Es wird kalt – Alle heizen und die Preise sollen steigen

Früh dunkel, spät hell – Depressionen im Herbst – Auch im Geldbeutel

Wer den grauen, verregneten, windigen und kalten Übergang vom „Goldenen“ Oktober in den November, sprich Herbstanfang wirklich mag und ihn geniessen kann, der darf mir ruhig einen deftigen, überzeugenden und auch „Goldenen“ Kommentar hinterlassen.
Ich bin gespannt, ob ich mich umstimmen lassen kann, ich bin mir sicher Nein!

Es ist wie „verhext“ und ich komme einfach nicht auf das Warum, ob da nicht vielleicht ein ganz
normaler natürlicher Rythmus dahinter steckt. Zu jedem Ferienbeginn steigen die Benzinpreise,
schon sehr komisch. Zu jeder Sommerverabschiedung steigen die Öl- und Gaspreise.
Die Stromkosten „sehen“ sich das ganze Treiben etwas an, um mit etwas Verzögerung kräftig
nachzutreten. Der Mensch schaut sich ja sehr viel von der Natur ab, um es in brauchbare Technik
umzusetzen, aber wird hier das Oachkatzl (Eichhörnchen) als Vorbild genommen?
Fleissiges Einsammeln von Nüssen um den Vorrat für das kommende Überwintern zu sichern.
Der Endverbraucher scheint ja eine große Menge an Nuss-Vorräten zu besitzen, die man einfach
mal so aus der Tasche ziehen kann, um ja auch heil in den nächsten Frühling starten zu können.
Die Natur gibt irgendwann keine Nüsse mehr her und das Suchen und Sammeln wird nicht mehr mit
Erfolg gekrönt sein.

Kann das ewig so weiter gehen? Der Strom-, Gas- und Heizölverbraucher schimpft zwar, aber hilft’s?
Immerhin hat die Bundesnetzagentur letztens festgestellt dass der Endkunde die schlichte
Preiserhöhung nicht mehr einfach so hinnimmt und sich rege an Vergleichen bedient, bzw.
einfach den Anbieter wechselt. Das Passiv-Verhalten, mal vom wortlauten Argumenten abgesehen,
war einmal und die Anbieter von Strom, Gas und Heizöl sollten sich hüten, einfach mal so ganz
nebenbei den Preis zu erhöhen. Wer Schlimmes denkt….Preisabsprachen sind unlauter…heisst es…

Eines muß ich eingestehen. Oft siegt die schlichte Faulheit. Ok, der Ärger ist groß wenn der
unliebsame Brief zu Strompreiserhöhung ins Haus flattert. Der Ärger ist dann besonders groß
wenn die Begründung auf der Ölpreis-Bindung und der globalen Preiserhöhung liegt….auf den
ersten Blick sehr seltsam wenn man gerade einen Stromanbieter gewählt hat, der mächtig
damit wirbt, seinen Strom überwiegend aus regenerierbaren Mitteln zu beziehen. Also ein
„Möchte-Gern-Öko-Strombauer“ ist, der viel Strom aus Wind- und Wasserenergie bezieht.
Soso, aber der Strompreis wird erhöht weil der Ölpreis steigt…tja.
Alles schön und gut, die Stimme hat versagt nach Schimpfen, aber geändert wird nix…

Das Schlimme ist nur, die Lage der Preisbindungen gibt dem Stromerzeuger recht!
Der Stromlieferant kann z.B. ausschließlich Strom aus Staudämmen erzeugen, aber die Preisbindung
liegt tatsächlich am Ölpreis. Im „Hintergrund rattern“ viele kleine Kraftwerke, die nur bei Spitzen-
zeiten eingesetzt werden, also wenn sehr viel Strom für kurze Zeit gebraucht wird.
In der Regel sind diesen kleinen „Hilfs-Kraftwerke“ mit fossilen Brennstoffen, sprich Gas und Öl
angetrieben. Und genau diese kleinen Kraftwerke bestimmen auch den Preis für den Rest der
„Stromerzeuger-Welt“ hier in Deutschland. Kommt denn keiner auf die Idee diese Regelung zu kippen?

Geld regiert die Welt, auch in dieser Branche. Wo es eine Lobby gibt, sei es Aktionäre oder
Funktionäre, die selber persönlich viele Anteile an einem Konzern haben, dann bleibt es eben so
wie es ist. Windkraftwerke sind ökologisch sauber, machen aber die bestehenden Aktienpreise
„kaputt“ wenn da wieder mal ein ganzes Windkraft-Feld hochgezogen wird. Viele Leute haben
etwas dagegen….Kräfte erzeugen Gegenkräfte…wo wir jetzt wieder bei der Natur sind….

Was bleibt dem Endverbraucher? Der kann nur indirekt den Markt regulieren, indem der Preis
zu Öl, Strom und Gas verglichen und zum günstigeren Anbieter gewechselt wird.
Die Verdrossenheit wie bei politischen Wahlen wird wohl eher ausbleiben, denn eine Preiserhöhung
ist „hautnah“ am Kunden und wird meist persönlich genommen. Die Initiative zu ergreifen fällt
sehr viel leichter wenn es um den eigenen persönlichen Geldbeutel geht…

„Es ändert sich ja doch nichts“ gilt hier nicht!
Auf geht’s: Strompreise vergleichenGaspreise vergleichenÖlpreise vergleichen !
Meine Heizkostenrechnung soll nicht deshalb sinken weil ich einen echten Nerz zu hause tragen will..

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… und weiter geht’s …

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