Leere Versprechungen – Der Schuß geht nach hinten los – Provider-Story

Wer einem Honig um den Mund schmiert – Provider-Versprechungen

Letztes Jahr, so um den Anfang November 09, erhielt ich ein Schreiben von meinem Internet-Provider, dass mein Anschluss sehr „zeitnah“ direkt angeboten werden könne und der Festnetz-Bezug von der dt. Telekom nicht mehr nötig sei. Schön und gut. Mir war das Schreiben schon aus dem Grund nicht ganz geheuer, weil das Datum sehr „zeitnah“ zu meiner beginnenden möglichen Kündigungsfrist eintraf. Allerdings wäre ein „Update“ meiner Fritz-Box nötig. Dieses Update war ein komplettes Firmware-Update, sämtliche Einstellungen gingen verloren, inkl. Zugangsdaten und meine internen Port-Freigaben. Schön und gut, gesagt und getan. Jetzt neigt sich der Januar 10 so langsam zu Ende und bis heute hat sich nichts getan. Die monatliche Rechnung der Telekom ist erst heute wieder bei mir eingeflattert….
Beinahe hätte ich auch meinen Provider auch fristgerecht gekündigt, da mir ein Angebot vorlag, mit dem ich das Verhältnis Kosten-Nutzen noch verbessert hätte. Ein Anbieter mit der Kombination Fernsehen und Internet über Kabelweg hatte schlicht das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Da mir die Umstände ohnehin einen Kabelanschluss diktierten, um fernsehen zu können, mal vom DVB-T abgesehen, bestellte ich prompt das Kombi-Paket zum Jahreswechsel. Der Internet-Check und die Zusage des Vertreters über die Zugangsmöglichkeit in meinem Wohngebiet waren der letzte Anstoß zum Providerwechsel…
Auch schön und gut. Es dauerte nur zwei Tage, als mich der Vertreter anrief um mir mitzuteilen, dass Internet leider nicht möglich sei, technisch nicht machbar. Allerdings könne ich ohne Probleme digitales Fernsehen in Anspruch nehmen. Wunderbar….
Das entspricht genau entgegengesetzt dem Verhältnis Internet- TV-Nutzung.
99% Internet – 1% TV…
Wenn die Flimmerkiste (noch ein Röhrengerät) 5 Stunden in der Woche läuft, dann war’s schon viel. Ab und an mal was Interessantes kucken…

Zwei unterschiedliche Provider, beide um ihren Vorteil bedacht, beide mit einem Topf Honig im Gepäck, beide mit Seifenblasen-Stories, beide kleinlaut wenn’s zur Sache geht und beide mit den Achseln zuckend bei Nachfrage zur Lage.

So was spricht sich allerdings herum, wie hier zum Beispiel. Der Anbieter des Kabelfernsehens mit Internet dürfte wohl den meisten bekannt sein, mein augenblicklicher Anbieter hat die Quersumme 2…
Dieses Jahr werde ich „wohl oder übel“ doppelgleisig fahren müssen, sprich Provider und Festnetz-Anschluss von der Telekom. Zum Jahresende hin sehe ich mich allerdings ganz sicher nach einer Alternative um, wobei mir ein Anbieter mit einer monatlichen Kündigungsfrist wohl eher gelegen kommt, da dies leichter mit einem (großen) Umzug in Einklang zu bringen wäre…

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