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	<title>Oliver Dürr - So wie ich die Dinge sehe</title>
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	<description>Die Welt aus meiner Perspektive</description>
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		<title>Sparzinsen und Inflation &#8211; Gewollte Geldentwertung?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherpreisindex]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer es sogar jetzt noch immer nicht verstanden hat, was sich innerhalb der EU, besonders in Deutschland, in der nächsten Zukunft verändern wird, braucht wohl den berühmten &#8220;Vorschlag-Hammer&#8221;. Nein, nicht auf&#8217;s Hirn, sondern gegen die Glocke in der Kirche. Diese will von der Politik und sog. &#8220;Ökonomen&#8221; stets im Dorf belassen werden, aber in Wirklichkeit ist sie bereits auf Reisen mit unbekanntem Ziel.

Heute habe ich in einer meiner Finanz-Seiten eine Gegenüberstellung der Inflationsrate und Sparzinsen innerhalb der letzten 3 Jahren veröffentlicht. Eine bisher in Deutschland nie da gewesene Konstellation. Hohe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Wer es sogar jetzt noch immer nicht verstanden hat, was sich innerhalb der EU, besonders in Deutschland, in der nächsten Zukunft verändern wird, braucht wohl den berühmten &#8220;Vorschlag-Hammer&#8221;. Nein, nicht auf&#8217;s Hirn, sondern gegen die Glocke in der Kirche. Diese will von der Politik und sog. &#8220;Ökonomen&#8221; stets im Dorf belassen werden, aber in Wirklichkeit ist sie bereits auf Reisen mit unbekanntem Ziel.</p>
<p>
Heute habe ich in einer meiner Finanz-Seiten eine Gegenüberstellung der Inflationsrate und Sparzinsen innerhalb der letzten 3 Jahren veröffentlicht. Eine bisher in Deutschland nie da gewesene Konstellation. <strong>Hohe Teuerungsrate &#038; niedrige Sparzinsen</strong>.<br />
Kennen Sie jemanden persönlich der dt. Staatsanleihen im Säckel hat? Fragen Sie ihn einfach&#8230;</p>
<p><br/></p>
<h4>Der &#8220;seltene Effekt&#8221; nimmt auch noch Fahrt auf</h4>
<p>
Die Zinsen werden auch weiterhin fallen. Seit Jahresbeginn stürzen die Zinsen für klassische Sparkonten (Tages- und Festgeld). Die Zinsrutsche scheint im vergangenen April nochmal richtig eingeölt worden zu sen. Der noch laufende Mai setzte die Renditen wiederholt mehrmals ruckartig nach unten.</p>
<p>
Wie immer werden die für den Verbraucher vorteilhaften Kreditzins-Senkungen nur zögerlich vorangetrieben. Geht man aber von einer allgemeinen atypischen Entwicklung aus, stehen die Darlehenszinsen auch weiterhin mit beiden Beinen im betonierten Sockel.</p>
<p><br/></p>
<h4>So wäre es normal</h4>
<p>
Eine steigende Inflation zieht die Zinsen für Sparkonten eigentlich in die gleiche Richtung. Ebenso bei fallenden Tendenzen. Tatsächlich sind noch 2009 die Renditen beinahe senkrecht nach unten gerutscht, die Teuerungsrate war gleichzeitig auf Tief-Niveau. Juli / September 09 sogar deflationär. </p>
<p>
<strong>Die ersten Ungereimtheiten setzen ein</strong><br />
Nach der &#8220;ersten Finanzkrise&#8221; 2008/2009 erholten sich die Märkte schrittweise. Die Inflation erreichte während 2009 und 2010 zu keinem Zeitpunkt die 2,0%-Marke. Das änderte sich jedoch zum Januar 2011. Seit diesem Zeitpunkt pendelt der Verbraucherpreisindex zwischen 2,1 und 2,6%. (jeweils Monate gegenüber Vorjahres-Monat).</p>
<p>
Die Sparzinsen blieben aber bis auf wenige Spitzen (meist Sonder-Lock-Angebote) auf tiefem Niveau und verlieren sogar noch weiter an Höhe.</p>
<p><br/></p>
<h4>Wie ist sich diese &#8220;seltsame&#8221; Zinsentwicklung zu erklären?</h4>
</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2012/05/spareffekt.jpg" align="bottom" width="163" height="244" border="0" hspace="1" alt="Spareffekt"><p class="wp-caption-text">Wirklich gespart?</p></div>
<p>
Man könnte die Frage auch anders formulieren:<br />
<strong>Wer zahlt die ganze Schulden-Zeche?</strong><br />
Die sog. &#8220;freie Marktwirtschaft&#8221; existiert nur noch mehr auf dem Papier, wenn sie überhaupt jemals stattgefunden hat. Eine offizielle Kontrollinstanz in der Öffentlichkeit sind die Politiker als Sprachrohre der agierenden &#8220;Denker &#038; Lenker&#8221; im Hintergrund.</p>
<p>
<strong>Wer hat das meiste Kapital in Deutschland?</strong><br />
