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3 Lügen der Schlange im Kath. Katechismus enthalten


Wie leicht unbekümmerte Gläubige ihren Glauben anhand von offiziellen Lehren außerhalb der Bibel annehmen, ist anhand der 3 Lügen der Schlange im Garten Eden und den Dogmen der Röm. Kath. Kirche zu erkennen. Die Aussagen Satans können im Katechismus Roms gefunden werden, wenn man nur wollte.

Die 3 Lügen der Schlange im Kath. Katechismus

Schlange
Lügen der Schlange sind Kath. Dogmen

Die erste Lüge der Schlange in 1. Moses 3,4

„Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!“
Gott erklärte ausdrücklich, dass der Mensch, welcher vom „Baum der Erkenntnis“ isst, sterben muss. Bis dahin waren Adam und Eva noch nicht in Sünde gefallen und daher auch nicht zum Sterben verurteilt. Um Eva zu verführen, bediente sich Satan einer plumpen Lüge. Er log vor, dass sie auch nach dem verbotenen Griff zur Frucht nicht sterben müsse und suggerierte damit auch eine Unsterblichkeit. Zusätzlich stellte Satan mit seiner Behauptung Gott als einen Lügner dar.

Die Röm. Kath. Kirche lehrt diese Lüge als Wahrheit

Im Katechismus der Röm. Kath. Kirche ist die Lehre über eine „unsterbliche Seele“ zu finden. Dabei wird sogar offenkundig, dass sich die Kirche ihrem diametralen Abweichen von der Bibellehre durchaus bewusst ist. Das erschließt sich aus den Aussagen in der „New Catholic Encyclopedia“, Band 13, ab Seite 335. Daraus geht klar hervor, dass die Bibel im Alten Testament wie auch im Neuen Testament nicht von einer „unsterblichen Seele“, sondern von dem lebendigen Menschen als Seele spricht. Der lebendige Mensch hat somit keine Seele, sondern IST die Seele, welche aus Erde und Lebensodem Gottes besteht. So auch eindeutig in 1. Mose 2,7:
„Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.“

Dennoch bleibt die Kath. Kirche bei der Tradition ihrer „Kirchenväter“, welche sich der hellenistischen Variante einer „unsterblichen Seele“ bedienten. So auch im Kath. Katechismus Pos. 366:
„Die Kirche lehrt, daß jede Geistseele unmittelbar von Gott geschaffen ist7 – sie wird nicht von den Eltern „hervorgebracht“ – und daß sie unsterblich ist8: sie geht nicht zugrunde, wenn sie sich im Tod vom Leibe trennt, und sie wird sich bei der Auferstehung von neuem mit dem Leib vereinen.“
Entlarvend ist auch hier, dass dieses Dogma „die Kirche lehrt“ und nicht die Heilige Schrift. Eine sinngleicher Eintrag ist auch im Kath. Kompendium Pos 70. zu finden:
„Wer gibt dem Menschen die Seele?
366-368 Die Geistseele kommt nicht von den Eltern, sondern ist unmittelbar von Gott geschaffen; sie ist unsterblich. Sie geht nicht zugrunde, wenn sie sich im Tod vom Leibe trennt, und sie wird sich bei der Auferstehung von neuem mit dem Leib vereinen.“

„Geradeaus und direkt“ übernimmt die Kath. Kirche die erste Lüge der Schlange, „gewiss werdet ihr nicht sterben“, da der Mensch ohnehin eine „unsterbliche Seele“ besäße.
Einige beispielhafte Verse der Bibel über sterbliche Seele.

