Professionelles Bloggen erfordert auch professionellen Einsatz

Ohne Fleiß kein Preis – Das gilt für das Bloggen wie für alles andere auch

Eine Binsenweisheit, aber auf keinen Fall eine inhaltslose Floskel. Immerhin zähle ich nicht mehr zu den „blutigen Anfängern“, wenn auch nach meinem Geschmack sehr spät angefangen, da die „großen Themen“ schon längst von den inzwischen großen Seiten abgegrast sind. Dennoch kann ich auf sehr eindrucksvolle Erfahrungen zurückgreifen, die mir sehr klar verdeutlichen, dass „von Nix auch Nix kommt“. Immer wieder stoße ich auf Blog-Seiten die vollkommen verwaist sind. Wenn ich ehrlich bin, sollte ich auch zwei Seiten entweder aufbeleben oder vollends schließen.

Bloggen heißt schreiben, schreiben, schreiben...
Bild: Michael Hänsel / pixelio.de

Als Vollzeit-Berufstätiger mit mehr Überstunden als „erforderlich“ kann man sich sehr schnell ausrechnen, wieviel Zeit für das Internet-Geschäft noch bleibt. Der Tag hat nur 24 Stunden, das Wochenende sollte eigentlich auch dazu dienen, um den Kopf mal frei zu halten oder die Nase wieder etwas in eine andere Umgebung zu bringen. Dennoch ist die Motivation, der Spass, die Lust an „Machen und Tun“ größer als vielleicht die Vernunft. Das Bloggen kann als Hobby, als „Semi-Professionelle“, oder auch als „Voll-Professionelle“ Aufgabe durchgeführt werden. Bloggen als Hobby und Freizeitbeschäftigung erfordert nicht unbedingt einen Aufwand, der mit hohen Einbußen von anderweitigen Freizeit-Tätigkeiten zu rechtfertigen wäre. Der weitere Schritt zum ernsthaften Bloggen fordert allerdings seinen Tribut.

Als Blogger braucht man nicht unbedingt lange darauf zu warten, bis die ersten „Pingbacks und Trackbacks“ eintreffen, vor allem diverse sinnlose Kommentare, die eh meist vom Spamfilter abgefangen werden. Allerdings nutze ich dies als Gelegenheit, um die Webseite in Augenschein zu nehmen, die mit einem Kommentar oder einem Trackback verlinkt werden wollte. Immer wieder treffe ich auf geradezu „lustlos“ gestaltete Blog-Seiten, die im kostenlosen Standard-Template verblieben sind und in denen teilweise nichtmal die erste Installationsseite abgeändert worden ist. Viele Webmaster stehen im Glauben Quantität bringt mehr als Qualität. Ich bin dennoch der Auffassung, dass zwei oder drei aktuell und qualitativ hochwertige Blogs mehr bringen als 20 parallel laufende Blog-Projekte, die mehr oder weniger reine RSS-Sammelseiten darstellen. Der Kalender oder das Archiv dieser Seiten zeigt die anfängliche Motivation und dann das plötzliche abflauen der Neueinträge. Danach folgen sporadische Neueinträge oder lediglich die besagten RSS-Kopien die von anderen Blog-Seiten „ausgeliehen“ worden sind.

Ich konzentriere mich auf derzeit drei Webseiten, die möglichst täglich gepflegt, bzw. mit neuen Berichten und Artikeln versehen werden wollen und auch sollten. Dieser Blog hier ist nicht das „Musterbeispiel“ was ich meine, die monatlichen Einträge sprechen für sich, die Konzentration liegt allerdings auf andere Themen und nicht unbedingt auf der „Selbstdarstellung meiner Person“. Ein neues Projekt ist im Begriff einen kräftigen Schub nach vorne zu erreichen. Ein neues Thema, eine neue Seite, ein neuer Name und vor allem die neue Erfahrung im Team zu arbeiten. Der neue Blog zeigt eine neue Qualität, vor allem durch die Besetzung mit hochqualifizierten Spezialisten und professionellem Journalismus. Dieser Schritt ist mit Sicherheit der richtige Weg und vor allem ein riesiger Schritt nach vorne, der mein angestrebtes Ziel noch viel klarer und deutlicher erscheinen läßt.

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