Zwischen Bangkok über Kalasin rüber nach Kanchanaburi

In Thailand trotz Sprachschwierigkeiten alles herrlich unkompliziert

Nach sechs Wochen kreuz und quer Thailand kann ich wirklich behaupten, dass weder Manderl noch Weiberl sich vor einem Trip durch Thailand ohne Reisegesellschaft und -führung „fürchten“ müssen. Ein Sprachstudium ist nicht nötig, ein paar Grundwörter und ein Handbuch als Worthilfe genügen vollauf, um von A nach B zu kommen, um sein Essen und Trinken sowie ein Schlafplatz zu bekommen. Lediglich der „krönende“ Abschluß auf dem Münchener Flughafen nach Rückkehr war ein richtiges Ärgerniss, dies allerdings der Reihenfolge nach zum Schluß…
Bangkok SkylineDas teilweise starre verhalten von öffentlichen Verkehrsmitteln wie wir es gewohnt sind, existiert in Thailand praktisch nicht. Geg. ausgehängte Zeitangaben für Abfahrten und Ankünfte sind als Richtlinien und grobe Orientierung zu verstehen. Vor allem was den öffentlichen Verkehr in Bangkok betrifft. Die Busse können nicht schneller als es der Berufsverkehr zulässt. Abends und in der Früh sind Kurzstrecken zu Fuss schneller hinterlegt, ansonsten sind die Moped-Taxis unschlagbar. Hinten sitzend, die Knie eng angelegt und sich durch den stehenden Verkehr durchwurschteln lassen.
Die grösseren Strecken zwischen Städten können mit den Kleinbussen hinterlegt werden. Diese sind recht flott unterwegs und kosten eigentlich eine Kleinigkeit. Um die 100km können mit ca. 180 Baht veranschlagt werden. (Kurs ca. 41 Baht für 1 Euro – Stand 29.07.10).

Reisebusse, ob klimatisiert oder mit „wedelnden“ Ventilatoren, kosten nicht sehr viel mehr. Allerdings ist bei einigen Strecken mit einer längeren Fahrtzeit zu rechnen, da es hier die Regel ist, dort anzuhalten wo die Leute am Strassenrand die Hand raushalten um mitzufahren. Die Fahrgäste werden quasi auf offener Strasse eingesammelt. Busbahnhof KanchanaburiDies ist für den unabhängig Reisenden eine willkommende Gelegenheit, um auch im vermeintlichen „Nirgendwo“ eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Zwar ist es bei den Hauptstrassen meist nicht der erste Bus der in Frage kommt, aber einer kommt bestimmt. Es rentiert sich auch bei umfunktionierten Pick Ups die Hand raus zu halten. Steht man zu Beginn einer geplanten Strecke sind die Chancen groß, noch einen Platz auf der Ladeflächen-Sitzbank zu ergattern, ansonsten darf man ruhig auch auf den mitgeführten Ladungen sitzen, oder einfach hinten auf der der Einstiegsplattform stehen. Ein dahergelaufener Farang ist für die mitfahrenden Pendler meist auch eine freudige Abwechslung…

Nachdem der Nordosten Thailands über Lam Plai Mat, Buriram und Kalasin (Bericht) erkundet worden ist, war erst wieder ein längerer Aufenthalt in Bangkok angesagt. Schließlich war dort das Internet sicher und der völlige Rückzug aus der Welt der Kommunikation war eh nie geplant, es muß schließlich auch irgendwo weitergehen. Die Stadt und die umliegenden Vororte Bangkoks sind durchsäht von Sehenswürdigkeiten und Abwechslungen. Skyline BangkokEine jede Tempelanlage, ist sie auch noch so klein, ist ein Abstecher wert. Wo beim „normalen“ Thailänder im Haushalt schlicht aus finanziellen Gründen eingespart