Der Bürger und sein Erspartes. Die EU-Schuldenkrise hat inzwischen Summen erreicht, die außerhalb jeder Vorstellungskraft liegen. Die Zahl 1 Billion Euro ist schnell dahingelesen. Man gewöhnt sich offensichtlich sehr schnell daran. 1.000 Milliarde, oder 1.000.000 Millionen befinden sich &#8220;politisch&#8221; schon in der gefährdeten Wählergunst. Diese Schreibweisen werden offensichtlich bewußt nicht dargestellt.</p>
<p><br/></p>
<h4>Unpopuläre Methoden werden tunlichst vermieden</h4>
<p>
Die Themen Steuererhöhungen, weitere Kürzungen von Sozialleistungen und Anhebung von Sozialbeiträgen sind sehr unbeliebt. In der Regel verursachen bereits öffentliche Diskussionen zu unerwünschten Wahlergebnisse.</p>
<p>
<strong>Woher das Geld für Schuldenabbau &#038; Schulden-Übernahme nehmen?</strong><br />
Dann eben indirekt, schleichend und versteckt.<br />
Die Inflation ist eine Geldentwertung. Eine Entwertung der Währung kommt einem Abbau der Staatsschulden gleich. Also hoch mit der Inflation.</p>
<p><br/></p>
<h4>Wie läßt sich die Inflation vorantreiben?</h4>
<p>Die EZB hat längst ihre Ursprungsaufgaben (Stabilität des Euros, sonst nichts weiter) ausgeweitet und sich zum Retter der Investmentbanken gemausert. Eine Stützung von verschuldeten EU-Ländern ist lediglich ein Deckmantel und läßt sich wunderbar heroisch darstellen. Tatsächlich dienen die Bargeldflutungen dafür, die Bilanzen der zockenden Banken wieder auszugleichen.</p>
<p>
&#8220;Eine Inflation würde dadurch nicht ausgelöst werden&#8221;, heißt es von zahlreichen &#8220;Ökonomen&#8221;, &#8220;da das Geld lediglich verbucht, sich aber nicht im Marktumlauf befände&#8221;.<br />
<em>Meine persönliche Meinung dazu: <strong>Wie naiv muß man sein um das zu glauben?</strong></em></p>
<p>
Alleine die Deutsche Bank hatte es bereits nach der ersten Rettungswelle 2009 deutlich vorgemacht. Geld kassiert, sofort losgezockt, Milliardengewinne eingefahren. Hat der Steuerzahler etwas zurück erhalten? Keinen einzigen Cent.</p>
<p>
Fakt ist: Das Kapital war beinahe genauso schnell wieder im Umlauf, wie es der Bank überwiesen wurde.<br />
Ein ähnliches Schauspiel wird mit Garantie eine Wiederholung finden!</p>
<p>
<strong>Es ist so einfach!</strong><br />
Das durch die EZB gedruckte Geld wird (gewollt?) in die Märkte einfließen, das ist so sicher wie die Flüsse stets abwärts fließen. Geldmengen sind steuerbar, ebenso würde eine gewünschte Inflationsentwicklung durch die Regulierung des einfließenden Kapitals &#8220;beruhigt&#8221; zum Ziel führen.<br />
<strong>Die Inflation wird kommen</strong>. Das Kapital der Sparer wird entwertet und die Staatsschulden werden über diesen Weg abgebaut werden!</p>
<p><br/></p>
<h4>Eine gewünschte Inflation muss &#8220;geschützt&#8221; werden</h4>
<p>
Was brächte die schönste Geldentwertung, wenn der Sparer hinterrücks Renditen erwirtschaftet?<br />
Dem Sparer direkt auf sein Konto zu greifen wäre &#8220;unpopulär&#8221; und führte womöglich doch für größere Unruhen im normal beschaulichen Wohnzimmer des dt. Bürgers. Man kann dem Anleger aber die Gewinne soweit verknappen, dass unterm Strich nichts mehr herauskommt. Eine &#8220;Null-Nummer&#8221; oder sogar ein realer Verlust nach Inflationsbereinigung hätte den gleichen Effekt.</p>
<p>
Niedrige Zinsen verhindern eine zu hohe Gegenbewegung zur (gewollten) Geldentwertung. Noch niedrigere Zinsen beschleunigen den Prozess.</p>
<p><br/></p>
<h4>In Deutschland der Ideale Weg</h4>
<p>
Ideal an diesem Vorgang ist:<br />
Der Prozess ist schleichend, der Bürger gewöhnt sich daran, genauso wie an die &#8220;mickrig&#8221; anmutende Zahl 1 Bio. Euro.<br />
Eine durch Zinsen steigende Zahl im Sparbuch verblendet eine Vielzahl der deutschen Sparer nach wie vor. &#8220;Gewinne&#8221; sind wichtig, der Gedanke eines realen Verlustes ist zu suspekt.</p>
<p><br/></p>
<p><br/><br />
<br />
<br/><br />
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//--></script><br />
<br/><br />
<br/>Bild: Benjamin Thorn / pixelio.de<br/><br />
<br/></p>
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		<title>Diskussionen um Googles Updates Panda und Pinguin</title>
		<link>http://www.oliverduerr.de/allgemein/diskussionen-um-googles-updates-panda-und-pinguin/</link>
		<comments>http://www.oliverduerr.de/allgemein/diskussionen-um-googles-updates-panda-und-pinguin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[

