Informationen mithilfe von lediglich 4 Aminosäuren innerhalb eines solchen DNS-Stranges.

DNA
DNA sind Informationen pur

Dazu kommt, dass diese Informationen codiert sind. Ein anschauliches Beispiel für diese codierte Information kann der Morse-Code „… – – – …“ (SOS) geben. Ein solches Signal über Funk oder Lichtzeichen versendet, würde beim Empfänger eine ganze Kette von Reaktionen auslösen, obwohl es sich nur um eine Kombination aus Punkten und Strichen handelt. Die Lösung liegt in der vorhandenen Information bzw. in der Kenntnis des Empfängers. Dieser kennt diesen SOS-Code und leitet entsprechende Rettungsmaßnahmen ein. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Übermittlung von Informationen zwischen DNS und den ausführenden Institutionen. Ein kompletter Bauplan (Information pur) und die dazu gehörige Infrastruktur für die Umsetzung. Gemäß Evolutionstheorie soll dies alles aus puren Zufall entstanden sein.

Informationen müssen einen Urheber haben

Informationen können nicht aus Materie entstehen, so ein Naturgesetz. Eine Information braucht daher zwingend einen Urheber und dieser Urheber muss eine Intelligenz haben. So wie die über ein Radio gehörten Nachrichten (Informationen) weder vom Lautsprecher, noch von der Sendeantenne, noch vom Mikrophon stammen, sondern vom (intelligenten) Sprecher, so muss auch jegliche in der Natur vorkommende Information einen intelligenten Versender haben. Da helfen weder Biegen noch Brechen. Es ist ein Naturgesetz. Um diesem Schlammassel des Gottesbeweises zu entgehen, formulierte die (Geistes-)Wissenschaft längst eine „Befruchtung aus dem All“. Das Leben könnte (wissenschaftliche „Erkenntnisse“ meist im Konjunktiv) von heruntergefallenen Himmelskörpern auf die Erde gelangt sein. Quasi ein Komet mit „Leben an Bord“. Diese These erlaubte jedoch höchstens einen Zeitgewinn, bis eben die offizielle Frage im Raum steht, woher das Leben im sogar lebensfeindlichen Weltall entstanden sein könnte.

Nicht-reduzierbare Komplexität

Die Evolutionstheorie steht außerdem vor dem Problem der nicht-reduzierbaren Komplexität. Selbst Charles Darwin erkannte dieses Problem und hoffte, dass dieser Widerspruch irgendwann durch neue Erkenntnisse aufgelöst werden könne. Doch dies ist bis heute nicht geschehen, kann es auch nicht. Exemplarisch sah Darwin im menschlichen Auge den Nachweis der nicht-reduzierbaren Komplexität. Das Auge funktioniert nur in seinem vollendeten Zustand. Das Verkleinern, Verändern oder Reduzieren eines Teils des Auges würde Funktion und damit auch den Sinn des Auges eliminieren.

Evolution
Evolutionstheorie ist nicht haltbar

Eine evolutionäre Entwicklung aufgrund von Vorteilen und Durchsetzung gegenüber Artgenossen ist ausgeschlossen. Solange das Auge nicht funktioniert ist es weder hilfreich, noch sinnvoll. Es bietet keinerlei Vorteile. Im Gegenteil, es ist eher ein Nachteil gegenüber den Artgenossen. Das gilt für das Auge, wie auch für die Theorie „Maus zur Fledermaus“ und „Dinosaurier zum Vogel“. So ganz nebenbei wurden weltweit noch nie Fossilien gefunden, welche eine Fledermaus mit viertel, halben, dreiviertel Flügel oder sonstigen Übergangsstufen aufweist. Das gilt für alle(!) anderen Lebewesen ebenso. Nichts von eigentlich in Unmengen vorhanden sein müssenden Übergangsstufen wurde je gefunden. Dafür aber u.a. Fossilien von Tieren, welche als Millionen Jahre alt datiert werden, aber heute noch quicklebendig in der Welt herum spazieren, unverändert und mit gleicher Knochenstruktur.