wird, darf im buddistischem Tempel dafür um so mehr „geklotzt“ werden. Die erste Informationsquelle für geplante Tagesreisen war das Internet. Dazu die Verbindungen über Busse bis zum Zielort, der Rest ging entweder per Sparziergang, Tuktuk oder Moped-Taxi. Die kleinen Oasen in der Großstadt-Wildnis Bangkoks bieten trotz des gleichbleibenden Themas der buddistischen Religion eine unglaubliche Vielfalt an fantasievoller Gestaltung und filigranen Details. Das Fehlen einer zentralen Verwaltung wie in der christlichen Kirche inkl. Kirchensteuer wird durch großzügige Spenden der Thailänder wieder ausgeglichen. Obwohl die üblichen 20 Baht für drei Räucherstäbchen, eine Blume und eine kleine Kerze für die Einheimischen viel Geld ist, wird dies gerne ausgegeben, da dies vor allem nach dem Glauben das Karma verbessere. Gelegenheiten für weitere Geldspenden gibt es nur allzu oft und die meist transparenten Geld-Kästen sind reichlich gefüllt. Erawan-Museum
Bei „offiziellen“ Sehenswürdigkeiten und Museen wird zum Eintrittspreis nicht selten zwischen Einheimischen und „Foreigners“ unterschieden. Mit dem dreifachen Entgelt ist zu rechnen, kann auch bis zum fünfachen Eintrittspreis gehen. Wer dies als Abzocke versteht, sollte vielleicht den Standpunkt mal umkehren. Der Höchstpreis für einen Eintritt meiner Besuche lag bei etwa umgerechnet 5 Euro, in diesem Fall für Thailänder bei ca. 1 Euro. Fünf Euro waren nicht umverschämt viel und der Eintrittspreis für Thailänder im Verhältnis zum niedrigen Einkommen der Einheimischen nur fair vergünstigt, fertig. Der dreiköpfige Elefant des Erawan Museums ist ein schönes Beispiel mit welch teilweiser „Gigantomie“ die Statuen und Symbole errichtet werden. Das Bild kann die Relation nur teilweise wiederspiegeln. Dreiköpfiger ElefantAllerdings erahnt man die Größe des Gesamtgebildes wenn man wie im folgenden Foto im Bauch des Elefanten steht. Ein klimatisierter Tempelraum der über eine Wendeltreppe durch das hintere rechte Bein des Elefanten erreichbar ist. Im Untergeschoss des Statuen-Sockels befindet sich ein Museum welches die Entstehung und den Aufbau des Dreikopf-Elefanten schildert. Darüber hinaus sind noch seltene historische Ausstellungsstücke und dessen Herkunft zu bewundern. Eine Führung durch das Museum kann ebenfalls gebucht werden, allerdings wird dies in der thailändischen Sprache gehalten. Sämtliche Ausstellungsstücke sind allerdings in englischer Sprache beschildert. Natürlich dürfen für die Besucher der Anlage die „lebendigen“ Attraktionen nicht fehlen. Traditionelle ThailänderinnenTraditionell gekleidete Thailänderinnen, die in diesem Fall eine reine Präsenz ausübten, sowie willige Helfer, die einem bei der „Zeremonie“ die drei am Eingang gekauften Blumengestecke in der richtigen Reihenfolge dem kleinen Dreikopf-Elefanten-Modell an den Rüssel zu hängen. Gegen ein kleines Entgelt natürlich, 20 Baht (ca. 50 Cent) wären da schon sehr reichlich. Das Erawan-Museum kann mit seinen umliegenden Anlagen und Gärten gut und gerne auch als Tagesausflug zur Erholung und zum „Baumeln“ lassen besucht werden. Für Essen und Trinken ist gesorgt, viele Details in versteckten Winkeln sorgen immer wieder für Überraschungen.