Nach vielen Wochen wieder endlich Zeit und Muße gefunden, hier im Admin-Bereich für eine etwas frische Brise zu sorgen.
Vieles hat sich getan, kaum sichtbar, aber dennoch sehr umfangreich.


Die Gründe für die lange Pause sind Panda und ganz aktuell Pinguin. Nur einem Bruchteil aller Internet-User werden diese Begriffe nicht an den Tierpark erinnern, sondern an die Suchmaschine Google.

Die einhergehenden Veränderungen durch die zwei &#8220;Tierchen&#8221; werden in aller Regel von den Webseitenbetreibern bemerkt, kaum jedoch vom &#8220;Otto-Normal-Sucher&#8221; im Internet. Es sei denn, er sucht stets die gleichen Begriffe bei der gleichen Suchmaschine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br/></p>
<p>
Nach vielen Wochen wieder endlich Zeit und Muße gefunden, hier im Admin-Bereich für eine etwas frische Brise zu sorgen.<br />
Vieles hat sich getan, kaum sichtbar, aber dennoch sehr umfangreich.
</p>
<p>
Die Gründe für die lange Pause sind <strong>Panda</strong> und ganz aktuell <strong>Pinguin</strong>. Nur einem Bruchteil aller Internet-User werden diese Begriffe nicht an den Tierpark erinnern, sondern an die Suchmaschine Google.</p>
<p>
Die einhergehenden Veränderungen durch die zwei &#8220;Tierchen&#8221; werden in aller Regel von den Webseitenbetreibern bemerkt, kaum jedoch vom &#8220;Otto-Normal-Sucher&#8221; im Internet. Es sei denn, er sucht stets die gleichen Begriffe bei der gleichen Suchmaschine und erhält wechselnde Ergebnisse.</p>
<p>
Bereits Panda veranlasste mich dazu, rund 80% der Internet-Zeit für Veränderungen und (hoffe) Verbesserungen zu investieren. Der kommende Mai wird zeigen, was Pinguin noch so für &#8220;Schaden&#8221; angerichtet hatte.</p>
<p>
Man kann von einer SEO-Seite zur nächsten springen. Pinguin ist zur Zeit das Top-Thema. Viele Spezialisten haben stets die gleichen Eigenschaften. 20 Profis ergeben 10 verschiedene Meinungen. Die Suchmaschine verrät natürlich nicht, was genau im Such-Algorythmus geändert wurde, welche Kriterien zu erfüllen sind und welche (gefälligst) zu unterlassen sind.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 165px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2009/07/search-ollidu.jpg" align="bottom" width="130" height="153" border="0" hspace="1" alt="Pinguin Update"><p class="wp-caption-text">Panda &#038; Pinguin</p></div>
<p>
Es wird spekuliert, geraten und gerätselt. Die ersten ausgewerteten Statistiken nach der Pinguin-Aufspielung zu den SERP&#8217;s (Suchergebnisse) sind bereits ausgearbeitet und veröffentlicht worden. Die Antworten wechseln zwischen zu vielen eingehenden Links mit Money-Keywords, bzw. Anchortexten, bis hin zu internen Link-Spam und Keyword-Schwemmen.</p>
<p>
Google erklärt selbst das Internet vom Spam befreien zu wollen und den qualitativ hochwertigen Webseiten den Vortritt zu gewähren. So werden bei Suchanfragen den hoch bewerteten Domains die ersten Plätze zugewiesen.</p>
<p>
Ein Gesichtspunkt als Erklärungsansatz vermisse ich jedoch, bzw. habe noch keinen solchen ausfindig machen können.<br />
Der Multimilliardenkonzern Google ist in aller erster Linie ein Unternehmen, dessen größtes Interesse (natürlich) im Gewinn liegt. Ein Unternehmen strebt nach Wachstum, also unterm Strich noch mehr Gewinn.</p>
<p>
Es wäre interessant die neuen Resultate der Suchmaschine nach den Gesichtspunkten der Keywords der organischen Treffern und die passenden AdWords Anzeigen zu untersuchen. Das Thema Adsense auf den Webseiten ist bereits häufig angesprochen worden.
</p>
<p>
<strong>Affiliate hui &#8211; Affiliate pfui</strong><br />
Besonders erwischt hat es Affiliate-Webseiten. Reihenweise wurden die oberen Plätze in den Suchergebnissen von den Afflilate-Projekten &#8220;bereinigt&#8221;. Beinahe im fließenden Übergang steigt aber Google selbst in das Affiliate-Geschäft ein. Das wäre auch ein Ansatzpunkt, um mal etwas tiefer in die Beweggründe zu blicken.</p>
<p>
Es liegt klar auf der Hand, es gibt / gab eine Menge unnützes Zeug im Internet, sinnlose Werbefarmen und sinnbefreiter Content. Eine bessere Welt durch ein besseres Internet ist ein nobler Gedanke, aber das kommerzielle Interesse Googles ist in den öffentlichen Auseinandersetzungen über das &#8220;Weshalb &#038; Warum&#8221; ein wenig in den Hintergrund gerückt.</p>
</p>
<p><br/><br />
<br />
<br/><br />
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//--></script><br />
<br/><br />
<br/></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Kopftuchverbot in den Schulen Schwedens</title>