Die zweite Lüge der Schlange in 1. Moses 3,5

„Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
Damit will Satan der Eva die Lüge vermitteln, der Mensch könne wie Gott werden. Die Beschreibung eines „göttlichen Funken“ im Menschen dürfte so manchem Katholiken und anderen Esoterikern bekannt sein. Um diese Aussage auch in den Kat. Katechismus zu übernehmen, versucht sich die Kirche in ihrer eigenen Interpretation der Aussage in 2. Petrus 1,4:
„durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht,
Petrus beschreibt hier, dass der Mensch an der Göttlichkeit des HERRN Jesus Christus teilhaben, also quasi profitieren könne. Die Göttlichkeit Christi zum Nutzen der Menschen.
Rom interpretiert diese Aussage völlig um, wie im Kath. Katechismus, Pos. 460 zu lesen ist:
„Das Wort ist Fleisch geworden, um uns „Anteil an der göttlichen Natur“ zu geben (2 Petr 1,4): „Dazu ist das Wort Gottes Mensch geworden und der Sohn Gottes zum Menschensohn, damit der Mensch das Wort in sich aufnehme und, an Kindesstatt angenommen, zum Sohn Gottes werde“ (hl. Irenäus, hær. 3,19,1). Das Wort Gottes „wurde Mensch, damit wir vergöttlicht würden“ (hl. Athanasius, inc. 54,3). „Weil uns der eingeborene Sohn Gottes Anteil an seiner Gottheit geben wollte, nahm er unsere Natur an, wurde Mensch, um die Menschen göttlich zu machen“ (hl. Thomas v. A., opusc. 57 in festo Corp. Chr. 1).“
Ganz in den „Traditionen“ der Kirche dienen als Fundament für diese These die Ausführungen von eigenhändig heilig gesprochenen Verstorbenen. Jesus Christus kam demnach auf Erden, um den „Menschen göttlich zu machen“. Derartig steile Thesen sind auch in den Wirrungen der New Age-Szene zu beobachten.

Die dritte Lüge der Schlange in 1. Moses 3,5

„Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
Bis zum Sündenfall war es für den noch nicht gefallenen Menschen unerheblich, was „Gut“ oder „Böse“ ist. So wie der heutige Mensch in seinem gefallenen Zustand die Sünde zum „Standard-Repertoire“ zählt, so wenig sind Adam und Eva jegliche Handlungen in den Sinn gekommen, die in den Augen Gottes als Böse erkannt werden. Mit dem Ungehorsam Evas und im Anschluss auch Adams ist dieser Zustand zum Fall gekommen. Beide erkannten, dass sie „nackt waren“ und versteckten sich. Das bedeckende Kleid der Gerechtigkeit war weggenommen. Der gefallene Mensch wähnt sich aufgrund seiner Selbsterhöhung in Sicherheit der „eigenen Vernunft“. Doch der HERR Jesus Christus brachte es auf den Punkt, in dem Er sagte, dass wir (die Menschen) ohne Ihn gar nichts unternehmen können. Die eigene Moralität des gefallenen Menschen kann nur ins Verderben führen. Zur Bestätigung braucht man sich heute nur in der Welt umzusehen.

Für die Kath. Kirche ist dies jedoch kein Hindernis, um die „hohe Moralität“ – selbstverständlich mit dem Papst an der Spitze – der Menschen als „gottgegeben“ zu erklären. So im Katechismus Pos. 1730:
„Gott hat den Menschen als vernunftbegabtes Wesen erschaffen und ihm die Würde einer Person verliehen, die aus eigenem Antrieb handelt und über ihre Handlungen Herr ist. „Gott wollte nämlich den Menschen‚ der Macht der eigenen Entscheidung überlassen‘ (Sir 15,14), so daß er von sich aus seinen Schöpfer suche und frei zur vollen und seligen Vollendung gelange, indem er ihm anhängt“ (GS 17).
„Der Mensch ist vernünftig und dadurch das Ebenbild Gottes, geschaffen in Freiheit und Herr seines Tuns“ (hl. Irenäus, hær. 4,4,3).“

Auch hier gibt nicht die Bibel die „richtige Antwort“, sondern wieder einmal ein im eigenen Hause für heilig erklärter Verstorbener. Pos. 1732 des Kath. Katechismus weitet die These noch etwas aus:
„Solange sich die Freiheit nicht endgültig an Gott, ihr höchstes Gut, gebunden hat, liegt in ihr die Möglichkeit, zwischen Gut und Böse zu wählen, also entweder an Vollkommenheit zu wachsen oder zu versagen und zu sündigen. Die Freiheit kennzeichnet die im eigentlichen Sinn menschlichen Handlungen. Sie zieht Lob oder Tadel, Verdienst oder Schuld nach sich.“
Da sich die Kath. Kirche selbst als ein „Sakrament“, also heilig und für den Menschen heilsentscheidend definiert hat, erklärt sich fast von alleine, wer hier „lobt, tadelt“ und „Verdienst oder Schuld“ zuweist.

Katholiken sollten hellhörig werden

Für jeden Katholiken sollte die Übereinstimmung mit den Lügen der Schlange (Satans) und dem Kath. Katechismus ein feuerrotes Alarmsignal auslösen. Das anti-christliche System gemäß der Bibel ist ohnehin leicht zu identifizieren, schon alleine anhand den Erklärungen in Offenbarung 17 sowie weiteren klar verständlichen Beschreibungen in der Bibel.

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