Zurück im westlichen Gewühle – Nur nicht so bunt und unbekümmert

Der Tag X ist eingetroffen – Zurück im Alltag aber mit vielen bunten Erinnerungen

Die Zeit bleibt nicht stehen, schon gar nicht wenn man die Seele baumeln lassen kann und die Alltags-Hektik irgendwo in weiter Ferne ist.
Am Freitag frühen Nachmittag wieder in München eingetroffen, nach mehrstündigem Flug mit Zwischenstopp in Dubai. Das Gepäck bei der Rückreise sogar um 3kg leichter als bei Urlaubsantritt.
Die letzten Tage in Bangkok verbracht, im gleichen Hotel wie zu Beginn zur ersten Übernachtung.
„Natürlich“ wurden die Sehenswürdigkeiten und typischen Touristen-Hochburgen nicht ausgelassen. Nachdem ich die Tempel- und Palastanlagen gesehen hatte, war das keinesfalls eine falsche Entscheidung. Die unterschiedlichen und farbenfrohen Welten alleine in Bangkok entschädigen weit über den teilweisen „Nepp“ der Händler gegenüber den Touristen hinaus. Dabei schmerzt es nicht wirklich, wenn die frische Kokusnuss nun umgerechnet 40 Cent, statt „Einheimischen-Preis“ von 20 Cent kostet. Dass die Einheimischen zu vielen Einrichtungen teilweise gar nichts bezahlen müssen, wo dem „Farang“ bis zu 100 Baht (ca. 2,25 Euro) „abgeknöpft“ werden, ruft bei mir auch nicht gerade den Neid hervor.
Wenn man einmal die allgemeinen Lebenshaltungskosten dem durchschnittlichem Einkommen in Thailand, vor allem in Bangkok gegenüberhält, ist das durchaus gerechtfertigt.

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Bangkok ist laut, der Straßenverkehr überfüllt, der „Kanal stinkt“, die Wege teilweise die reinsten Irrgärten, aber bunt, voller Leben und im wahrsten Sinne des Wortes voller lächelnder Gesichter.
Meine Spaziergänge durch die verschiedensten Winkel Bangkoks, teilweise bis zu 6 Stunden am Stück, zeigten mir fast ausschließlich neben den erstaunten Augen, lächelnde und auch grüßende Bewohner der Metropole. Selbst in den abgeschiedensten „Verstecken“ hatte ich nie das Gefühl, ein potentielles „Opfer“ darzustellen, das es nur auszunehmen gilt.
Es dauerte etwas bis ich herausfand, doch lieber auf der anderen Strassenseite zu marschieren, dem Strassenverkehr entgegenzublicken. Nicht nur aus der Gewohnheit heraus, die Fahrzeuge im Auge zu behalten, sondern um das Hupkonzert zu halbieren. Die Taxi-Fahrer waren so sehr um mich „umsorgt“, dass Sie stets um mich bemüht Ihr Tempo verlangsamten und mich mit Hupen zur Mitfahrt motivieren wollten. Kamen Sie mir jedoch entgegen, also die völlig falsch Richtung marschierend, war ich geradezu „unsichtbar“, dafür waren die Moped-Taxis etwas flexibler, die haben mich niemals übersehen…..
Für den Thailänder „tickte“ ich wohl eh nicht so ganz richtig oder war schlicht maßlos „geizig“, ein „Farang“ halt. Wer geht denn solch weite Strecken zu Fuß, wenn doch mit dem Taxi, dem Moped, dem Tuk-Tuk, dem Mini-Bus, dem Stadt-Bus, dem Flußboot, der Railway…mitgefahren werden kann. Obwohl doch Monsum-Zeit war und sich fast stets bewölkter Himmel über Bangkok befand, herrschten über 30°C. Kein „vernunftbegabter“ Thailänder macht auch nur mehr als 200 Schritte, wenn eine Mitfahrgelegenheit besteht. Kann ich durchwegs verstehen. Hätte ich eine Möglichkeit gehabt, meine Kleidung ohne Aufsehen in Bangkoks Strassen irgendwo zu wechseln, dann wären mindestens zwei Komplettausstattungen im Rucksack dabei gewesen. Am Ende meiner Touren klebten meine Shirts auf dem Körper wie frisch aus dem See getaucht.

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Das Fazit steht fest: Es wird nicht lange dauern, dann bin ich wieder auf Achse.
Ob in Bangkok, oder im grünen „Nirgendwo“, ob im Blechgewühle der überfüllten Strassen oder beim Zuckerrohr-Naschen im Isaan, die bunte Welt Thailands, ausserhalb der abgeschlossenen Touristen-Zentren, ist wie ein Magnet…..den ersten Blick für die nächste Flugbuchung habe ich schon hinter mir….

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