Anzeigen-Kampagnen Suchmaschinen – Langsam herantasten

Das Schalten von Anzeigen bei Suchmaschinen will überlegt sein

Eigentlich ist das Schalten von Anzeigen, z.B. bei Adwords von Google, eine geniale Sache.
Man erreicht auf einen Schlag ein Millionen-Puplikum, das etwas sucht und auch finden will.
Die andere Seite der Medaille ist man kann auch genial schnell auf dem Bauch landen.
Sehr schnell sind je nach Thema und Keywords auch ein paar Euro verloren. Wer nicht aufpasst, der
schreibt am Ende des Monats bittere Verluste. Nicht selten werden die Anzeigen von einer Minute auf die andere abgeschaltet, um den ggf. noch weiteren Schaden abzuwenden.

Das Gesamtkonzept muss stimmen. Angefangen vom Verhältnis Suchanfragen und Mitbewerber, über
den anfallenden Click-Preis bis zu den ausgesuchten Keywörtern.
Ich würde mich hüten ein einfaches Stickwort „nur mal so“ aus der vorgeschlagenen Stichwort-Liste
des Google-Keywordtools zu übernehmen. Zwar gibt dies einen guten ersten Überblick auf durchschnittliche und monatliche Suchanfragen, ungefähre Klickpreise und die Anzahl der Mitbewerber, aber die 1-zu-1-Übernahme der Keywords kann schnell in die Hose gehen.

Ein gutes Beispiel ist das Thema „Privat Krankenversicherung„. Der Klickpreis liegt derzeit weit über
10,- Euro pro Click (!) auf die Suchanzeige. (Das erklärt u.A. auch diese Feststellung).
Würde ich jetzt eine Info-Seite anbieten, die darüber aufklärt, wie man am Besten wieder in die gesetzliche zurückkommt, dann ist diese einfache Keyword-Phrase absolut tabu für mich. Diese Suchanfrage ist zu global, zu unqualifiziert. Wenn jemand die Versicherung wechseln, in eine PKV einsteigen oder den Leistungsumfang abfragen möchte, dann ist die Wortphrase „Privat Krankenversicherung“ als Stichwort völlig deplaziert. Ich zahle 10,- Euro plus X und der Suchende findet gar nicht das was er wissen will.
Keywords wie z.B. „Zurück in GKV“ oder „von PKV in GKV“, wären viel besser geeignet und obendrein
noch viel günstiger zu den Klickpreisen.

Ich persönlich fange als „Grünschnabel“ erst mal mit sehr spezifischen 2- oder 3-wörtigen Stichwörtern an, die genau das definieren, was ich auch mit meiner Zielseite anbieten kann.
Es ist zwar ein Unterschied, ob mehr als 300.000 Suchanfragen pro Monat oder nur 2.460 Suchende
in den Suchmaschinen forschen, aber das „Herantasten“ fängt ja auch irgendwo „unten“ und langsam an.
Darüber hinaus beschränke ich mich auf die ganz genauen Stichwörten, als nur diese und keine ähnlichen.
Die finanzielle Begrenzung lege ich derzeit auf 5,- Euro pro Tag und pro Anzeigen-Kampagne fest.
Mit diesem Budget lassen sich täglich schon einige Klicks umsetzen, da meine Keywords noch so
„eng“ und spezifisch gewählt sind, dass der Klickpreis (CPC) entsprechend niedrig ist.

Nach einem Monat gibt es, falls nicht vorher schon die Notbremse gezogen, einen „Kassensturz“.
Optimal wären, klarer Fall, mehr Einnahmen als Ausgaben. Trifft dies zu, dann kommen die ersten
Überlegungen zu Optimieren, etwas an den Anzeigen feilen, etwas am Clickpreis „schrauben“.
Pro Kampagne und Keyword stehen zumindest jetzt schon mindestens zwei Anzeigen-Alternativen zur Verfügung. Diese werden abwechselnd eingeblendet und die erfolgreiche Anzeige bleibt, bekommt
allerdings eine neue „Konkurrenz-Anzeige“, um diese wiederum auszutesten.

Das Schalten von Werbe-Anzeigen will sehr gut durchdacht und auch ausgerechnet werden.
Eine „Wissenschaft für sich“, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, aber wer es richtig anstellt,
der kann neben dem erhöhten Einkommen seine Seite noch bekannter machen –
Ein positiver „Nebeneffekt“.

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… und weiter geht’s …

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