Ein Unglück kommt selten allein….

So mitten drin am Tippen und Schreiben, dann plötzlich gefrorener Bildschirm, ein paar Augenblicke später völlig rausgekickt….schwarzer Bildschirm und ein BIOS-Peep….neu booten. Was soll das? Zuerst ein wenig ratlos auf den Reset-Knopf gedrückt, aber das selbe Spiel begann von vorne. Netzschalter aus, ein paar Minuten gewartet und schon lief die Kiste wieder, für knappe fünf Minuten. Schwarzer Bildschirm…. Als ich die Kiste aus der Schreibtischbox gezogen hatte, fiel mir gleich die etwas höhere Temperatur am „Hinterteil“ auf. Mit der Taschenlampe reingeleuchtet und gleich gesehen, dass der Lüfter vom Netzteil wohl seinen Winterschlaf hielt. Kleinen Phasenprüfer (nicht nachmachen) reingesteckt (vorsichtig) und das Lüfterrad angestupst. Prompt lief das Ding wieder, allerdings war dann nach jedem Anschalten der Schraubendreher-Anwurf nötig.

Die kleinen Mucken hatte das (alte) Ding eh schon, vor allem nach dem überfälligen Aufrüsten mit mehr RAM. Die Überfälligkeit machte sich deutlich als ich im Katalog und im Internet bemerkte, dass meine passenden RAM’s gar nicht mehr erhältlich waren, zumindest nicht mit einwandfreiem Zusammenspiel der Board-Taktung. Wurschtegal, zwei Stangen RAM bestellt, eingesetzt und oft funktionierte der alte PC sogar schon beim ersten Start.
Dass es nicht lange dauerte, bis mein DVD-Brenner sein Leben beendete, war fast schon Programm. Mit vorbildlicher Konsequenz tat es mein zweites Laufwerk den Lemmingen gleich und veweigerte nur ein paar Tage später jegliche CD und DVD. So langsam wurde mir schon mulmig.

Zur Sicherheit lieber mal eine aktuelle Datensicherung, nur so als Vorsicht. Eine externe USB-Festplatte mit weiß-nicht-wieviel-Gigabyte Speicherplatz erleichtert die schnelle Datensicherung ungemein. Es kam also dann, wie es anscheinend kommen musste. Der Netzteil-Lüfter lief, die RAM’s merkten sich die Bits wie sie es sollten und doch….“brrrrz“. Aus. Windows meldete schweren Fehler an einer Systemdatei und froh unmittelbar ein. Reset. Dass jetzt nicht mal mehr das BIOS eine Festplatte am ersten IDE „Master“ erkannte, verursachte nur noch ein kleines Staunen. Programm ist Programm, wenn schon denn schon….
Nur mal zu Probe die Festplatte aus dem Bauch geholt, an einen externen IDE-USB Adapter gehängt und mit Notebook verbunden….siehe da, Platte rattert und kann ausgelesen werden.
Mir scheint da hat sich auf dem Mainboard wohl ein Supergau verbreitet.
Irgendwie hatte ich gar keine Lust, dem Fehler wohl an den Leib zu rücken. Da wäre eine Rundum-Renovierung nötig gewesen. Alle einzelnen Komponenten zusammen machen „Auge x Pi“ einen neuen Rechner, der sogar moderner, schneller und „dicker“ ist als der alte. Das einzige wichtige Kriterium für den neuen PC: Keine On-Board Grafikkarte, bin zwar kein Zocker, werde wohl auch nie einer werden, allerdings benötige ich mindestens zwei Ausgänge für meine Monitore, die als Verbund meine Arbeitsoberfläche bilden. Kann mir das Arbeiten auf nur einem Bildschirm ohnehin nicht mehr vorstellen, zu viele Vorteile, einfach übersichtlicher.
Welch ein Glück dass erst kürzlich ein niegelnagelneuer Netbook angeschafft wurde. Klein aber fein.
Ok, das Arbeiten auf der Mini-Oberfläche ist zwar mühseelig, aber ein Anschluss für einen externen Monitor ist vorhanden und ab jetzt genutzt, solange bis der neue PC eingetroffen ist.
Die wichtigsten Stammdaten waren dank externer USB-Festplatte schnell geholt und die Basis war geschaffen….ansonsten hätte ich einpacken können….

….und weiter geht’s

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