		<link>http://www.oliverduerr.de/themen-mix/kein-kopftuchverbot-in-den-schulen-schwedens/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerde]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopftuchverbot]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerichtsurteil in Schweden lehnt pauschales Kopftuchverbot ab


Es gibt wichtige Anlässe und unwichtige. Den einen ist eine traditionelle Lebensart des Anderen egal, der andere fühlt sich bereits durch ein Kopftuch provoziert.


Ein Kopftuchverbot wird es in Schulen Schwedens nicht geben, aber die Lehrkräfte haben die Freiheit, Schüler mit Kopftuch der Klasse zu verweisen. Das schwedische Bildungsministerium hatte vorweg schon angekündigt, ein Kopftuchverbot nicht zu erlassen. So ein Verbot &#8220;hätte kein Platz, aber es stehe den Lehrkräften frei, eine verschleierte Muslime der Klasse zu verweisen&#8221;. 

In Schweden gibt es keine genauen Statistiken, wieviel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Gerichtsurteil in Schweden lehnt pauschales Kopftuchverbot ab</h3>
<p></p>
<p><strong><br />
Es gibt wichtige Anlässe und unwichtige. Den einen ist eine traditionelle Lebensart des Anderen egal, der andere fühlt sich bereits durch ein Kopftuch provoziert.<br />
</strong></p>
<p>
Ein Kopftuchverbot wird es in Schulen Schwedens nicht geben, aber die Lehrkräfte haben die Freiheit, Schüler mit Kopftuch der Klasse zu verweisen. Das schwedische Bildungsministerium hatte vorweg schon angekündigt, ein Kopftuchverbot nicht zu erlassen. So ein Verbot &#8220;hätte kein Platz, aber es stehe den Lehrkräften frei, eine verschleierte Muslime der Klasse zu verweisen&#8221;. </p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2012/01/kopftuch.jpg" align="bottom" width="153" height="230" border="0" hspace="1" alt="Kopftuchverbot"><p class="wp-caption-text">Kopftuch-Thema in Schweden</p></div>
<p>
In Schweden gibt es keine genauen Statistiken, wieviel Muslime unter den rund 9 Millionen Schweden leben. Schätzungen gehen von mindestens 100.000 Muslime aus. Aus diesem Grund gibt es ebensowenig Angabe, wieviele Frauen tatsächlich mit Gesichtsschleier oder Burka in der Öffentlichkeit auftreten. </p>
<p>
Bereits im Jahr 2009 wurde eine Frau wegen des Tragens eines Nigabs nicht mehr zur Ausbildung zugelassen. Dieser Vorfall hatte für einiges Aufsehen gesorgt. Nach einer Beschwerde der Muslima, wurde ihr das Recht, den Schleier weiterhin zu tragen zurück erteilt und sie konnte ihre Lehre als Kinderkärtnerin beenden.
</p>
<p>
In Deutschland wurden bereits zahlose Diskussionen über das gleiche Thema im Bundesgebiet geführt. Verbote von Kopftüchern, oder Erlaubnis trotz &#8220;christilicher Tischnachbarn&#8221;, Ausgrenzung durch Kopftuch, bestimmte Unterrichtsfächer in der Schule ließen kein Kopftuch zu, etc. Das Bundesverfassungsgericht gab einst den Verantwortungsbereich in die Hände der Länder. Sollten diese Verbots-Gesetze schaffen wollen, dann könnten sie das auch.
</p>
<p>
Was ist an einem Kopftuch so schlimm? &#8220;Urchristliche&#8221; Regionen in Deutschland pflegen in ihrer traditionelle Kleidung ein Kopftuch. Es erscheinen Jugendliche zum Unterricht mit blonden Haaren, schwarzen Haaren, roten Haaren, gelben, blauen und bunten Haaren. Die einen finden es abstossend, die anderen &#8220;cool&#8221;, also was soll das?. Es gibt rotzfreche Bengel und auch Mädel, die ein Unterricht durch ihr Fehlverhalten geradezu verhinden. Würde das ein Kopftuch in den Reihen der Schüler ebenfalls verursachen?<br />
Kruzifix weg, Kopftücher weg, was kommt sonst noch?
</p>
<p><br/><br />
<br />
<br/><br />
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//--></script><br />
<br/><br />
<tipp><em>Quelle: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://german.irib.ir/radioislam/aktuell/item/148909-schweden-lehnt-kopftuchverbot-in-schulen-ab">Irib</a><br />
Bild: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://flickr.com/photos/13614885@N07/2655092607">wiki/flickr</a></em></tipp><br/><br />
<br/></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="standard" count="" href="http://www.oliverduerr.de/themen-mix/kein-kopftuchverbot-in-den-schulen-schwedens/">{lang: 'de'}</g:plusone></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Guantánamo Bay Naval Base &#8211; Gefangenen Camps der Weltpolizei USA</title>
		<link>http://www.oliverduerr.de/themen-mix/guantanamo-bay-naval-base-gefangenen-camps-der-weltpolizei-usa/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Folter-Camp]]></category>
		<category><![CDATA[Guantanamo]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gefangenenlager Guantànamo zeigt das Gesicht der US-Regierung


