Die Affiliate-Schwerpunkte verschieben sich – Umdenken ist angesagt

Das Thema Finanzen und Versicherungen im Internet ist überschwemmt

Affiliate werden ist nicht schwer, Affiliate sein dagegen sehr…kommt natürlich darauf an, was man erreichen will. Wer seine Homepage zurechtschnitzt um damit seine belichteten Blumentopf-Sammlung zu veröffentlichen, nebenbei noch einen Tipp für günstige Blumenerde abgibt, der hat wohl seinen Schwerpunkt mit der Blüten- und Gurkenzucht vertieft. Ein gelegentliches Taschengeld per Zufall bereitet zusätzliche Freude beim Notieren des dezimierten Blattlaus-Befalls.
Wer allerdings richtig Kasse, Kohle, Schotter, Mäuse, auch Geld genannt. machen will, der kann es durchaus sehr schwer haben, um sein gestecktes (Teil-) Ziel zu erreichen.
Einfach mal nur so auf die Schnelle eine Webseite erstellen, diese ins Netz stellen und den Taschenrechner für die Summenzählung parat halten…Gebrüder Grimm lassen grüßen…das wird oft erzählt und buchstäblich verkauft.

Eine Banner-Wald-Seite vertreibt die Leser sehr schnell und Meister Google hält eine derartig neu aufgesetzte Webseite sicherlich nicht lange auf den oberen Plätzen des Suchindex. Das Vertrauen der Leserschaft gilt es zu gewinnen und mit reinen blitzenden Bannern, völlig ungeordnet und ohne „Sinn und Verstand“ erreicht dies gewiß nicht. Wertvoller und möglichst einmaliger Content, sprich Inhalt muss her. Dabei zeigen viele erfolgreiche Webseiten, dass der Aufbau und das Design der Webseite keinesfalls bis ins Detail liebevoll (gar selbstverliebt) gestaltet werden muss. Sich auf das Wesentliche konzentrieren und den Leser nicht mit preisverdächtiger Kunst ablenken. Wer überhaupt keine Ahnung von Webseiten-Gestaltung hat, der kann gleich mit Bloggen einsteigen. WordPress bietet selbst für den blutigen Einsteiger das ideale Umfeld für die eigene Web-Präsenz. Das komplett „eigene Ding“ geht natürlich auch. Professionelles Web-Design zum fairen Preis gibt es z.B. beim Internetbaukasten. In nur wenigen Schritten ist die eigene Homepage erstellt.

Wer ein Hobby sein Eigen nennt, vielleicht sogar richtiger Experte darin ist, der hat gute Chancen eine Nische zu treffen, um interessierte Leser auf seine Seite zu ziehen. Schon mal gute Voraussetzungen, um eine einigermaßen laufende Affiliate-Seite aufzubauen. Wer sich allerdings gleich ins „dicke Geschäft“ des Versicherungs- und Finanzmarktes stürzen will, der darf nicht übersehen, dass so ganz nebenbei 500.000 Andere dieses Thema schon längst behandeln und auf diesem Gebiet sind viele „Schwergewichte“ dabei, die es auszubooten gilt. David gegen Goliath. Da muss schon ein langer Atem und vor allem ein mächtiger Stein bei einer noch mächtigeren Steinschleuder her. Eigentlich abhaken. Ein paar runtergefallene Krümel vom Kuchen-Teller sind da schon abzustauben, aber viel mehr eigentlich nicht. Selbst spezielle Themen im Detail, also Nischen im Finanz-Bereich sind meist mit vielen Füßen besetzt. Ein im Augenblick hinzukommender Nachteil ist obendrein die Rückläufigkeit der Interessenten. Der letzte Finanz- und Banken-Bumms hat bei sehr vielen Verbrauchern das Vertrauen ins bodenlose gestürzt. Das Thema Kredit war schon immer ein heißes Eisen, vor allem was Stornierungen von Anträgen betrifft. Jetzt kann man ruhig von ca. 90% Stornos ausgehen. Ergo: 200 Webseiten-Besucher, 1 Kreditantrag (sind 0,5%). Das ergibt einen Kredit-Sale pro 2000 Besucher. Wer immerhin 50 Kreditsuchende pro Tag auf diese Seite locken kann, der macht im Schnitt 1 Sale pro 40 Tage. Ist nicht direkt berauschend. Dabei sind für den Neueinsteiger 50 Besucher pro Tag schon ziemlich hoch gesteckt, da die schwergewichtige Konkurrenz geradzu übermächtig ist. Wer will, der kann auch eine bezahlte Anzeige schalten. Bleistift spitzen und Clickpreise berechnen. Der Clickpreis für Kredite-Anzeigen ist weit über die 50 Cent-Marke hinaus, zumindest die globalen Begriffe wie „Kredit – Darlehen – Ratenkredit“, etc…Wer hier nicht aufpasst, der zahlt sogar noch drauf. Ganz spezielle Keywords oder -Kombinationen sind da schon wesentlich günstiger, jedoch von sehr viel weniger Suchenden verwendet. Ein kleiner Vorteil wäre jedoch das Ausnutzen dieser sehr speziellen Suchwort-Phrasen für das gezielte Angebot. Immer weiter in die Nische abtauchen…
Das Fazit bleibt: Nur mal so auf die Schnelle eine Seite ins Netz stellen und schon „nach nur 5 Stunden“ die Kassen mit Geld vollspülen ist und bleibt eine Märchen-Stunde…

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… und weiter geht’s …

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