1. März 2021

Das „finale“ Malzeichen des Tieres – Samstag vs. Sonntag


Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass der auf den Samstag fallende „jüdische Sabbat“ nicht nur ein Unterscheidungsmerkmal zu den Traditionen der Christlichen Kirchen ist, sondern den Weg zwischen Heil und Verderben darstellt. Die vermeintliche Sonntagsheiligung in Form von kirchlichen Traditionen oder eben als Erholungstag im Sinne des Natur- und Klimaschutzes. Das Malzeichen des Tieres.

Die Kirche pflegt den Sonntag als Tradition

10 Gebote

Die 10 Gebote Gottes sind unveränderbar

Die 10 Gebote Gottes gemäß 2. Moses 20, 3-17 sind in Stein geschrieben worden. Unveränderlich, auch nicht um ein Strichlein. Daran ändert auch nichts die unsägliche Interpretation eines „abgeschafften Gesetzes“ aufgrund des Neuen Bundes. „Die Gläubigen im Neuen Bund unterliegen diesen Gesetzen nicht mehr“, so eine sehr weit verbreitete These. Ein reine Irreführung. Denn die Sünde definiert sich aus der Übertretung des Gesetzes und wenn es kein Gesetz mehr gäbe, dann existierte auch die Sünde nicht mehr. Darüber hinaus sind auch folgende Aussagen von Jesus Christus unmissverständlich:

Matthäus 5, 17: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!
Dieser Vers wird allerdings gerne verwendet, um die „Erfüllung des Gesetzes“ als eine Abschaffung des Gesetzes zu interpretieren. Diese Auslegung ist jedoch nur möglich, wenn bereits der nächste Vers nicht mehr zitiert wird. Andernfalls tritt nämlich die Gültigkeit hervor.
Matthäus 5, 18: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“
Geht es noch unmissverständlicher? Eigentlich nicht. Der nächste Vers verdeutlicht die Gültigkeit des Gesetzes noch mehr.
Matthäus 5, 19: „Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.“

Selbst in den letzten Zügen der Bibel geht noch hervor, dass die Gesetze nach wie vor gültig und einzuhalten sind. Offenbarung 22,14:
„Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“
Auch Paulus sagte mehr als deutlich, dass die Gesetze nicht abgeschafft wurden. Römer 3,31:
„Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.“

Das 4. Gebot – Die Heiligung des Sabbats

Die Behauptung, die Gesetze Gottes seien abgeschafft, kann locker widerlegt werden. Damit gelten ohne Einschränkung sämtliche 10 Gebote nach wie vor. Ein buchstäbliches zentrales Gesetz davon ist das 4. Gebot (2. Moses 20, 8):„Gedenke den Sabbat und heilige ihn!“.. Aufgrund der Verfälschung der 10 Gebote durch die kath. Kirche und auch übernommen von den EV-Kirchen wird dieses Gesetz als 3. Gebot geführt. Das 2. Gebot (Bildnisse, Figuren-Anbetung, etc.) haben die Kirchen einfach weggelassen. Aus dem „Sabbat“ wurde darüber hinaus der „Feiertag“ und dieser gilt für den Sonntag. Neuere Bibelübersetzungen haben ohnehin schon den „Feiertag“ mit „Sonntag“ ausgetauscht.

Fadenscheiniges zur Abschaffung des Sabbats

Sog. moderne Theologen (z.B. an der Uni Augsburg) verorten das Sabbat-Gebot kurzerhand und „ziemlich grundlos“ als Zeremonialgesetz. Diese sind mit der Kreuzigung Jesu tatsächlich aufgehoben worden (Beendigung Brand- und Speiseopfer). Allerdings fehlt jegliche Begründung, warum das 4. Gebot innerhalb der Moralgesetze wie selbstverständlich ein unverbindliches und ohnehin abgeschafftes Zeremonialgebot sein solle. Es gibt keinen rationalen Grund. Dieser lässt sich auch keinesfalls mit der Bibel begründen. Es ist reine Willkür. Der Grund für diese offensichtliche Irreführung liegt allerdings auf der Hand. Die Sonntagsheiligung wurde bereits im Jahr 321 n.Chr. eingeführt und stellte eine „Kompromisslösung“ zwischen dem Christentum und des heidnischen römischen Sonnengottes dar. Im Einvernehmen zwischen dem Kaiser Constantin und dem „Bischof von Rom“ wurde der Sonntag als der „Gottesdienst-Tag“ definiert. Der eigentliche Sabbat-Tag ist der Samstag und galt von nun an als ein „jüdischer Feiertag“. Im Jahr 2021 jährt sich die Sonntags-Einführung zum 1.700ten mal. Ein „Jubiläum“. Doch eine Irrlehre bzw. eine Irreführung wird nicht irgendwann mal zu einer Heilsbotschaft, wenn diese nur lange genug verkündet wird.

