Strategien der Problemlösung – Bewältigung Zukunftsangst – Ein neues Feld

Probleme tun sich jeden Tag auf – (Un-) Sicherheit für die Zukunft


Jeder kennt es, fast jeder hat es, mehr oder weniger – Angst vor der Zukunft und das Ungewisse. Dieser Artikel stellt kein Problemlöser für Zunkunftsängste und eine Anleitung zur Bewältigung der Unsicherheiten des Alltags dar, sondern meine eigenen Gedanken zum Thema Zukunftsangst.

Die Gründe für Zukunftsängste sind so vielfältig wie der Mensch selbst, aber in der geschlossenen Gesellschaft liegen die Schwerpunkte meist auf einem gemeinsamen, zumindest sehr ähnlichen Nenner. Einsamkeit ist ein Stichwort, finanzielle Schwierigkeiten ein anderes. Die Furcht vor der Zukunft, was kommen kann, oder was kommen könnte und was so manch Betroffener kommen sieht.
Den Teufel an die Wand zu malen, war allerdings noch nie ein gutes Rezept. Das schürt die Zukunftsangst nur noch mehr. Die sich selbst erfüllende Prophezeiung tritt öfters ein, als man glauben mag. Aber aus Unsicherheit sollt möglichtst eine Zukunfts-Sicherheit werden.

Die „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ ist nicht nur ein Sprichwort, sondern weit mehr als nur graue Theorie. Zukunftsangst spielt sich ausschließlich im eigenen Kopf ab. Schwarzsehen oder „think pink“ sind die fundemantalen Unterschiede, ob die Zukunft mit Gelassenheit oder mit Furcht erwartet wird.
„Was der Bauer nicht kennt, das mag er nicht…“. Dieser Leitspruch hat ebenfalls einen dicken Kern an Wahrheit. Wer aber diesem Leitsatz folgt, bleibt am Ende ebenfalls auf der Strecke. Etwas neues probieren, Unbekanntes wagen, nach dem Hinfallen einfach wieder aufstehen und weiter machen. Etwas „no Risk, no fun – no risk, no advance“.

Den Ursprung der Zukunftsängste zu erkennen, ist nicht nur ein guter Ansatz, sondern eine Voraussetzung, das Problem an der Wurzel anzupacken. Für Einige ist es ein Leichtes, die Ursachen der der Zukunftsangst zu erkennen, oft genügt ein Blick nach Hinten. Meist sind die Auslöser einer Angst vor der Zukunft noch schwellende, akute Probleme. Einige Gespräche mit Bekannten und Verwandten habenallerdings ergeben, dass auch oft das Unbekannte in der Zukunft die Ängste auslösen kann. Die Antwort auf die direkte Frage über das Warum, gründet relativ selten auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, obwohl da mit Sicherheit im „Hinterkopf“ ein gewichtiger Grund sein Unwesen treibt. Dieser Grund sollte erst Mal ans Tageslicht gebracht werden.

Das Leben ist nicht so flach wie der Übergang Schleswig-Holsteins in die Ostsee, sondern es gibt Berge und Täler, die es jedes Mal zu überwinden gibt. Der Abstieg ist einfacher als der Aufstieg, wer runtergefallen ist, dem „tut es sauweh“ und der erneute Anlauf erfordert noch mehr Überwindung. Wer allerdings unten im Tal verbleibt, befindet sich zu jeder Zeit im Schatten ab, also hoch auf den Berg, ab in die Sonne.

Klingt alles recht leicht und spielerisch. Nach dem Hinfallen „einfach“ wieder aufstehen, stimmt, aber es ist ein großer Unterschied worin man umfällt. Im „gemachten Nest“ oder in der „Mülltonne“. Im Ersteren fällt das Aufstehen sehr viel leichter….

Ich sehe da im Alltag oft zwei Kategorien. Die Einen müssen um jeden Krumen in Ihrem Leben kämpfen und zur Ader gelassen werden. Das Erreichen einer jeden kleinen Etappe bis zum Ziel, ist voll mit Hindernissen und Hürden. Die Anderen bekommen scheinbar allesin den Schoß geworfen. Ob das Telefon klingelt weil der Nachbar meldet, dass das Auto beschädigt wurde und der Fahrer auf und davon ist, oder die Lotterie-Zentrale den geknackten Jackpot meldet…ein diverser Unterschied, zwar krass, aber im Kern steckt der Sinn. Die einen leben unter einem „Sterntaler-Himmel“, die anderen müssen eine ständig angekettete Eisenkugel mit durchs Leben schleppen. Egal welche Richtung sie einschlagen, es ist immer schwer und mühseelig. Allerdings denke ich, fängt das ganze „Spiel“ im Kopf an und genau da muß der Hebel angesetzt werden.

Jedoch gilt generell, sich mit seinen Problemen zu isolieren, die Ängste alleine auszukämfpen, ist meist ein Strudel ohne einem Entkommen. Das kann auf die Dauer nicht gutgehen. Ob arm oder reich, in diesem Fall gibt es keine Unterschiede.

Sich jemanden anzuvertrauen, einem Bekannten oder Verwandten, oder auch völlig anonym zum Austausch mit Gleichgesinnten. Einfach gegenseitig Ratschäge und Erfahrungen austauschen. Das ist allemal sehr viel mehr wert, als an die weiße Wand zu starren und doch nur schwarz zu sehen. Klingt alles ziemlich nach „Zweckoptimismus“, ist es aber nicht. Zukunftsangst ist ein Thema welches nach meiner Meinung eigentlich Jeden treffen kann, ob jung oder alt, ob klein oder groß, arm oder reich, heute oder morgen…

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… und weiter geht’s …

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