10 Jahre Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba. Von einem &#8220;Jubiläum&#8221; kann überhaupt nicht gesprochen werden. Diese Bezeichnung klingt zu feierlich, um sie mit dem Folter-Camp der USA in Verbindung zu bringen. Guantánamo ist zum Symbol der Intentionen der USA geworden. Purer menschenverachtender und willkürlicher Terror im Namen des Terrors.


Im Januar 2002 kamen die ersten entführten und verschleppten Gefangenen im Gefangenenlager Guantánamo Bay an. Anfänglich wurden die verschleppten &#8220;Terrorverdächtigen&#8221; in das Käfig-Lager Camp X-Ray eingepfercht. Offene Käfige unter dem freien Himmel, wie Schlachtschwein-Gatter auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Das Gefangenenlager Guantànamo zeigt das Gesicht der US-Regierung</h3>
<p></p>
<p><strong><br />
10 Jahre Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba. Von einem &#8220;Jubiläum&#8221; kann überhaupt nicht gesprochen werden. Diese Bezeichnung klingt zu feierlich, um sie mit dem Folter-Camp der USA in Verbindung zu bringen. Guantánamo ist zum Symbol der Intentionen der USA geworden. Purer menschenverachtender und willkürlicher Terror im Namen des Terrors.<br />
</strong></p>
<p>
Im Januar 2002 kamen die ersten entführten und verschleppten Gefangenen im Gefangenenlager Guantánamo Bay an. Anfänglich wurden die verschleppten &#8220;Terrorverdächtigen&#8221; in das Käfig-Lager Camp X-Ray eingepfercht. Offene Käfige unter dem freien Himmel, wie Schlachtschwein-Gatter auf dem Markt. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die US-Regierung &#8220;gesetzeskonforme&#8221; Foltermethoden anwendet, um die Informationen zu erhalten, die erwünscht sind. Bis zu 1.000 Personen wurden zeitweise gleichzeitig absolut völkerrechtswidrig im Folter-Camp Guantánamo festgehalten. Ohne Anklage, ohne Rechtsbeistand, ohne Prozess, ohne Kontakt zur Außenwelt. </p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2012/01/guantanamo_folter_camp.jpg" align="bottom" width="230" height="151" border="0" hspace="1" alt="Guantanamo Gefangenenlager"><p class="wp-caption-text">Guantanamo Folter Camp</p></div>
<p>
Gerade erst hat Barrack Obama ein Gesetz unterschrieben, dass die US-Exekutiven dazu ermächtigt, weltweit (!) Personen festzunehmen, um diese an einem Ort &#8220;der Wahl&#8221; zu verschleppen. Egal um welche Nationalität es sich handelt, der Zugriff kann überall und willkürlich passieren, in jedem Land dieser Welt. Wer also in der Zukunft eine Person vermisst, sollte nach der erfolglosen Suche zwischen Stammkneipe und dem Zuhause schon mal an ein Ticket nach Kuba nachdenken. Die USA handeln zwar stets im Namen des Terrors, &#8220;besorgt&#8221; um die Sicherheit aller unbescholtener Bürger dieses Planeten, aber selbst als einfacher Taxifahrer gehört man schon zur engeren Wahl der US-Ermittler. Bei wikileaks tauchte eine Gefangenen-Akte auf, die einen völlig harmlosen Taxi-Fahrer aus Afghanistan enthielt. Der Taxi-Chauffeur wurde deshalb nach Guantànamo verschleppt, weil sich die US-Ermittler erhofften, Informationen aus dem Umfeld des Fahrers zu gewinnen. Das sind keine Spekulationen, die Gründe wurden tatsächlich in der Akte so angegeben.<br />
Deutsche Personen mit Wohnort nahe moslemischer Zentren, sind ebenso gefährdet wie ein langbärtiger Islam-Gläubiger, dem pauschal ein Sprengstoffgürtel unterstellt wird. Wehe Ihr Sohn lungert drei Mal täglich in der Nähe einer Moschee herum. Ein 14-jähriger Junge wurde bereits auf die Insel in der Karibik entführt, weil sich die US-Ermittler Informationen aus seinem Umfeld erhofften.<br />
Sollte &#8220;Opa&#8221; mal nicht pünktlich nach Hause kommen, wäre ein Anruf bei der US-Botschaft gar nicht mal so verkehrt. Die US-Entführer machen auch nicht vor 89-jährigen Demenzkranken halt, nur weil in seinem Haus &#8220;verdächtige Telefonnummern&#8221; gefunden wurden. </p>
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Guantánamo ist zweifelsohne ein rechtsfreier Raum. Mit Absicht wurde dieser Ort noch unter G.W.Bush gewählt. Außerhalb US-Justiz, mit insgeheimen Segen der UN, völlig &#8220;frei&#8221; von Genfer Konventionen. Barrack Obamas Leitthese zur Schließung der Anlage ist nur noch reine Makulatur, die Verantwortlichen zum Betriebserhalt des Folter-Camps reichen den Gefängnisschlüssel von eine Hand zur anderen. An ein Ende Guantánamos ist nicht zu denken und so mancher Verschleppter im jugendlichen Alter wird wohl erst mit weißem Bad in der Waagerechten das Camp wieder verlassen können.</p>
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Die breiten Medien arbeiten natürlich das 10-jährige Bestehen des US-Terrorcamps auf. Verschiedene Zeitungen, unterschiedliche Redaktionen und abweichende Meinungen, kann ruhig so sein. Allerdings springt ein Kommentar in <em><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.tagesschau.de/kommentar/guantanamo448.html">tagesschau.de</a></em> geradezu ins Auge. Die Korrespondentin Silke Hasselmann (MDR) schwächt ihre Meinung mit der Einschränkung &#8220;auch wenn mein Urteil auf wackeligen Füßen steht&#8221; etwas ab, dennoch grenzt, das ist meine Meinung, ihre Ansicht an einer seltenen Perversität. Die Frau arbeitet beim öffentlich rechtlichen MDR im Hörstudio Washington. Sie findet die Empörung über das Lager Guantánamo in seiner heutigen Form als &#8220;unangemessen&#8221;. Ihre Empörung gilt vielmehr für die &#8220;intellektuelle und politische Unredlichkeit des Präsidenten&#8221;, satt der bisherigen Verhinderung zur Schließung des Folter-Camps.<br />
- Meine Meinung: Diese Person so schnell wie möglich aus dem MDR Hörfunkstudio Washington herausholen und außer Landes bringen. Sofortige Anordnung für einen 2-monatigen Aufenthalt an &#8220;ihren Ferien-Erholungsort&#8221; Guantànamo als Gegenmaßnahme zur bisherigen Infiltrierung aus US-Einflüssen. Hier zählt immer noch das Individuum, vielleicht kann man noch etwas retten.</p>
<p>
Das Blatt kann gedreht und gewendet werden, wie man will. Die Medien können beschönigen, verharmlosen oder gar pervertieren. Das Gefangenenlager Guantànamo auf Kuba ist das pure wahre Gesicht der US-Regierung. Jeder Mensch auch mit nur etwas Verstand erkennt das trotz der massiven manipulativen Einflüsse.</p>
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<tipp><em>Quelle: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://german.irib.ir/analysen/kommentare/item/201409-guantanamo-rechtsfreier-raum">Irib</a><br />
Bild: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://defenseimagery.mil/imagery.html#guid=eb44bf7f776d986fa7758329d9c6255901384943">Defenselmagery.mil</a></em></tipp><br/><br />
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		<title>Westmächte drohen gegen Irans 20% Uran Anreicherung</title>
		<link>http://www.oliverduerr.de/politik/westmachte-drohen-gegen-irans-20-uran-anreicherung/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Biedermann läßt grüßen &#8211; Doppelmoral der westlichen Politik und Medien