Sabbat (7. Wochentag) war von Anfang an definiert

Der eigentliche Sabbat-Tag war stets der 7. Wochentag und wurde von Gott bereits nach dem 6. Tag der Schöpfung als zu heiligender Tag bestimmt. Nachzulesen in 1. Moses 2,3: „Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.“ Dieser 7. Wochentag fällt auf den Samstag. Die Kirche begründet die Heiligung des Sonntags, also der 1. Wochentag, mit der Auferstehung Christi. Grundsätzlich spräche ja nichts dagegen, diesen Auferstehungstag gesondert hervorzuheben. Allerdings ist dies keine Begründung, die von Gott verordnete Heiligung des 7. Wochentags einfach aufzuheben. Zwischen 1. Buch Moses und dem letzten Vers der Offenbarung findet sich bezüglich der Aufhebung des Sabbats kein einziger Hinweis. Im Gegenteil. Kein anderes Gebot wurde zu dessen Befolgung so sehr hervorgehoben wie der 7. Wochentag, also der Sabbat. Es gibt auch keinerlei Begründung, warum eines der 10 Gebote weniger Gewicht als einem anderen gegeben werden sollte.

Der Unterschied zwischen der Heiligung des Samstags und des Sonntags ist alles andere als zu unterschätzen. Die Befolgung der Sabbat-Heiligung ist nichts Geringeres als die Autorität Gottes anzuerkennen. Die Befolgung der Sonntags-Heiligung ist dagegen die Anerkennung der Kirche als die Autorität. Ein Unterschied, der unzähligen vielen Gläubigen das Leben kostete.

Mit Samstag und Sonntag werden sich die „Geister scheiden“

Mit dem Samstag und Sonntag werden sich auch künftig im wahrsten Sinne des Wortes die „Geister scheiden“. Gott verordnete den 7. Tag der Woche zur Heiligung und die Kirche(n) bestehen im Sinne ihrer selbst zugeschriebenen Autorität den 1. Tag der Woche. Die jüngsten Entwicklungen zeigen deutlich, dass in den Sonntag erneut ein besonders großes Gewicht gelegt wird. Neben dem Gedenken an den Auferstehungstag Christi gesellte sich längst die Idee des Natur- und Klimaschutzes. Ein „Sabbat für die Erde“ so eine These. Natürlich soll dieser Erholungstag an einem Sonntag stattfinden. Darüber hinaus gelte es den Sonntag insbesondere für das Familien-Glück zu schützen. Damit werden auch die Leute ins Boot geholt, welche so mit dem christlichen Glauben nichts am Hut haben. Doch mit der Verehrung des Sonntags und dem Ignorieren des von Gott verordneten Sabbats akzeptiert man nicht nur die Kirche als Autorität, sondern verehrt damit kurzerhand den hinter vielen Gesichtern versteckten Widersacher Gottes. Der Sonntag („Sonnentag“) war stets ein heidnischer Feiertag und wird dies auch stets bleiben. Der Hang der kath. Kirche zu einer jeglichen Form eines „Sonnengottes“ ist ohnehin unverkennbar.

Entscheidung zw. Gottes Siegel und Malzeichen des Tieres

Das in Offenbarung 14 beschriebene und oft zitierte Malzeichen des Tieres wird anhand des Unterschiedes zwischen der Anerkennung Gottes und der Anerkennung der Kirche (Tier) sichtbar und verständlich. Die Anerkennung Gottes als die höchste Autorität und die uneingeschränkte Beachtung Seiner Gebote zieht das Siegel Gottes mit sich. Mit der Anerkennung der Kirche und deren Sonntags-Gebot folgt logischerweise die Annahme des Malzeichen des Tieres an der Stirn (Glaube) und / oder an der Hand (Handlung). Die kath. und ev-Kirchen haben bereits den Anspruch ihrer Autorität und auch „Unfehlbarkeit“ definiert. Bald schon wird der Sonntag als der verbindliche Ruhetag definiert werden und zwar weltweit. Erst unter strenger „Anratung“ und schließlich unter Androhung von Sanktionen. An diesem Punkt gilt es für jeden Einzelnen sich entweder für Gott oder einer fiktiven Autorität zu entscheiden.

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