Wer sich für längere Zeit in Bangkok aufhalten will, braucht sich nicht um Abwechslung und Vielfalt zu sorgen. Alleine die Dimension von ca. 12 Mio. Einwohnern läßt erahnen wie weitläufig die Straßen und Areale sein können. „Nur mal schnell“ zwei, drei Straßen weit im Kreis spazieren gehen kann im Bereich der Soi Sukhumvit schnell mal 15km Fußmarsch ergeben. Für mich war die Straße Sukhumvit eine „Hauptader“ zum fast täglichen Ausschwärmen und für die Orientierung in der Stadt. Der Bereich Sukhumvit – Thong Lo ist mir ganz gut gelegen. Nicht zu weit vom Zentrum und mit großartigen Anschlußmöglichkeiten für weitere Ziele und Anlaufstellen. Wem die Füße nach mehreren Kilometern schmerzen, kann zu jeder Zeit in ein Taxi, ein Bus, ein Tuktuk oder bei Reichweite den Zug, die BTS-Linie nutzen.Lachender BuddahDa diese Zugverbindung aus einer Hauptstrecke und einer Nebenstrecke mit Umstiegsmöglichkeit Haltestelle Siam besteht, ist der Kauf der Fahrkarte völlig unkompliziert. Der Plan hängt an jedem Ticket-Schalter aus. Einfach die Zielhaltestelle wählen, die Angegebene Ziffer (Zone) wählen und schon wird der Preis angezeigt. Nach Münzeinwurf hat man schon das Ticket in der Hand. Mit 4 Zonen und 40 Baht (ca. 1 Euro) „relativ“ teuer gegenüber den anderen Verkehrsmitteln. Jedoch besteht kein Risiko im Verkehrsinfarkt stecken zu bleiben. Viele Sehenswürdigkeiten sind in den abgehenden Seitenstraßen der Sukhumvit zu finden. Eine schnelle Info in den Internetseiten und schon kann die Reise losgehen. Den „gemütlichen“ und lachenden Buddah hatte ich bei einer solchen Gelegenheit entdeckt. Eine größere Tempelanlage, geradezu zugestellt mit künstlerischen Marmor-Statuen der religiösen Themen, sowie historische Persönlichkeiten. Ich denke dieser lachende Gold-Bauch kann auch dem grimmigsten Gesellen zumindest ein Lächeln heraus locken. Vielleicht soll dieses breite Lachen auch die Baht-Münzen der Besucher herauslocken. Die rote Farbe an der eckigen Öffnung ist nicht umsonst abgeplatzt. So kann doch Jeder sein Geschick mit dem Fern-Einwurf von Münzen übern….Unübersehbar ist der chinesische Einfluß aus vergangenen Zeiten. Die Figuren sowie die zahlreichen chinesischen Schriftzeichen verdeutlichten dies sehr klar. Bewundernswert auch das Vertrauen in die Besucher. Diese Statuen sind für Jedermann frei zugänglich, ja sogar berühren kann man sie, zwischen ihnen durchgehen und sie von jeder Seite hautnah betrachten. Ich vergleiche dies mit der Situation in so manchen deutschen Ausstellungen, wo zumindest eine Abschrankung vor zu großer Näherung angebracht ist. Mutwillige Schmierereien oder gar Beschädigungen konnte ich nirgends entdecken. Für weitere Entdeckungs-Reisen per Fußmarsch ging es durch die Hauptstraßen wie Ekamai, Petchaburi und Ramkahaeng. Jeweils „elend“ lange Straßen, per Straßenkarte in Reichweite schnell unterschätzt, allerdings wieder zu jeder Zeit umsteigbar in einer der stets präsenten Verkehrsmittel. Statue Ekamai SoiIch rate jedoch auf dem Fußweg gegen den Verkehr zu laufen, da nach meiner Erfahrung der Verkehrsfluß nicht ins Stocken gerät. Mit der Fahrtrichtung zu laufen verlockt die meisten Taxifahrer zu einem Stopp, bzw. zu einer extremen Langsamfahrt nebenher. Er ist ja schließlich um dich „bekümmert“ und will einen sofort in „Obhut“ nehmen. Was