Der Iran will von seinem Atomprogramm nicht abweichen und provoziert laute Töne aus den Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens. Die IAEA Behörde beaufsichtigt Irans neuen Schritt zur 20%-igen Anreicherung von Uran in einer unterirdischen Bunkeranlage.


In einer Bunkeranlage setzt Iran sein Atomprogramm scheinbar unbeirrt fort. Ca. 160 Kilometer südlich von Teheran, in der Bunkeranlage Fordo, werden die ersten Schritte eingeleitet, um Uran auf 20% anzureichern. Die westlichen Regierungen nehmen den iranischen Schritt gerne zum Anlass, die verbalen Beschwerden in der Lautstärke auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Biedermann läßt grüßen &#8211; Doppelmoral der westlichen Politik und Medien</h3>
<p></p>
<p><strong><br />
Der Iran will von seinem Atomprogramm nicht abweichen und provoziert laute Töne aus den Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens. Die IAEA Behörde beaufsichtigt Irans neuen Schritt zur 20%-igen Anreicherung von Uran in einer unterirdischen Bunkeranlage.<br />
</strong></p>
<p>
In einer Bunkeranlage setzt Iran sein Atomprogramm scheinbar unbeirrt fort. Ca. 160 Kilometer südlich von Teheran, in der Bunkeranlage Fordo, werden die ersten Schritte eingeleitet, um Uran auf 20% anzureichern. Die westlichen Regierungen nehmen den iranischen Schritt gerne zum Anlass, die verbalen Beschwerden in der Lautstärke auf 100% anzuheben. Obwohl das Projekt unter der Aufsicht der Atomenergiebehörde IAEA anlaufen soll, werden Rufe nach verschärften Sanktionen gegen den Iran laut.</p>
<p>
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bezeichnete den Schritt Irans als eine &#8220;Schritt der weiteren Eskalation&#8221;. Der Iran müsse die Urananreicherungen sofort einstellen und den internationalen Verpflichtungen nachkommen. Weitere &#8220;schärfere Sanktionen&#8221; hält Westerwelle bei der Fortsetzung des Vorhabens Irans für nötig.<br />
Einen &#8220;provokativen Akt&#8221; bezeichnete Irans Schritt der britische Außenminister William Hague. Einen Verstoß gegen internationale Verpflichtungen durch den Iran will das US-Außenministerium erkennen. Frankreich poltert besonders laut mit der Drohung von &#8220;noch nie dagewesenen Sanktionen&#8221; gegen den Iran.<br />
Zweifel an der Atomnutzung für zivile Zwecken wollen dadurch aufkommen, dass die Anreicherung des Urans auf 20 Prozent in einer tief verbunkerten Anlag für zivile Zwecke keinen Sinn ergibt. Es bleibt nur die Frage offen, ob der Zweifel an den 20% Uran liegt, oder das Warum über die Anlage in unterirdischen Bunkeranlagen. Selbst als Nicht-Fachmann erahnt man jedenfalls schon, dass unterirdisch einfach sicherer sein könnte, als in Gebäuden an der Oberfläche. Damit wäre diese Frage beantwortet.
</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2012/01/atomprogramm.jpg" align="bottom" width="230" height="173" border="0" hspace="1" alt="Atomprogramm"><p class="wp-caption-text">Irans umstrittenes Atomprogramm<br/>Bild: Gerd Altmann / pixelio.de<br/><br/></p></div>
<p>
Das Magazin <em>Zeit.de</em> hebt zwar richtig hervor, dass für die zivilie Nutzung von Atomenergie, angereichertes Uran bis rund 5% ausreichend wären, &#8220;vergißt&#8221; allerdings ebenfalls zu erwähnen, dass für atomwaffenfähiges Uran eine Anreicherung von mindestens 85% nötig ist. Auf 20% angereichertes Uran könnte bereits als Kernwaffe eingesetzt werden, ist allerdings selbst bei der großen Menge benötigten Urans höchst ineffizient. Die 1945 auf Hiroshima abgeworfene Atombombe wog rund 60kg bei einer 93%-igen Anreicherung. Warum ausgerechnet Deutschland zum Ende 2009 insgesamt 920kg hochangereichertes Uran besaß, wurde erst gar nicht hinterfragt, geschweige öffentlich &#8220;gerügt&#8221;. Immerhin wurde dieser (offizielle) Bestand an hochangereichertem Uran brav an die IAEA gemeldet.</p>
<p>
Eine Überraschung sollte der Schritt Irans eigentlich nicht sein. Bereits Februar 2010 kündigte Irans Präsident Ahmadinedschad das Vorhaben für eine 20%-ige Anreicherung an. Wer jetzt lauthals politische Parolen von sich absondert, outet sich nichts weiter als ein Mitglied der kriegstreibenden Verschwörer gegen den Iran. Obwohl die IAEA am Montag der dpa in Wien mitteilte, dass das gesamte Atommaterial in der besagten Anlage unter der Kontrolle und Überwachung der IAEA bleibt, wird in der westlichen Welt wieder mit den Säbeln gerasselt. </p>
<p>Zu den &#8220;guten Jungs&#8221;, die selbstverständlich ganz offiziell Kernwaffen besitzen dürfen, zählen die USA, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan und Israel. Nordkorea besitzt zwar die Atomwaffe, zählt aber zu den &#8220;bösen Jungs&#8221;. Frankreich war übrigens das erste Land, welches Israel zur Erlangung von Nuklearwaffen untersützte. </p>
<p>Zieht man eine gewiße Logik aus dem Kernwaffensperrvertrag, welches u.a. auch die Überwachung durch die IAEA vorsieht, könnte man dem Iran empfehlen, aus dem Vertrag auszusteigen. Israel ist kein Mitglied dieses Kernwaffensperrvertrages und konnte völlig unbehelligt Atomwaffen entwickeln, bzw. anschaffen. Israel war &#8220;rein logisch&#8221; als Nicht-Mitglied auch nicht dazu verpflichtet, IAEA-Kontrolleure ins Land zu bitten. Raus aus dem Vertrag und Frieden ist, oder?
</p>
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<tipp><em>Quelle: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uran-Anreicherung">wikipedia &#8211; Urananreicherung</a> &#8211; <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/201340-iran-urananreicherung-in-fordo-unter-beaufsichtigung-der-iaea">IRIB</a> &#8211; <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/iran-uran-anreicherung">Zeit.de</a> </em></tipp><br/><br />
<br/></p>
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	Stichwörter:<a href="http://www.oliverduerr.de/tag/ahmadinedschad/" title="Ahmadinedschad" rel="tag nofollow">Ahmadinedschad</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/atomprogramm/" title="Atomprogramm" rel="tag nofollow">Atomprogramm</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/atomwaffen/" title="Atomwaffen" rel="tag nofollow">Atomwaffen</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag nofollow">Deutschland</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/frankreich/" title="Frankreich" rel="tag nofollow">Frankreich</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/grosbritannien/" title="Großbritannien" rel="tag nofollow">Großbritannien</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/guido-westerwelle/" title="Guido Westerwelle" rel="tag nofollow">Guido Westerwelle</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/iaea/" title="IAEA" rel="tag nofollow">IAEA</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/iran/" title="Iran" rel="tag nofollow">Iran</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/israel/" title="Israel" rel="tag nofollow">Israel</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/krieg/" title="Krieg" rel="tag nofollow">Krieg</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/nuklearwaffen/" title="Nuklearwaffen" rel="tag nofollow">Nuklearwaffen</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/regierung/" title="Regierung" rel="tag nofollow">Regierung</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/sanktionen/" title="Sanktionen" rel="tag nofollow">Sanktionen</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag nofollow">USA</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/waffen/" title="Waffen" rel="tag nofollow">Waffen</a><br /><br />
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		<title>Iran droht USA wegen Straße von Hormus &#8211; Mit etwas Ironie</title>
		<link>http://www.oliverduerr.de/politik/iran-droht-usa-wegen-strase-von-hormus-mit-etwas-ironie/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 12:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Iranische Marine kann für genügend Sicherheit am Golf sorgen


Der Iran lehnt eine Stationierung von US-Kriegsschiffen am Persischen Golf &#8220;dankend&#8221; ab und betont, selbst für ausreichende Sicherheit in dieser Region sorgen zu können.