Carl Edward Sagan, US-amerikanischer Astronom, Astrophysiker und Exobiologe, stellte eine Wahrscheinlichkeitsberechnung für das tatsächliche Eintreten des heutigen Lebens gemäß den Zufällen der Evolutionstheorie auf.
Sein Ergebnis: 1: 10 2.000.000.000
Eine Zahl mit 2 Milliarden Nullen. Die Zahl aller im Universum enthaltenen Elementarteilchen schätzen Astrophysiker auf 1080! Eine Zahl mit „nur“ 80 Nullen.
Gemäß der Wissenschaft handelt es sich mit den Ausführungen der Evolutionstheorie nicht einmal mehr um eine Wahrscheinlichkeit.

Wissenschaftliches Argument zu Modellen

Im Bezug zum Ursprung der Informationen stellte sich die Frage, woher Gott denn Seine Informationen habe. Hier könnte ein „oberer Gott“ ins Spiel kommen. Dieser hat seine Information von einem weiteren „oberen Gott“ erhalten. Dies könnte nun in die Unendlichkeit gedacht werden. Der „unendlichste Gott“ hat dann eben auch das unendlich große Wissen. Wenig greifbares Modell. Nun gibt es in der Wissenschaft jedoch eine Regel zu möglichen Modellen. Wenn es alternative Modelle als Erklärung gibt und beide inhaltlich absolut identisch sind und zum gleichen Resultat führen, dann entscheidet man sich für das einfachere Modell. In diesem Fall: Es gibt einen Gott mit unendlich großem Wissen. Ein Nachweis ganz nach wissenschaftlichen Vorgaben.

Fazit zum Gottesbeweis:

  • Sämtliche in der Natur beobachtbaren Informationen brauchen zwingend einen Urheber
  • Das Naturgesetz Entropie schließt Evolution aus und setzt für Urknalltheorie die perfekte Ordnung voraus
  • Mathematisch ist die Wahrscheinlichkeit der Evolution gleich Null

Die Unmöglichkeit der Verkettung von puren Zufällen als Grund für das Leben ist alleine durch Naturgesetze nachgewiesen. Die mathematischen Zahlen für die Erfüllungen der Prophetien in der Bibel sowie weiteren Naturphänomenen schließen einen Zufall ebenso kategorisch aus. Die zwingende Urheberschaft einer jeglichen Information setzt zwingend eine Intelligenz an den Anfang aller Dinge. Die moderne Wissenschaft mag dies „das Nichts vor dem Nichts“ nennen, aber hinter dem vermeintlichen Nichts steht in Wirklichkeit der einzige und lebendige Schöpfer-Gott.
Die Antwort auf diese alle Fragen steht bereits im ersten Satz der Bibel: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. (1. Mose 1,1)

Die (Geistes-)Wissenschaftler vermitteln der Öffentlichkeit „Erkenntnisse“, welche nur durch Ignoranz den Naturgesetzen gegenüber formuliert werden können. Das Beobachtbare alleine reichte bereits aus, um auch als Nicht-Absolvent eines Studiums die Existenz Gottes erkennen zu können. Dies erkannte bereits Paulus und drückte dies so aus: „weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.“ (Römer 1,19-20).
Die Beweise für Gott sind anhand der oben beschriebenen und auch nachvollziehbaren Ausführungen erbracht.

Ein Beweis ist für Glauben gar nicht erforderlich

Die wissenschaftliche Beweisführung für Gottes Existenz ist eine „Kür“ aber keine Pflicht. Das Evangelium, die Rechtfertigung und damit die Erlösung des Menschen basieren auf Glauben, nicht auf „empirische Beweisführung“. Von den Zwölf Aposteln durfte sich der („ungläubige“) Thomas von Jesus Christus darüber aufklären lassen:
„Jesus spricht zu ihm: Thomas, du glaubst, weil du mich gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ (Johannes 20,29)

Bibelverse aus Schlachter 2000



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