Wer bekommt den Wurm? Der Vogel mit dem größten Schnabel!

Einzelkämpfer im Internetmarketing – Still und leise oder als Marktschreier

Was für den „konventionellen“ Shop auf der Strasse gilt, das gilt im übertragenen Sinne auch für das Internet-Marketing. Was man(n) nicht kennt, da geht auch keiner hin.
Ein einsamer Kiosk, mitten im Dschungel Amazonas‘ wird wohl nur per Zufall entdeckt werden können.
Der Kioskbesitzer freut sich über den Zufallskunden und was hat er anzubieten? Tropenpflanzen…

stats-olliduOb ein Verkauf über die Bühne geht oder nicht, das liegt wohl auf der Hand.
Kein Mensch kennt diesen Kiosk und mitten im Urwald Orchideen und Palmen anzubieten ist wohl die schlechteste Idee neben einer Programm-Zeitschrift vielleicht….

Bessere Karten hat der Kiosk-Besitzer zumindest wenn da schon ein paar Hinweis-Schilder aufgestellt sind, Wegweiser und Richtungsführer.
Schlicht und einfach Reklame und Werbung.
Die „Laufkundschaft“ nimmt zumindest schon mal Kenntniss, aber das Interesse für Palmen
und Exotik-Pflanzen wird wohl dennoch sehr begrenzt sein. Die Einsamkeit ist vorprogrammiert.

Die Idealvorstellung:
Kiosk mitten im Dschungel, im Angebot Fresspakete, Trinkwasser und Macheten.
Werbeschilder zwischen der nördlichen Beringstraße und dem südlichsten Feuerland…
…zumindest für den Anfang…
Im engeren Umkreis zum Kiosk Hinweise auf Überlebenpakete im Verkaufsprogramm und
außerhalb ein Angebot für „Abenteuer-Urlaub im Dschungel“ mit garantierter Verpflegung.
So ganz nebenbei im Sortiment noch Fotoapparate, Kompass, Literatur für essbare Pflanzen und meinetwegen noch eine Survival-Anleitung…hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wer den Horizont erreichen will, der muss seine (persönlichen) Grenzen überwinden!
Einzelkämpfer im Internet-Marketing werden auf Dauer immer in einem gewissen engen Bereich bleiben, dies Betrifft Affiliates ebenso wie die Betreiber von Online-Shops, egal ob eigene Produkte angeboten werden oder die von Partnern.

Erfahrungen im Vorfeld zu sammeln, vor allem als kompletter Neueinsteiger in die Welt des Internet-Marketings, ist eine wichtige Voraussetzung. Es gilt nicht nur die speziellen „Gesetze“ kennenzulernen, sondern auch das Wissen über „Wie, Was und Wo“ auszuweiten. Die grundsätzlichen Dinge im Handwerk.

Nun ist es nicht selten, dass einige Webmaster über so viel Selbstvertrauen verfügen, dass sie mit einer fast kompletten „Bannerwüste“, fast ohne sinnvollen Inhalt, in der Öffentlichkeit auftreten, als hätten sie das Rad neu erfunden. Da werden in anderen Blogs Kommentare hinterlassen, teilweise sogar provokativ (was eigentlich gut ist), in Foren ausgetauscht und in News gepostet, dass es nur so raucht.
Die Aufmerksamkeit haben sie auf jeden Fall auf ihrer Seite – Ein dicker Pluspunkt!
Allerdings möchte ich nicht die Analyse der Webseiten-Statistiken übernehmen wollen….
Ein Großteil der Besucher wird wohl schneller wieder verschwunden sein, als bis der letzte der
84 Banner auf der Startseite geladen ist….Macht nicht viel Sinn.

Fast ebenso wenig Sinn ergibt eine inhaltliche Top-Webseite ohne Besucher.
Jedem SEO ist bekannt, das eine blutjunge Webseite, kurz nach Neuerscheinung von den grossen Suchmaschine gerne aufgenommen und gleich mal an den oberen Positionen im Index gesetzt wird….in aller Regel jedoch für kurze Zeit. Dann ist erst mal ein stufenweises Abrutschen angesagt.
Die erste „Besucher-Schwemme“ ebbt rasch wieder ab.
Genau da liegt der Haken. Einfach eine Webseite zu erstellen, sie nicht mehr zu pflegen, sprich dynamisch zu halten, den Inhalt unverändert zu lassen, endet nicht selten sehr bald im sog. „Sandkasten“…
…irgendwo auf der 40-sten Seite aufwärts im Such-Index.

Passende Keywords zum Seiteninhalt, abgestimmt mit dem Suchaufkommen der Internetnutzer ist die eine Seite der Medaille. Bekanntheitsgrad durch Linktausch, eigene (unikate) Artikel in diversen Foren und Nachrichten-Seiten die andere. Den PR der Seite zu steigern ist für viele ein „Sport“, für die anderen eine Notwendigkeit und für nicht Wenige sogar relativ egal.
Mir persönlich ist eine Seite mit PR1 und 1000 Besucher am Tag lieber als eine Webseite mit PR4 und 50 Besuchern. Genau diese Situation kommt sogar relativ häufig vor.

Meine Meinung: Wer Qualität liefern kann, der darf auch „Marktschreier“ sein!
Wenn die Qualität stimmt, die Webseite genau das liefern kann, was der „Bedürftige“ im Internet sucht, die großen Suchmaschinen „gnädig“ gestimmt sind, dann ist zurückhaltendes Marketing gewiß der falsche Weg. Hat sich der erste Erfolg merklich eingestellt und die Gründe nachvollziehbar sind (Tracking und Analysen sind nicht lästig, sondern absolut notwendig!!!), dann aber rann an die Öffentlichkeit!

„Wer nicht wirbt, der stirbt!“ – Wie war der Satz ist!

Das Nest ist voller Vögel und der Wurm landet in der größten Klappe.

…und weiter geht’s… top

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