US-Politik gegen die BRD lt. Motto: „Wer nicht folgt, muss fühlen“?


Das Verhalten der Bundesregierung erinnerte während der hoch flammenden Ukraine-Krise im Jahr 2014 an einen bedingungslosen Gefolgsmann. Washington schnippte und Berlin sprang. Scheinbar verhielt sich Merkel mit ihrer (vorübergehenden) Gesprächsbereitschaft mit Moskau etwas zu trotzig, aufmüpfig, gar zu selbstständig. Das Resultat ist womöglich an der Flüchtlingssituation und an den massiven Angriffen gegen die deutsche Wirtschaft zu erkennen.

Für die USA das „unberechenbare Deutschland“

Abacus

Geopolitik will berechnet werden
Bild: CC0 Universell

Schon ziemlich auffällig, dass sich Washington am VW-Konzern derart für das Eintreiben des Giftstachels derart festbeißt. Zuerst die VW-Diesel-Fahrzeuge in der mittleren Fahrzeug-Klasse in der Luft zerrissen, dann die 3,0-Liter Maschinen samt Porsche in Angriff genommen und aktuell bearbeitet die US-Umweltbehörde EPA diverse Benzin-Modelle des weltgrößten Automobil-Herstellers.

Dass die USA den Schutz ihrer eigenen Wirtschaft besonders ernst nehmen, ist hinreichend bekannt. Allerdings feuert die US-Administration gegen EU und BRD derzeit eine ganze Salve von Angriffen ab. Die USA scheinen mit der in Berlin gastierenden Regierung ein echtes Problem zu haben.

Wie kann ich ein Land, oder eine ganze Region schwächen? Indem ich die Gesellschaft an den Rand ihres Abgrunds bringe. Die durch US-Interventionen im Nahen Osten ausgelöste massive Flüchtlingsflut treibt einen Keil in die EU, spaltet die Gesellschaft und bringt in der BRD sogar Zündstoff in die sich stets „innig liebenden“ christlichen Parteien CDU und CSU.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird von den Medien zusehends demontiert und zwar auf die übliche Art. Wenn es um das Absägen einer ungeliebten, überdrüssigen oder unkooperativen Person der Öffentlichkeit geht, dann wird die Kiste der skrupellosen Diffamierung ganz weit aufgerissen. Köhler, Wulff und Kachelmann wissen es.

Sollte sich die Bundesregierung mit ihrer vereinzelt ansatzweise vernünftigen Politik zur Ukraine-Krise zu weit aus dem Fenster gelehnt haben? Washington erwartet wie gewohnt vorauseilenden Gehorsam und wenn sich Merkel mit Frankreichs Präsident François Hollande trifft, um zusammen mit Russland friedliche Lösungswege zu finden, dann kann das nicht so ganz im Sinne Washingtons sein.

Ein Übereinkommen zwischen Berlin und Moskau muss auf die USA wie der kräftige Schluck aus der Bittermandel-Pulle einwirken. Die Annäherung zwischen Deutschland und Russland gilt es für die USA schließlich seit 1871 tunlichst zu verhindern. Unglaubwürdig? Die US-Führung ist von einem solchen Selbstverständnis geprägt, dass über die hohe Priorität des Keileintreibens zwischen Deutschland und Russland überhaupt kein Hehl gemacht wird.

Im Februar 2015 sprach George Friedman auf dem „Chicago Council“ Klartext. Die deutschen Massenmedien waren von der klaren Botschaft des Think Tank Strategen und US-Regierungsberaters offenbar derart schockiert, dass ein ausführlicher Bericht darüber wohl gänzlich unmöglich war.

George Friedman spricht Klartext:
USA kämpfen gegen Verbindung Deutschland-Russland an

Es liegt klar auf der Hand. Die Verbindung technisches Know-How Deutschlands und die Rohstoffe Russlands sind den USA ein Greuel. Diese Horrorvorstellung gilt es seit 1871 zu verhindern.

Was war denn so speziell am Jahr 1871? Nun, über die Gründe warum die USA ausgerechnet seit diesem Zeitpunkt den Keil zwischen Deutschland und Russland treiben und zu halten versuchen, sei dahingestellt. Von globaler Bedeutung waren in diesem Jahr zwei Entwicklungen: Das Deutsche Reich wurde unter der Direktive Preußens gegründet und in den USA erfolgte der „Enforcement Act of 1871“. Seit diesem Zeitpunkt haben die Staaten den Modus einer „US Cooperation“ inne, eine Aktiengesellschaft.

Friedman spricht vom „unbekannten Verhalten Deutschlands“. Man habe keine Ahnung, was Deutschland in den kommenden Jahren unternehmen wird. Die USA versuchen scheinbar dem Unbekannten mit entschiedenen Eingriffen eine Struktur nach Wunsch zu verleihen.




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