mir allerdings ein Rätsel ist, warum man viel häufiger vom Thailänder angesprochen wird, wenn man seine Kamera um den Hals hängen hat, anstatt sie „versteckt“ in der Tasche oder im Rucksack zu tragen. Aber egal, das Gespräch ist mir stets sehr willkommen, also Kamera immer sichtbar….da ich genau zur Zeit der Fußball-WM außer Landes war, wurde ich so stets vom letzten Spielergebnis der Deutschen Mannschaft auf offener Straße informiert…und die Thailänder wußten bestens bescheid… „Yöramann – good football…“.Thailänder
Mir wurde auch gesagt es wäre selten, dass ein „Farang“ die Kanalboote als Verkehrsmittel nutze. Da wäre zu viel Furcht. Kann ich allerdings nicht verstehen. Ok, nach „deutschen Regeln“ wäre das Ein- und Aussteigen „viel zu gefährlich“. Muß man sich doch glatt am Seil festhalten und je nach Lage zwischen 20cm und einem halben Meter ins Boot springen. Jetzt weiß ich aber dass die Fähigkeit zum Schwimmen in Thailand alles andere als selbstverständlich ist und zu Stoßzeiten sind die Boote proppen voll. Dafür werden sie zum Berufsverkehr doppelt und dreifach frequentiert eingesetzt. Einer ist immer gekommen, wo ich mich noch irgendwie reinquetschen konnte. Die mögliche Wegstrecke per Boot ist sehr weit. Hauptziele waren meist Bankapi Pier, über Khlong Tan Pier bis Pratunam. Nach kilometerweiten Spaziergängen war das Boot mein Favorit zur Rückkehr an meinem Aufenthaltsort. Die Fahrt über 10 Stationen kostet so um die 15 Baht, also um die 40 Cent, was will man mehr? Wer genau weiß wohin er will, sagt dies dem umherlaufenden Kassierer, ansonsten wird vom „Farang“ der Höchstpreis verlangt, um die „satten“ 60 Cent. Obwohl ich ein guter Schwimmer bin, würde ich nur sehr unfreiwillig im Kanal baden wollen. Dieser ist selbst bei zugehaltener Nase noch im Himmel riechbar. Das Wasser fließt nur sehr langsam und ich bin mir sicher, dass dies auch das „Auffangbecken“ für kanalisiertes Regenwasser aus den Straßen sein muß. Bei dieser Gelegenheit wird offensichtlich viel mitgespült. Selbst viele Thailänder hielten sich während der Bootsfahrt eine kleine Flasche Duftwasser unter die Nase.
Ein weiteres Ziel zur finalen Woche war der Nord-Westen in der Region von Kanchanaburi. Der Begriff „Die Brücke am Kwai“ ist durch einen Hollywood-Film sehr berühmt geworden, obwohl die Roman-Verfilmung nichts mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun hat. Die Brücke am Fluß Kwai (oder auch Kwae) ist ein Teil der sog. „Death Railway“. Der Hintergrund ist die Errichtung der Zugstrecke von Thailand über den „3 Pagoden Pass“ bis Myanmar durch Kriegsgefangene aus England, USA und Australien. Die damaligen japanischen Besatzer werden übrigens heute als „ehemalige Gäste“ im Land bezeichnet! Durch den Bau der Strecke sind sehr viele Zwangsarbeiter durch Erschöpfung, Krankheit und Hunger zu Tode gekommen. Das Museum in der Stadt Kanchanaburi ist für Interessierte direkt ein Pflichtbesuch. In originalen Nachbauten der spärlichen Gefangenen-Unterkünften sind sehr viele Bilder, Fundstücke und Tafeln für Hintergrundinformationen ausgestellt. Die Brücke am Kwai wird heute noch von der Königlichen Thailändischen Bahn befahren. Sie darf sogar per Fuß überquert werden, auf eigenes Risiko allerdings. Die Brücke ist gegen Stürze in die Tiefe in keinster Weise abgesichert.