Eine Meeresenge im Persischen Golf ist derzeit der &#8220;Aufhänger&#8221; für das politische und militärische Geplänkel zwischen dem Iran und der USA. Auslöser für den neuen medial-geografischen Mittelpunkt ist die Drohung Irans, die Straße von Hormus für Schiffsverkehr zu schliessen, falls die ungerechtfertigten Sanktionen durch die USA und deren Verbündete ausgeweitet werden sollten. Inzwischen hat Iran die Ankündigung wieder zurückgenommen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Iranische Marine kann für genügend Sicherheit am Golf sorgen</h3>
<p></p>
<p><strong><br />
Der Iran lehnt eine Stationierung von US-Kriegsschiffen am Persischen Golf &#8220;dankend&#8221; ab und betont, selbst für ausreichende Sicherheit in dieser Region sorgen zu können.<br />
</strong></p>
<p>
Eine Meeresenge im Persischen Golf ist derzeit der &#8220;Aufhänger&#8221; für das politische und militärische Geplänkel zwischen dem Iran und der USA. Auslöser für den neuen medial-geografischen Mittelpunkt ist die Drohung Irans, die Straße von Hormus für Schiffsverkehr zu schliessen, falls die ungerechtfertigten Sanktionen durch die USA und deren Verbündete ausgeweitet werden sollten. Inzwischen hat Iran die Ankündigung wieder zurückgenommen. Der Nadelstich war jedoch so platziert, dass <em>Hormus</em> zu einem politischen Suezkanal werden könnte.
</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2012/01/iran_schiff.jpg" align="bottom" width="230" height="153" border="0" hspace="1" alt="Strasse von Hormus"><p class="wp-caption-text">Schiffe könnten behindert werden<br/>Bild: Bernd Sterzl / pixelio.de<br/><br/></p></div>
<p>
Traf die Drohung in erster Linie nicht die Schiffe von Fischern und &#8220;Wochenend-Kreuzfahrern&#8221;, sondern Öl-Tanker. Obwohl ganz besonders die USA betonten, nicht auf die Rohöllieferungen aus diesem Bereichen angewiesen zu sein, da es woanders noch genügend Reserven gäbe, scheinen die fossilen Brennstoffe doch nicht ganz unwichtig zu sein. Es dreht sich schließlich um die Ölpreisentwicklung, die durch eine Sperre der Straße von Hormus in die Höhe getrieben werden könnte. Dass sich die &#8220;Welt-Polizei&#8221; USA nicht gerne vorführen lässt, ist zwar einleuchtend, auf öffentliche Diskussionen wird jedoch ebenso gerne verzichtet. </p>
<p>
Eine Verstärkung der ohnehin schon sehr sichtbaren  militärischen Präsenz der USA ist daher unausweichlich. Die iranischen Streitkräfte können das massive Vorrücken der US-Marine im Persischen Golf natürlich nicht ignorieren. Prompt ertönen erneute warnende Worte aus  der Führung der iranischen Marine. Der Marinekommandeur Habibollah Sayyari warnte die USA vor den Konsequenzen ihrer Militärpräsenz im Persischen Golf. Er warnte sogar davor, sich der Straße von Hormus auch nur zu nähern. Im Nachrichtensender al-Alam mahnte Habibollah Sayyari, &#8220;Iran ist selbst im Stande, für die Sicherheit im Persischen Golf zu sorgen&#8221;. Fremde Truppen seien daher nicht notwendig.</p>
<p>
US-Flugzeugträger sind bereits in die Gewässer nahe dem Manövergebiet &#8220;Welayat 90&#8243; eingedrungen. Die internationalen Gesetze sind durch dieses Manöver verletzt worden. Iran warnt die USA, in den Persischen Golf zurückzukehren. Der stellvertretende Marinekommandeur Admiral Mahmud Mousawi, erklärte als der Sprecher des Seemanövers &#8220;Welayat 90&#8243; eindringlich, dass sich die iranische Marine gegenüber jedem böswilligen Vorgehen ausländischer Truppen mit voller Kraft erwehren würde. Im Interview mit al-Alam betonte Admiral Mousawi den Schutz der Rechte des iranischen Volkes. </p>
<p>
Der Iran befürchtet eine Schüren der Zwietracht und Uneinigkeit zwischen den Anliegerstaaten am Persischen Golf. Eine &#8220;illegale Präsenz&#8221; der fremden Truppen würden in dieser Region die Interessen der Anliegerstaaten gefährden. Admiral Mousawi forderte alle Anliegerstaaten des Persischen Golfs dazu auf, die ausländischen Truppen zusammen aus dieser Region zu vertreiben.<br />
Als Antwort entgegnete Pentagon-Sprecher George Little, die USA hätten keinen Plan für die Stationierung von Kriegsschiffen in der Region des Persischen Golfes. Derüber hinaus würde die USA keine Konfrontation mit Iran in der Straße von Hormus suchen.</p>
<p>
- Der Iran lehnt ein wegen der Sicherheit umsorgtes &#8220;Eingreifen&#8221; der US-Marine am Persischen Golf ab und die USA erklärt, gar keine Auseinandersetzungen <em>am Hormus</em> auf der &#8220;Check-Liste&#8221; stehen zu haben. Offenen Aussagen aus dem Pentagon sind grundsätzlich zu mißtrauen, allerdings könnte dies sogar der Wahrheit entsprechen. Kriegerische Auseinandersetzungen am Hormus werfen nicht sehr viele Gewinnhoffnungen für die USA ab. Da gibt es ergiebigere Ziele und Hormus könnte als &#8220;Beiwerk&#8221; abgehandelt werden (wollen).
</p>
</p>
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<tipp><em>Quelle: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/201096-iran-warnt-usa-vor-militaerpraesenz-im-persischen-golf">Irib</a></em></tipp><br/><br />
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	Stichwörter:<a href="http://www.oliverduerr.de/tag/hormus/" title="Hormus" rel="tag nofollow">Hormus</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/iran/" title="Iran" rel="tag nofollow">Iran</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/irans/" title="Irans" rel="tag nofollow">Irans</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/irib/" title="Irib" rel="tag nofollow">Irib</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/krieg/" title="Krieg" rel="tag nofollow">Krieg</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/persischer-gold/" title="Persischer Gold" rel="tag nofollow">Persischer Gold</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag nofollow">Politik</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/sanktionen/" title="Sanktionen" rel="tag nofollow">Sanktionen</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/strasse-hormus/" title="Strasse Hormus" rel="tag nofollow">Strasse Hormus</a>, <a href="http://www.oliverduerr.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag nofollow">USA</a><br /><br />
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		<title>Der Euro stürzt auf ein &#8220;Tiefststand&#8221; &#8211; Ja und?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 15:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dürr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel Geschrei um nichts Besonderes &#8211; Euro rauf und wieder runter


Kursschwankungen der Währungen sind auf einem sich bewegenden Kapitalmarkt völlig normal. Statische Märkte würden statische Währungen ergeben, stürmische Finanzmärkte lassen Währungen um so mehr schwanken. Jetzt ist der Euro tatsächlich auf einen Tiefstand gerutscht, der so manchen Menschen den Schrecken in die Knochen fahren lässt.


