Beginnt das große Kräftemessen an den Küsten Syriens?


Noch soll es ja „inoffziell“ sein, da offensichtlich noch keine Bestätigungen aus den Regierungen der Länder China, Russland, Iran und Syrien an die Öffentlichkeit getragen wurden.

Aus den Quellen sham life soll innerhalb der nächsten Wochen, sogar weniger als in einem Monat, ein groß angelegtes Militärmanöver statt finden. Das Militär Chinas, Russlands, Irans und Syriens ist mit Marine, Luftwaffe und Artillerie vertreten.

In rund zwei Wochen sollen 12 Kriegsschiffe aus China Syriens Küsten Tartus und Latakia erreichen. Beladen mit Gerätschaften der Luftwaffe und der Marine. Russland will das geplante Manöver zeitgleich mit Flugzeugträger, atomgetriebenen Kriegsschiffen, Minenräumern und U-Booten verstärken. Irans nimmt ebenfalls teil und ist mit eigenen U-Booten und Kriegsschiffen vertreten.

Aus der gleichen „inoffizielle Quelle“ ist das Ziel des gemeinsamen Manövers, die Luftabwehr und Defensivraketen an den Küsten Syriens zu testen.

Rund 90.000 Einsatzkräfte des Militärs, 1.000 Panzer, 400 Flugzeuge und einige Hundert Raketen bilden im Gesamten die geplante „Militärübung“.

Keine Bestätigungen, keine Dementi – Wegen G20?

Kriegsschiffe aus China passierten lt. dem Bericht den Suez-Kanal nach Einholung der „Erlaubnis“. Der rund 162km lange Kanal ist lediglich einspurig befahrbar. Dafür wurden eigens Seitenarme (Bypässe) vorgesehen, die Schiffen ein gegenseitiges Ausweichen ermöglichen.

China hat also mit 12 Kriegsschiffen den Suez-Kanal, inkl. Bewilligung, in Richtung Mittelmeer durchquert und es ist keine einzige Schlagzeile in den breiten Medien wert. Entweder hat die Durchfahrt von China’s Kriegsmarine nie stattgefunden und die Ankündigung eines Manöver ist eine Ente, oder es wird schlicht das Tuch des Schweigens übergeworfen.

Eine Fahrt durch den Suez-Kanal kostet richtig viel Geld. Eine „Schwarzfahrt unter der Hand“ mit bis an die Zähnen bewaffneten Schiffe und ohne Quittung scheint wohl ausgeschlossen.

USA und Russland sind gleicher Meinung

Syrien

Syrien wird umworben

Die Medien schmückten ihre Titelseiten mit Bildern und Berichten des G20-Treffens. Besonderer Augenmerk wurde der Übereinstimmung Obamas und Putins gewidmet. Gemeinsame Einigkeit über „das sofortige Ende der Gewalt“. Darüber hinaus sprechen beide Präsidenten (eigentlich Kontrahenten) Iran die friedliche Nutzung von Atomenergie zu.

Wie hätten beide Regierungen auch anders reagieren sollen? Ein Ende des Blutvergießens zu fordern ist die eine Seite der Medaille, die andere Seite beschreibt den Weg zum Frieden und der „geforderten Demokratie“.

Russland und China stemmten sich bisher gegen harte Resolutionen durch den UN-Sicherheitsrat. Dazu soll China ein Hauplieferant von Waffen an die syrische Regierung sein.

Der Hauptstreitpunkt zwischen USA und Russland sind nach wie vor die „Definsiv-Raketen“ des NATO-Abwehrschirms an den Grenzen zu Russland auf europäischem Boden. Eine Einigung in diesem Punkt ist noch nicht in Sicht, dafür klingt das Einvernehmen zu Syrien und Iran weit besser als nur eine Selbstverständlichkeit.

Passives Kräftemessen durch Beobachten

Sollten die Berichte über ein Manöver gleich zu Beginn Juli stimmen, wäre der Aufmarsch zwecks „Test von Syriens Abwehrraketen“, etwas überzogen. Die USA und ihre Verbündeten könnten ohnehin nichts dagegen unternehmen, ohne ein Aufsehen zu erregen.

Falls die Schiffe und U-Boote Irans und Russlands tatsächlich seit geraumer Zeit unterwegs sein sollten, sogar den engen Suez-Kanal passiert haben, so weiß die USA via Luft- und Satellitenbeobachtung längst darüber bescheid. Ggfs. könnte ein Manöver sogar mit großen Interesse verfolgt werden. Ein willkommenes Abschätzen der Stärke des potenziellen Gegners.







Quelle: Irib

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