Noch weiter im Nord-Westen, nur noch wenige Kilometer von Myanmar (oder Birma, Burma) entfernt, liegt die abgeschiedene Region von Sankhlaburi. Die Region am Fluß Kwai ist ein Naturschutzgebiet (Resort) und für Erholungssuchende voll ausgestattet. Auf dem Wasser schwimmende Bungalows für ca. 1000 Baht per Nacht, Rundfahrten auf dem Fluß und Spaziergänge durch Natur pur bieten für den Urlauber genügend Abwechslung. Das Wasser ist zum Baden voll und ganz geeignet. Die Natur scheint allerdings wie unberührt zu sein. Dichte Bewaldung, Bambus ohne Ende und ausgewiesene Trampelpfade laden für „Dschungel-Durchquerungen“ ein. Das Wetter ist gegenüber Bangkok und dem Osten des Landes auffällig frischer, sobald die Wolken am Himmel die Sonne verdecken. Die gebirgige Region mit ca. 400m Höhe über dem Meeresspiegel dürfte wohl der Hauptgrund dafür zu sein. „Frischer“ heißt allerdings nicht „kalt“, und wehe die Sonne kommt wieder zum Vorschein…Schon direkt „berühmt“ ist die Holzbrücke zu einem Dorf der Volksgruppe der „Mon“. Die Brücke wurde gebaut zum Symbole der Aussöhnung mit den Mon. Dieses Volk aus dem Myanmar stammend hat es durch Hartnäckigkeit geschafft, die Unabhängigeitsbestrebungen gegenüber Myanmar durchzusetzen. Nach vielen Jahren der Unruhen wurde deren Autonomie letztendlich akzteptiert und anerkannt. Die Holzbrücke wird durch zahlreiche Spenden restauriert und gegen Zerfall in „Schuß“ gehalten. Gerade zu meiner Besuchszeit war in Thailand ein Feiertag, also für die Berufstätigen inkl. Fenstertag ein verlängertes Wochenende. Dies war für viele Thailänder der Anlaß in dieser Region ebenfalls nach Erholung zu suchen. Die Brücke führt geradewegs in das Dorf der Mon, schon an einigen Häusern am Ufer entlang vorbei. Die Besucher erfreuten sich an der Aussicht und die Mon-Bewohner lagerten in ihren Gärten und erfreuten sich an den Besuchern…

Das Ärgerniss am Münchener Flughafen
Eigentlich kein „Weltuntergang“, aber für einen Flughafen der sich „international“ nennt schon ein dicker Hund.
Ich bin zurückgekommen aus einem Land, dessen Sprache ich nicht verstehe, über den Zwischenstopp Flughafen Dubai. Weder auf dem Flughafen Bangkok Suvarnabhumi, noch in Dubai hatte ich irgendwelche Probleme zur Orientierung wohin ich gehen, an welchen Schalter ich mich wenden muß. In „nur“ 35 Minuten vom Flughafen per S-Bahn zur Münchener Innenstadt ist in Ordnung, allerdings nur wenn man auch die S-Bahn am Münchener Flughafen erreichen kann. Genau hier lag das Problem. Es gibt zwei „Inseln“ die per Rolltreppe nach unten zum S-Bahnhof führen. Die erste davon war ganz offensichtlich nicht benutzbar. Die Bauarbeiter und Monteure waren ersichtlich am Werk. Also die zweite Rolltreppe ansteuern, diese war durch die Nähe leicht auszumachen. Der erste Blick verriet zwar, daß auch dort sich die Rolltreppen nicht bewegten, aber der zweite Blick war der überklebte Hinweis der „Einbahnstrasse“ zur Rolltreppe, die Türe war ebenfalls offen. Ergo, nach unten gehen, wie die anderen auch schon. Die Überraschung kam allerdings am Ende. Die Glas-Schiebetüre öffnete sich schlicht nicht, sie war versperrt, nichts ging mehr. Die ganze Truppe mußte umkehren und wieder nach oben steigen. Die Ratlosigkeit war allen ins Gesicht geschrieben. Kein Hinweis, keine Sperre, keine Wegbeschreibung für einen alternativen Weg nach unten. Jetzt bin ich zwar Einheimischer und der deutschen Sprache mächtig, aber ich wußte auch keinen anderen Rat mehr als zum Info-Stand zu gehen. „Wo kann ich zur S-Bahn gelangen?“, die Antwort kam in etwa so rüber, als müsste ich mich für meine „blöde“ Frage entschuldigen. Zumindest funktioniert noch der Lift „da hinten, hinter dem Glashäuschen“…
Also, „internationaler“ Flughafen, was unternimmt jetzt ein fremdsprachiger Gast aus dem Ausland? Kann es sein, dass mit der S-Bahn Nutzung gar nicht gerechnet wird, weil der ausländische Gast schon am Fahrkarten-Automat kapituliert? Es könnte alles viel unkomplizierter sein, im vermeintlich „ungeregelten“ Thailand geht es doch auch viel einfacher und für eine „dämliche“ Frage erntet man ein Lächeln….

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