Ein Euro auf Talfahrt sollte doch eigentlich niemanden mehr aus dem &#8220;Dornröschenschlaf&#8221; wecken. Die Medien haben die Bürger schon derart mit Eurokrise, Staatsschuldenkrise und Euroschwächen zugeschüttet, dass ein Kursrutsch auf den niedrigsten Stand seit September 2010 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Viel Geschrei um nichts Besonderes &#8211; Euro rauf und wieder runter</h3>
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Kursschwankungen der Währungen sind auf einem sich bewegenden Kapitalmarkt völlig normal. Statische Märkte würden statische Währungen ergeben, stürmische Finanzmärkte lassen Währungen um so mehr schwanken. Jetzt ist der Euro tatsächlich auf einen Tiefstand gerutscht, der so manchen Menschen den Schrecken in die Knochen fahren lässt.<br />
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Ein Euro auf Talfahrt sollte doch eigentlich niemanden mehr aus dem &#8220;Dornröschenschlaf&#8221; wecken. Die Medien haben die Bürger schon derart mit Eurokrise, Staatsschuldenkrise und Euroschwächen zugeschüttet, dass ein Kursrutsch auf den niedrigsten Stand seit September 2010 eigentlich überhaupt keine Sensation mehr sein sollte. Eine derartige Aufarbeitung des Themas hat die neue Euro-Situation gar nicht verdient. Es ist jedoch sehr aufschlussreich zu lesen, dass der Eurokurs am 06.09.2010 bei 1,2679 Dollar lag. Heute sank die Eurowährung bis auf sage und schreibe 1,2862 Dollar. Dem Normalsterblichen dürften die 3. und 4. Stelle hinter dem Komma relativ egal sein und wenn man ebenso spitzfindig sein möchte, dann muss man feststellen, der Eurokurs war am 06.09.2010 sogar miserabler als der heutige Tiefstand. Deshalb sollte (haarspalterisch) die Aussage &#8220;tiefsten Stand seit September 2010&#8243; noch einmal überprüft werden.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img src="http://www.oliverduerr.de/wp-content/2011/11/euro_bruch.jpg" align="bottom" width="230" height="153" border="0" hspace="1" alt="Euroverfall"><p class="wp-caption-text">Eurosturz zum Ende 2011<br/>Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de<br/><br/></p></div>
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Die sog. Experten und Händler wollen die Schuld einmal in den Währungssicherungsgeschäften, sowie in der anhaltenden Schuldenkrise in der Euro-Zone ausmachen. Zweiteres sollte gleich überhaupt keine Überraschung sein, für diese Feststellung bedarf es kein vorheriges Studium, dank der Medien. <em><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.welt.de/finanzen/article13789202/Euro-sinkt-auf-tiefsten-Stand-seit-September-2010.html">Welt-Online</a></em> hat die Zahlen und &#8220;Fakten&#8221; zum Kursrutsch des Euros sehr schön dargestellt. US-Unternehmen hätten ihre letzte Möglichkeit des Jahres genutzt, um die sog. Währungssicherungsgeschäfte gegen einen fallenden Euro über die Bühne zu bringen. Viele Firmen hätten von diesen Hedgegeschäften vor dem &#8220;Hintergrund der Euro-Schuldenkrise regen Gebrauch&#8221; gemacht. &#8211; Das erklärt natürlich alles&#8230;man wird einfach nicht das Gefühl los, als wenn hinter dem Artikel ein tiefes schwarzes Loch voll Ahnungslosigkeit steckt, aber es liest sich &#8220;toll&#8221;. Der bittere Beigeschmack, dass hinter der ganzen Geschichte das raffgierige fleddern von Halbtoten steckt, bleibt jedoch haften.</p>
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Nebenbei wurde die italienische Regierung durch Nichterfüllung von Hoffnungen enttäuscht. Die Auktion der langfristigen Schuldpapiere verfehlte das Ziel von 8,5 Milliarden Euro und spülte in die italienischen Staatskasse lediglich 7 Milliarden Euro hinein. Der große Aufschrei wie beim verfehlten Verkauf der dt. Anleihen blieb jedoch aus. Mag auch sein, dass um die für Italien &#8220;wundersam gefallenen&#8221; Zinsen kein allzu großer Wind gemacht werden will. Da soll ja klammheimlich EZB und FED ein Deal miteinander ausgeheckt haben, um die Kreditzinsen Italiens mächtig zu drücken. Schwamm drüber, nur kleine Bausteinchen des großen Ganzen&#8230;.</p>
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Wie auch immer der Euro gegenüber dem Dollar morgen, oder auch am Neujahrestag 2012 stehen mag, der Vergleich wird immer etwas hinken. Zwei Währungen miteinander zu vergleichen, die sich nebeneinander im freien Fall befinden, kann keine sonderlich aussagekräftige Resultate liefern. Die US-Regierung will / muss die Schuldengrenze abermal anheben. Schon eine Woche vor der angekündigten Überschreitung der ersten diesjährigen Schuldengrenze waren die Medien voll von Untergangsszenarien. Offen entfachter Streit zwischen den Demokraten und den Republikanern in den USA. Widerstand und Blockade, Kompromisse und Zugeständnisse. Die Welt &#8220;hing an einem seidenen Faden&#8221;, kann Obama das Ruder noch herumreissen? Letztendlich konnte er zum Abschluss des &#8220;Thrillers&#8221; die Schuldengrenze um ein paar Billionen Dollar nach oben drücken. Inzwischen ist diese neue Obergrenze schon wieder erreicht und es scheint sich dieses Mal weder Mann und Maus in Gefahr zu befinden. Die nächste Anhebung dürfte ein Abwinken der US-Regierung sein und der Rest so trivial wie die Budgetanhebung für den Bürokaffee.<br />
Wehe einem europäischen Staat widerfährt so ein Dilemma. Die beißwütigen US-Ratingagenturen würden von der Kette gelassen werden. </p>
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Trotz der beständigen &#8220;zermürbend mahlenden&#8221; Berichterstattungen über die Eurokrise, Fiskalunionen und Staatsschulden, Bankenrettungen, EFSF, ESM, etc., sollte auf keinen Fall die Aufmerksamkeit zu diesen Themen verloren gehen, auch wenn die Themen (beabsichtigt?) das nerven beginnen. Nicht das was deutlich zu lesen ist, entspricht unbedingt der Wahrheit, sondern dass, was zwischen den Zeilen steht. Die eigene Bequemlichkeit überwinden und einfach das zu hinterfragen, was aufgetischt wird, würde viele (Schein-) Kartenhäuser einfach zusammenfallen lassen.</p>
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